29.03.11 06:04 Uhr
 2.949
 

EU plant rigoroses Verbot von Autos in Großstädten im Zeichen des Klimaschutz

In dem am Montag vorgestellten "Single European Transport Area" Papier der Europäischen Kommission, wird ein rigoroses Verbot jeglicher Personenfahrzeuge, die mit Diesel oder Benzin angetrieben werden, für europäische Großstädte vorgesehen.

So soll bis 2020 die persönliche Autonutzung halbiert werden, bis 2050 sogar in Großstädten verboten werden. Der Beschluss steht unter dem Schatten einer aggressiven Politik, die im Zeichen des drohenden Klimawandel steht.

In England regt sich bereits starker Widerstand gegen den Vorschlag. So schlug der Sprecher einer Autofahrervereinigung vor, der Urheber des Plans solle sich in die Irrenanstalt einweisen lassen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Auto, EU, Verbot, Verkehr, Zeichen, Klimaschutz
Quelle: www.telegraph.co.uk

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Donald Trump macht Ex-Wrestling-Chefin Linda McMahon zu Ministerin
Menschenrechtsinstitut: Lob und Tadel für Deutschlands Menschenrechtspolitik
AfD-Politikerin: Kanzlerin trägt Mitschuld an Mord an Freiburger Studentin

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.03.2011 06:04 Uhr von StefanPommel
 
+33 | -5
 
ANZEIGEN
Und der nächste Geniestreich der EU. Ich will gar nicht wissen, was da wirklich noch alles geplant wird um die Menschen zu "erziehen".
Kommentar ansehen
29.03.2011 06:52 Uhr von tafkad
 
+41 | -1
 
ANZEIGEN
Das ist doch kein Problem: können Sie gern machen, aber vorher erwarte ich ein rigorosen Aufbau von kostenlosen öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb der Stadt, welche jeweils bis zu den gut erreichbaren und auf von der Zeit her in die Stadt gut positionierten P+R Parkplätzen fahren, welche natürlich auch kostenlos sind und genug Parktplätze bieten.

Ach das schaffen die Damen und Herren nicht? Gut, dann bitte nicht so ein Schwachsinn verzapfen.
Kommentar ansehen
29.03.2011 06:54 Uhr von smoke_
 
+17 | -6
 
ANZEIGEN
Un-fass-bar Ich brech hier ab. Sofort raus aus der EU!
Kommentar ansehen
29.03.2011 07:02 Uhr von BK
 
+28 | -3
 
ANZEIGEN
00,000: Hmm... so langsam errinert mich das langsam an PLANWIRTSCHAFT.... Wir sollten auf der Hut sein !
Kommentar ansehen
29.03.2011 08:09 Uhr von d-fiant
 
+13 | -18
 
ANZEIGEN
Ich find das gut: Man muss ja nicht die ganze Innenstadt Autofrei machen, halt nur bis zu den Parkhäusern und alles was sonst noch geht verkehrsberuhigen.

Weniger Verkehr könnte das Leben in Großstädten wirklich stark verbessern.

Weniger Lärm. Staub. Gefahren.
Kommentar ansehen
29.03.2011 08:28 Uhr von a.berwanger
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Die EU: ich hoffe die wird in den nächsten Jahren abgeschafft und unsere Politiker aller PArteien gleich mit. Beides ist eine Pleiteserie!
Kommentar ansehen
29.03.2011 08:47 Uhr von RitterFips
 
+6 | -12
 
ANZEIGEN
Verantwortungslos: Man kann nicht ewig die Umwelt zerstören und leben wie im Paradis. Das was die vorherigen Generationen gemacht haben können wir nicht ewig so weiterführen. Damit zerstört sich der Mensch seine Existenz.
Wenn sich unsere Generation keine Gedanken macht wie sie sorgsam mit Rohstoffen umgeht damit nachgehende Generationen auch noch was davon haben dann halte ich das für Egositisch. Es gilt doch auch ein Vorbild zu sein für andere z.B. die Kinder damit sie es noch besser machen als wir es machen. Noch haben wir alles im überfluss, aber eines Tages wird es nicht mehr alles so einfach geben. Wir leben warscheinlich nicht mehr in der Zukunft, wir sind aber für den Verlauf der Zukunft verantwortlich.

