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Türkei und Georgien wollen Mini-EU im Kaukasus entstehen lassen

Die Türkei und Georgien wollen den Reiseverkehr zwischen beiden Ländern erleichtern. Bei Übertritt in das jeweils andere Land soll ein Personalausweis genügen. Dadurch werden die engen bilateralen Beziehungen und der florierende Handel weiter gestärkt, hieß es.

Bereits im letzten Monat hatten der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu und der georgische Präsident Michail Saakashvili die Bedingungen einer Kaukasus-Union erörtert, einer Art Mini-EU im südlichen Kaukasus, der neben Georgien und Türkei auch Armenien und Aserbaidschan angehören sollen.

"Wir öffnen Türen, um Frieden und wirtschaftliche Entwicklung in unsere Region zu bringen", wird der Vorsitzende der georgisch-türkischen Freundschaftsgruppe, Celal Elbay, zitiert. Die Kaukasus-Union müsse noch viele Barrieren überwinden, aber sie sei eine herausragende Chance.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Georgien, Kaukasus, Reiseverkehr, Wirtschaftsunion
Quelle: www.eurasiareview.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2011 11:48 Uhr von Babelfisch
 
+9 | -7
 
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Georgien, Aserbaidschan und Türkei sind bereits auf einem sehr hohen Niveau der Zusammenarbeit angelangt. Eine umfassende Kaukasus-Union mit Armenien scheitert aber noch an den komplizierten armenisch-türkischen und armenisch-aserbaidschanischen Beziehungen. Der russisch-armenische Beistandspakt stellt dabei sicherlich ebenfalls ein Problem dar. Dennoch ist die Kaukasus-Union als Mini-EU besonders im wirtschaftlichen Bereich ein erfolgversprechendes Projekt.
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29.03.2011 11:53 Uhr von Marooned
 
+6 | -9
 
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Wayne??? ??????????
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29.03.2011 11:56 Uhr von Koppeldorn
 
+6 | -2
 
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Kaukasusunion? Kaukasusunion! Als was uns dem Frieden näher bringt ist gut
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29.03.2011 11:59 Uhr von Realist92
 
+7 | -5
 
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Wenn dann alle wieder dahin zurück gehen :)
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29.03.2011 12:05 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -12
 
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Hey, da finden sich ja zwei lupenreine Demokratien zusammen. *hust*
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29.03.2011 12:10 Uhr von lina-i
 
+9 | -10
 
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Was hat das Ganze mit EU zu tun? Beide Staaten liegen auf asiatischem Boden. Besser wäre der Name westasiatische Union (WAU).

Ob sich die Türkei aber einer zentralen Institution (WAU-Kommission, WAU-Parlament) unterwerfen wird, wage ich sehr zu bezweifeln.
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29.03.2011 12:25 Uhr von Reinhard9
 
+6 | -3
 
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Ganz ehrlich: Ich wünsche den Türken, dass es klappt mit ihrer "Kaukasus-Union".
Dadurch wäre dann eine EU-Mitgliedschaft nicht mehr gegeben.
Eine WIN-WIN Situation.
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29.03.2011 12:57 Uhr von Kabeltrommel
 
+5 | -4
 
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Die Idee ist wirklich gut: aber nicht, weil dann die großspurigen [...] Deutschen ihren kleingeistigen Frieden haben, sondern weil dann Frieden, Sicherheit und Wohlstand in die Region Einzug halten.
Von einer politischen Union ist im Kaukasus sowieso erst mal noch nicht die Rede. Es geht vor allem, um eine Wirtschaftsunion, die den Bewohnern Freizügigkeit gewährt.

Noch ein Satz zu dem bescheuerten Einwand: "Westasiatische" Union. Der europäische "Kontinent" ist fest mit Asien verbunden. Richtigerweise spricht man von Eurasien. Die "Grenzen" Europas sind variabel und verlaufen nach politischen und kulturellen Gesichtspunkten.

Georgien ist ein europäischer Staat. Er ist Teil der altgriechischen Mythologie und seit der Römerzeit kulturell mit dem Rest Europas verbunden.
Georgien wird als "Balkon Europas" verstanden, an der Nahtstelle zum Orient selbstverständlich.
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29.03.2011 13:07 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -1
 
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Diese Union ist in meinen Augen auf alle Fälle sinnvoller als ein EU-Beitritt o.ä.
Hier würden wirtschaftlich und kulturell ähnliche Staaten zusammenarbeiten, die Türkei hätte hier sicherlich eine Führungsrolle als wirtschaftlich stärkstes Land.

Eine langsame Entwicklung dürfte unter vielen Gesichtspunkten verträglicher und vor allem nachhaltiger sein als der Beitritt als "Zahlungsempfänger" zur EU.
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29.03.2011 13:08 Uhr von CroNeo
 
+2 | -4
 
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Das wäre doch nur ein stinknormales bilaterales Abkommen und keine "Union".
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29.03.2011 13:14 Uhr von Kabeltrommel
 
+5 | -3
 
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croneo: hat nichts verstanden.
Die News bezieht sich doch ausrücklich auf ein bilaterales Abkommen, das Teil eines Gesamtprojeketes, nämlich der Kaukasus-Union, ist. Es geht doch um "Union".

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