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CDU-Wirtschaftsrat hält nichts von Atom-Kehrtwende

Der Präsident des CDU-Unternehmerverbandes, Kurt Lauk, warnte vor einem überstürzten Ausstieg aus der Atomenergie. Man müsse gleichsam Wirtschaftlichkeit, Sicherheit aber auch Technologieoffenheit im Blick behalten.

Seiner Ansicht nach haben viele traditionelle CDU-Wähler den Kurswechsel von Bundeskanzlerin Angela Merkel in der Atompolitik nicht verstanden. Zwar sei das Atomkraft-Moratorium nachvollziehbar. Es sei aber unverständlich, warum man sich dabei allein auf das Alter der Atommeiler beziehe.

Er forderte eine bessere Kommunikation von der Parteispitze. Dies betreffe auch die Politikfelder NATO-Bündnis und Euro-Hilfe. Die Position der CDU-Vorsitzenden Merkel sei aber nicht in Gefahr, da es an personellen Alternative mangele.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Atom, Atomenergie, Wirtschaftsrat
Quelle: www.greenpeace-magazin.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2011 10:40 Uhr von zocs
 
+2 | -1
 
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Klar hält dieser Lobbygeile "Wirtschaft-ist-geil-Rat" nix davon.
Jeden Tag wo ein abgeschriebenes AKW läuft, fliesst eine Million Euro an Gewinn beim Konzern in die Kassen.

Und da wir im Schnitt 15GW Energie exportieren (das entspricht ca. 7-9 AKWs), verdient man auch daran nochmal.

Müssten die AKW Betreiber aber das Risiko versichern oder VOLL für die Endlagerung aufkommen, so sehe die Rechnung ganz anders aus.

Für mich sind solche Leute alles VERBRECHER !!! Ausnahmslos und bis in die Politik.
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29.03.2011 11:03 Uhr von artefaktum
 
+1 | -2
 
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Ist euch mal aufgefallen, dass bei allen Argumenten die die Atomlobby so vorbringt nie erwähnt wird, das bei einem vorgezogenen Ausstieg viele Milliarden an Gewinn verloren gehen? Wird einfach nicht erwähnt.
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29.03.2011 11:24 Uhr von jens3001
 
+1 | -1
 
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Siel: erhoffe dir mal nicht zuviel. Die Fusionstechnologie steckt noch in den Kinderschuhen.

Eine internationale Anlage in Frankreich z.B. geht um 2017 in Betrieb und soll über 10 Jahre hinweg Erkenntnisse sammeln. Und dann erstmal kann man darüber nachdenken ob die Fusionsenergie für uns Sinn macht.
Erhoffe dir also vor 2040 - 2050 gar nichts.

Nachteil der Fusionsenergie ist das sie sehr teuer ist und es schwer ist einen "Überschuss" (also mehr Energie als das Kraftwerk selbst braucht) zu erzielen.

Vorteil ist, das sie vergleichsweise umweltfreundlich ist und bei einem GAU keine grössere Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt.


Hier mal ein Link zu einem sehr guten Beitrag dazu. Eine gute Zusammenfassung.

http://www.energie-fakten.de/...
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29.03.2011 18:47 Uhr von xjv8
 
+0 | -0
 
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Wenn: Biblis 1,2 oder Phillipsburg 1,2, oder Neckarwestheim einen Störfall haben, und die Region in der ich wohne verstrahlt werden sollte, werde ich mich bei Herrn Lauk persönlich bedanken und ihn gerne zu einem Grillfest einladen. Da strahlt er sicher vor Freude wenn ich ihm seine blöden Aussagen mit einem Steak und einer guten Portion verstrahltem Blattspinat serviere.

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