Ich finde diese Idee nicht schlecht, Autos aus großstätten zu verbannen. Das öffentliche Netz muss davor aber massiv verbessert und ausgebaut werden.

[ nachträglich editiert von RitterFips ]
Kommentar ansehen
29.03.2011 08:58 Uhr von maniistern
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Spastis: das ist die währe bezeichnung der EU Idioten
Kommentar ansehen
29.03.2011 08:58 Uhr von maretz
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
ich: bin ja gespannt wie die Umsetzung aussehen soll. Ich könnte mir vorstellen das es sogar funktioniert wenn man das vernünftig macht. Z.B. das man eben vor den Städten große Parkplätze bereitstellt (kostenlos oder sehr günstig) und von dort im Preis bereits nen Shuttle-Service per Bus/Bahn enthalten ist. Denn in der Innenstadt kostet heut schon das Parken 1 - x Euro pro Stunde -> und wenn man den Leuten an die Geldbörse geht dann funktioniert das. Schon würden die freiwillig vor der Stadt parken - wenn es da dann z.B. 2 Euro/Tag kostet...
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:02 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Stimme tafkad zu wenn ein rigoroses oeffentliches Verkehrsmetz existiert, waere das auch noch akzeptabel, allerdings umfasst das einen riesen Aufwand, um den individuellen Anspruechen der Menschen gerecht zu werden, das faengt bei einfachen Besuchen der Innenstadt uebers Einkaufen bis hin zu groesseren logistischen Aktionen wie Versorgung, Umzug und dergleichen. Das wuerde die Wohnqualitaet zum einem erhoehen, zum anderen aber auch verschlechtern...naja ich wohn aufm Land, mir isses wurscht...solang, wie ich nich in die Stadt fahre...
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:05 Uhr von tafkad
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@maretz: >> und wenn man den Leuten an die Geldbörse geht dann funktioniert das

Wenn man mir an die Geldbörse geht muss man aber aufpassen das ich demjenigen nicht auf die Finger klopfe und ich denke es gibt genug die genauso denken. Sinnvoll ist es nur wenn Sie passende P+R Anbindungen machen. Wenn ich mir das ganze in Bonn und Köln anschaue, dann kann ich nur herzhaft lachen. Den die Anbindung bzw. das erreichen der P+R Parkplätze ist ehrlich gesagt ein Witz für sich.
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:19 Uhr von King_Fry
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Wenn das Papier davon ausgeht, das 2050 nur noch "saubere" Autos fahren, warum nicht. Sollen halt Autos mit Verbrennungsmotor mit fossilen Brennstoffen im Tank ausgesperrt werden.

Das Problem ist nur: die Firmen haben alles schon abkassiert für umweltfreundliche Autos und nur noch die Reichen können sich Autos leisten.
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:27 Uhr von jpanse
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Ih wander aus: Nur auf welchen Planeten?
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:32 Uhr von DoJo85
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
haha: na da wird sich auch in den restlichen eu ländern der widerstand formieren, aber ganz ganz schnell.

@ Siel: na hoffentlich !! ("wird es die eu nicht mehr geben")

