29.03.11 13:10 Uhr
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Blindgänger aus dem 17. Jahrhundert entdeckt

Am Montag wurde in Aurich eine höchst explosive Fundsache aus dem 17. Jahrhundert erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Das Fundstück ist ein komplett erhaltenes Mörsergeschoss, welches aus der Dieler Schanze bei Weener geborgen werden konnte.

Das Ausgrabungsstück ist kugelförmig, besteht aus Eisen und wiegt etwa 60 Kilo. Gefüllt ist das Geschoss mit vier Kilo Schwarzpulver. Erst ging man davon aus, dass die Munition noch scharf wäre. Untersuchungen ergaben jedoch, dass das enthaltene Schwarzpulver durch die Feuchtigkeit gelitten hat.

Die Archäologen freuen sich sehr über den Fund, denn das gibt ihnen nun die Gelegenheit, sich näher mit der Waffentechnik des 17. Jahrhunderts zu befassen. Das Forschungsprojekt wird übrigens von der Europäischen Union finanziell unterstützt.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Bombe, Fund, Archäologie, Blindgänger, Aurich
Quelle: www.rp-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2011 13:52 Uhr von kbot
 
+18 | -3
 
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also feuchtes Schwarzpulver würde ich nicht als "höchst explosiv" bezeichnen ...
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29.03.2011 13:53 Uhr von Dodge93
 
+5 | -14
 
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durch: welchem Kulturkreis es wohl nach Weener gekommen ist?

Ich tippe auf das Osmanische Reich ;)
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29.03.2011 14:15 Uhr von edv-pm
 
+20 | -1
 
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@Dodge: Sag mal, hast du weder im Geschichts- noch im Erdkundeunterricht aufgepasst?
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29.03.2011 15:25 Uhr von omar
 
+14 | -1
 
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@Dodge93: Weener liegt kurz vor der Nordsee-Küste, ungefähr auf Höhe von Oldenburg oder Bremen.
Soweit kamen die Osmanen sicher nicht.
Das wird vermutlich ein Überbleibsel aus dem 30jährigen Krieg sein. Zeitlich passt das ins 17. Jahrhundert (1618 bis 1648) und käme auch geografisch in Frage.
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29.03.2011 16:54 Uhr von Gehirnchen007
 
+1 | -18
 
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29.03.2011 17:17 Uhr von hyperion2206
 
+13 | -1
 
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@Gehirnchen007: Ich wusste nicht, dass das 17. Jh. erst 200 Jahre her ist.....:P
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29.03.2011 17:39 Uhr von TheBearez
 
+6 | -3
 
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@Kenji: "wie dreist manche ne Türkenhetze anfangen wollen... "

Spinner...

versuch die Grundthematik nicht ins lächerliche zu ziehen.

Es gibt genügend Geschehnisse hier auf SN, die dem entsprechen, aber beileibe nicht dies- noch nicht einmal im Ansatz!!
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29.03.2011 19:46 Uhr von Dodge93
 
+4 | -4
 
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@omar: das kann durchaus sein... Danke für die Erläuterung.

meine Überlegung hierbei war weder Hetze noch was anderes.

Ich hatte es mit dem Kaffee, der nach Europa kam, verglichen ;)
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31.03.2011 13:06 Uhr von omar
 
+0 | -0
 
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@Dodge93: Jetzt erst verstehe ich worauf du hinaus wolltest.
Ja, das stimmt.
Der Mörser stammt ursprünglich von den Osmanen. Aber das gefundene Geschoss sicher nicht.
Dein Kommentar war da nicht eindeutig...

Siehe auch:
http://de.wikipedia.org/...
"Entwickelt im 15. Jahrhundert von Mehmed II., wird der Mörser ausschließlich in der oberen Winkelgruppe (Steilfeuer) eingesetzt. Bei den leichten Mörsern waren Rohr und Fuß oft zusammen in einem Stück gegossen. Solche Stücke bezeichnete man als »Schemel- oder Fußmörser«. Lafetten für Mörser gab es als Wandlafetten und als stabile Blocklafetten oder »Schleifen«.

Als Munition wurden zunächst – analog zu den Steinbüchsen und ähnlichen historischen Vorderladergeschützen – Steinkugeln und später gusseiserne Kugeln verwendet. Mit Entwicklung der Granaten wurden Kartuschen und sprengstoffgefüllte Hohlkugeln, in der Neuzeit auch drall- oder flossenstabilisierte Artilleriegranaten verschossen. Die frühen Mörser waren, wie alle damaligen Geschütze, allesamt Vorderlader. Zu den kleinsten Waffen dieser Gruppe zählen die Hakenmörser. Mit Entwicklung der Hinterlader Mitte des 19. Jahrhunderts wurden auch Hinterladermörser gebaut."

Aber auf Waffenentwicklungen muss man nicht unbedingt stolz sein...

[ nachträglich editiert von omar ]

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