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Umfrage: Großteil deutscher Unternehmen ohne IT-Notfallplan

Der Verband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche (Bitkom) hat eine Umfrage der Unternehmen Datev, Sophos sowie SAP durchgeführt. Das Thema war Datenschutz und IT-Sicherheit.

Den Ergebnissen der Umfrage nach achten viel zu wenig deutsche Unternehmen auf die Sicherheit ihrer IT-Systeme. Nur jedes vierte Unternehmen besäße etwa einen Notfallplan für den Fall, dass die IT-Systeme ausfallen.

Rund drei Viertel der deutschen Unternehmen würden außerdem weder regelmäßige Schulungen durchführen, noch ihre Mitarbeiter zu dem Thema informieren. Etwa 32 Prozent der Befragten hätten sogar keinerlei Maßnahmen im Bereich IT-Sicherheit getroffen.


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WebReporter: d0ink
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Umfrage, Unternehmen, Großteil, Notfallplan, Informationstechnologie
Quelle: www.haschcon.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2011 13:50 Uhr von sicness66
 
+6 | -2
 
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Bei Daimler: ist im letzten Jahr die IT für 1,5 Tage ausgefallen. Administrative Arbeitsproduktivität = 0

Kommt davon wenn alles in Forschung und Entwicklung fließt

[ nachträglich editiert von sicness66 ]
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29.03.2011 14:08 Uhr von Fred_Flintstone
 
+4 | -0
 
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Ein äußerst unbeliebtes Thema: IT-Sicherheit wird oft als störend empfunden, zumindest sobald man wechselnde Passwörter, Sicherheitsbegehungen oder User Awareness Schulungen ins Spiel bringt.

Personaldaten nur verschlüsselt übertragen? Da liest schon keiner mit. Zugriffe auf Mailboxen beschränken? Wen interessiert schon fremde Email? Papierkörbe und vertrauliche Daten? Wer wühlt schon im Müll?

Die Liste ist unendlich, angefangen von der physischen Sicherheit der Systeme über organisatorische Maßnahmen (nebenbei die günstigste Möglichkeit Verbesserungen zu erzielen) bis hin zu dem Prinzip des kleinsten notwendigen Rechts, also RBAC (Role Based Access Control).

Kennt sich jemand damit aus, wird er allerorten auf Widerstände stoßen...

Davon kann ich ganz persönlich ein Klagelied singen!

Versuche mal einer, von den verschiedenen Abteilungen in seiner Firma eine Liste der potentiell denkbaren Bedrohungen für die Funktion der Abteilungen (ITIL > Prozesse) zu bekommen. Das wird außer bei global Players praktisch immer scheitern.

[ nachträglich editiert von Fred_Flintstone ]
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29.03.2011 14:08 Uhr von MC_Kay
 
+1 | -6
 
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@sicness66: Ich musste dir leider ein "-" geben.
Schließlich geben sehr wenige Firmen ihr Geld für die Entwicklung und Forschung aus. Sehr viel geht an Aktionäre, Vorstände, etc.

Das ein Mangel an der IT vorhanden ist, liegt aber nicht an der Firmenwirtschaft, sondern an dem mangelnden Wissen der selbsternannten Administratoren, IT-Leuten, etc.
Was nützt es, wenn eine Firma Millionen für Hardware ausgibt, aber die Bediener und wartenden Mitarbeiter keine Ahnung davon haben?
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29.03.2011 14:29 Uhr von Götterspötter
 
+0 | -1
 
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He he ...... :): Wer sich nur auf Services wie z.B. SAP verlässt - hat in der Regel eh keinen "Notfallplan" .... bzw. keine Change einen zu integrieren.

Fällt diese System aus - ist der Daten-GAU eigentlich schon da - ohne das man etwas dagegen machen könnte.
"ältere und erfahrene Mitarbeiter" die noch "wissen" wie man sowas ohne "EDV/Internet/Datenautobahn" macht - gibt es heute dort ja gar nicht mehr .... bzw. sind weg-rationalisiert worden ... oder in Frührente .. etc.

bzw. ...... sollten solch ein System mal länger ausfallen - haben die Firmen meistens gar nicht genug Mitarbeiter, um die Arbeit machen zu können. ......

Der Fluch der Modernen Kommunikation :) ...... bei vielen - reicht es heute doch schon aus, wenn das Handy ausfällt und man hat einen "ratlosen verzweifelt fluchenden Primaten" rumlaufen

;)
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29.03.2011 15:15 Uhr von Kuxi
 
+2 | -0
 
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@DesignerDrugV: Word!
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29.03.2011 16:22 Uhr von sicness66
 
+2 | -1
 
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@MC_Kay: Muss ich dir auch "-" geben :) Nach meiner Quelle liegt Daimler bei den R/D-Ausgaben im Motorenbereich weltweit auf Platz 8. Es ist zwar richtig, dass viele Unternehmen den Shareholder-Ansatz wählen, aber darum gehts ja hier nicht. Bei Investitionen mein ich aber auch die in die Belegschaft...Und da hinkt Daimler im IT-Sektor ganz schön hinterher.
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29.03.2011 17:07 Uhr von fuDDel@
 
+7 | -0
 
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Hachja, das alte Leid der ITler :): Ich arbeite hauptsächlich mit Mittelständischen und Kleinunternehmen zusammen und denen kann man Jahrelang was von Backupsystemen etc. erzählen, 90% lernen es erst wenn etwas passiert. Das Problem ist das oft kurzsichtige Kaufmänner für die Konstenstellen zuständig sind und einfach kein Geld zur Verfügung stellen, frei nach dem Motto: Es läuft doch...
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29.03.2011 22:35 Uhr von unomagan
 
+0 | -0
 
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Kostet zeit: bringt kein Geld, also wird es gelassen. So einfach ist das!
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30.03.2011 00:16 Uhr von Ken Iso
 
+0 | -0
 
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Mir bringts gutes Geld: gibt keine Situation in der die Firmen ihr Geld lieber ausgeben als unter dem Druck nicht produzieren zu können. Vor allem am Wochenende oder zur Später Stunde werden Zuschläge von 150% und mehr mit Freude bezahlt.
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01.04.2011 19:56 Uhr von Alero
 
+0 | -1
 
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Das Grundproblem: ist eben, das wir uns zu sehr auf die Technik verlassen. Fällt die aus, ich meine komplett, laufen nur noch sabbernde Volltrottel durch die Gegend. Einfaches Beispiel. Lass nur mal den Strom länger als zwei Tage ausfallen. Und das im Winter bei 20 Nassen auf der Uhr. Da ist schlicht und ergreifend Sense. Jeder denke mal nach, was bei ihm ohne Strom funktioniert. Und die Netze hängen auch an der IT. Gibt schöne Filme über dieses Szenario. Eines Tages ist es so weit.

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