[ nachträglich editiert von DoJo85 ]
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:37 Uhr von Python44
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
News wurde völlig falsch wiedergegeben !!! So ein Quark !!! Es soll nicht der Individualverkehr in Städten verboten werden, sondern die Zufahrt für PKW mit herkömmlichen Benzin und Dieselmotoren. Zum einen haben wir das in Deutschland schon (Umweltplakette) zum anderen ist jedem halbwegs intelligenten Menschen schon jetzt klar, dass herkömmliche Verbrennungsmotoren langfristig ein Auslaufmodell sind.
Kommentar ansehen
29.03.2011 09:42 Uhr von nchcom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na ja, dann wird halt wie in Norwegen (wg. Steuer) ein Porsche mal eben zum LKW umgebaut und dann passt es schon wieder.
Ich denke ma,l das es sich hier nur um die private Nutzung von Fahrzeugen handelt. Sollte man wirklich jeden Personenkraftwagen ausschließen, dann wird auch die Wirtschaft in den Städten zusammen brechen und sich alles aufs Land verlagern, was wiederum längere Anfahrtswege benötigt. Aber Dank Ebay und Co. brauchen wir das Haus ja eh bald nicht mehr verlassen.
Kommentar ansehen
29.03.2011 12:22 Uhr von the_ami_gandhi
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
ummm, 2050, mal schaun ob man bis dahin überhaupt noch spritschleuder autos kaufen kann. ich denke nämlich nicht
Kommentar ansehen
29.03.2011 12:53 Uhr von ente214
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
gute idee, in berlin ist die bewegung ohne auto schon problemlos möglich. außerdem gehts NUR um provatfahrzeugen, diese geheule von wegen polizei und lkws, umzüge etc. ist dumm.
aber damit ich jetzt nicht weggeminust werde:
die eu ist böse und doof und soll weg denn sie bringt jesus zum weinen!
Kommentar ansehen
29.03.2011 16:54 Uhr von Der_Anonyme
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Realistisch: Da steht Benzin und Diesel!
Elektroautos haben also freie Fahrt. Falls es das mal gibt, auch Wasserstoff.
E-Autos mit "Range Extender" dürfen dann halt dort nur elektrisch betrieben werden.
Wenn in der ganzen Stadt Ladesäulen an den Parkplätzen stehen (die Tanken gehen eh unter, darauf müssen die gemeinden keine Rücksicht nehmen), gibt es auch keine Ausrede dass man den kleinen Generator einschalten muss. Bzw. man darfg nur bis zur näcshten Ladesäule fahren, evtl. mit Busgeld. Wäre ähnlich wie mit leerem Tank auf der Autobahn liegen zu bleiben, kostet das nicht auch?
Kommentar ansehen
29.03.2011 17:15 Uhr von Iscanniya
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
@erster Kommentar: Warum soll der ÖPNV kostenlos sein? Ist dein Auto doch auch nicht!

Zum Thema: Ich wohne in einer deutschen Großstadt (Berlin) und habe weder ein Auto noch bräuchte ich es. Das wichtigste ist fußläufig erreichbar und für alles andere gibt es S-Bahn, U-Bahn, Bus und Tram. Die Busse fahren (zumindest auf den Linien, die ich so nutze) meist im 7-Minuten-Takt. Richtig getimed, muss man also nicht lange warten. Und jetzt kommt der Hit: Man zahlt dafür im Abo nur um die 60 Euro im Monat.

Nun: Welcher Autofahrer fährt am Tag (Arbeitsweg hin- und rückweg) ~40km und schafft das für 60 Euro im Monat? Und bitte denkt nicht nur an die Spritkosten, sondern rechnet auch mal die Versicherungkosten und die Steuern mit ein!

Ich finde es richtig!
Kommentar ansehen
29.03.2011 21:29 Uhr von Der_Anonyme
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Iscanniya: Die 60 Euro entsprechen etwa dem Spritverbrauch + Versicherung eines Rollers. bei 960Km/Monat (bei 6 Tagen).

Kann man dann also selbst entscheiden.
Je nach dem was schneller ist, ob man den ÖPNV als Beqemer betrachtet. Ein paar mal umsteigen und Fußwege an Start und Ziel sind da Negativ, außer man sieht es (wirklich) positiv als Bewegung.

Fahrten darüber hinaus sind dann aber im ÖPNV "kostenlos".
Kommentar ansehen
29.03.2011 22:28 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Aktionistischer Unsinn: Warum wartet man nicht noch 5-10 Jahre mehr, bis auch die Langstreckenautos elektrifiziert sind?
Das liesse sich politisch ja durchaus fördern.

Bis dahin bietet so eine hingeschluderte Übergangslösung nur Probleme.

- Umzüge: Dürfen dann nur noch offizielle Umzugslaster in die Stadt, und die Fahrten mit dem eigenen Kombi Wochen vorher gehen nicht mehr?
- riesige Park+Ride Flächen für all diejenigen Städter, die einen Langstreckenwagen besitzen und/oder benötigen, den aber nicht mit in die Stadt nehmen dürfen.
- mindestens(!) doppelte Zugdichte über´s bestehende Schienennetz, weil ein Ausbau meist nicht möglich ist.
- U-Bahnbau zur Entlastung dauert 10-15 Jahre und kostet Unsummen.
- zum privaten Wagen konkurrenzfähiger Luxus liegt bei Nahverkehrsmitteln in weiter Ferne. Derzeit werden nicht mal Mindestsitzbreiten eingehalten.
- Zur Wahrung der Kontrollbreite notwendige Polizei- und Ordnungskräfte sind nicht vorhanden und wären bei Neubildung nicht durch Strafgelder gedeckt. Folge: höhere Steuerbelastung
- ausbleibender spontaner Landverkehr in die Stadt (mit benzin- oder dieselgetriebenen Fahrzeugen) bringt Geschäfte und Kulturstätten in der Stadt in arge Bedrängnis.

Und das sind nur die Punkte, die mir spontan einfallen.
Kommentar ansehen
29.03.2011 22:37 Uhr von Python44
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
ÖPNV is sooooo toll: dass man glatt auf´s Auto verzichten könnte ! Freitags nach dem Wocheneinkauf mit 2 vollen Tüten und einem Kasten Wasser sich die völlig versiffte, mit ungewaschenen Mitbürgern, scheintoten Rentnern und randalierenden Jugendlichen gerammelt volle Tram teilen zu dürfen, nur um den Kram dann nochmal 2 Blocks nach Hause schleppen zu dürfen. Klasse Sache, ich verkauf mein Auto sofort !
Kommentar ansehen
29.03.2011 23:00 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Nachtrag: Wenn ich einige Kommentare so lese: NATÜRLICH KANN man sich IN DER Stadt ohne Auto bewegen! Das bestreitet doch niemand.
Aber das ist gar nicht das Thema!

Wie sieht es in DIE Stadt aus?


Toll sind immer die Stimmen von Leuten, die in der Stadt leben.
Sehr, sehr viele Menschen leben aber nicht in der Stadt. Der Berufsverkehr besteht aus Vorortpendlern. Und der Individualverkehr am Abend größtenteils auch.

Schon der Arbeitsweg von Vorort in die Stadt plus ein wenig Verkehr in der Stadt plus Rückweg überfordern die Akkureichweiten der meisten bis 2015 zu vernünftigen Preisen verfügbaren Elektroautos. Von den restlichen Parametern ganz zu schweigen.

Der meiste Verkehr in DER Stadt resultiert aus Verkehr in DIE Stadt. DAS ist die Vergleichsgröße, mit der man augehen muss. Nicht, ob es möglich ist, in der Stadt ohne Auto auszukommen!
Es geht um Lösungen für diejenigen, die nicht ohne Auto auskommen.

Dass man, wenn man in der Stadt wohnt, den Lidl um die Ecke hat, den Biomarkt nicht vermisst, und sonst nirgends hin muss, mittels Öffis ins Kino, das Theater, die Innenstadt, zum Fussball und auch evtl. noch zur Arbeit kommt, bezweifelt doch niemand.
Leute, für die das möglich ist, haben doch EH KEIN Auto, weil sie die Ausgabe als unnötig ansehen.
Warum äussern die sich also zu einem Thema, dass sie gar nicht beurteilen können? Denn sie hätten ja ein Auto, wenn sie eins benötigen würden.

Und Ihr, die Ihr das schreibt, werdet Euch doch wohl nicht zu der anmaßenden Behauptung versteigen, dass alle, die ein Auto haben, es eigentlich gar nicht bräuchten.

Refresh |<-- <-   1-24/24   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"Wer wird Millionär"-Gewinner: "Auf dem Konto ist von dem Geld nichts mehr"
Sodastream muss einen Teil seiner Sprudelflaschen zurückrufen
Donald Trump macht Ex-Wrestling-Chefin Linda McMahon zu Ministerin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?