28.03.11 11:53 Uhr
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Umgehung von Embargo: Deutsche Bundesbank wickelt iranische Öl-Geschäfte ab

Nach Beschluss der Europäischen Union und der USA untersteht die islamische Republik Iran einem strikten Handelsembargo. Dazu gehören auch Öl-Geschäfte mit Drittländern. Einem Zeitungsbericht zufolge gibt nun Pläne der Deutschen Bundesbank dieses Embargo zu umgehen.

Da die USA auch die Einstellung von Geschäftsbeziehungen zwischen Indien und Iran fordert, will nun die Deutsche Bundesbank diese Öl-Geschäfte direkt über bankeneigene Konten abwickeln. Dazu sollen Milliardenbeträge an die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIHB) überwiesen werden.

Die EIHB mit Sitz in Hamburg gehört der Bank of Industry and Mine des Iran. Die Genehmigung zu den Öl-Geschäften habe sowohl das Außen- als auch das Wirtschaftsministerium gegeben. Das iranische Finanzministerium habe entsprechende Berichte als zutreffend bestätigt.


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WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Iran, Öl, Bundesbank, Embargo, Umgehung, Deutsche Bundesbank
Quelle: www.welt.de
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 11:53 Uhr von Teffteff
 
+4 | -1
 
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Da haben wir mal wieder die Verlogenheit der Politik. Sobald es ums Geld geht, geht jede Moral unter. Wie in Irak oder Libyen werden zuerst Diktatoren unterstützt um sie später mit Waffengewalt zu stürzen. Leider ist dem Artikel nicht zu entnehmen wieviel die Bundesbank daran verdient.
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28.03.2011 12:10 Uhr von Klassenfeind
 
+2 | -1
 
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Oh,oh: Ausgerechnet die Bundesbank macht solche Geschäfte !?

Erst kommt das Geld und dann die Moral..
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01.04.2011 19:04 Uhr von PhaseLockedLoop
 
+0 | -1
 
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Starke Sprüche und Null Sachkenntnis: <Zitat>
Nach Beschluss der Europäischen Union und der USA untersteht die islamische Republik Iran einem strikten Handelsembargo.
</Zitat>

Dieser Unsinn steht so auch nicht im Text der Quelle. Maßgebend für Deutschland sind die nur EU- und UN-Sanktionen. Die bilateralen Handelsbeschränkungen, die sich die USA mit dem Iran selbst auferlegt, gelten nicht für Deutschland. Darüber hinaus gibt es kein striktes Handelsembargo. Ölgeschäfte sind weiterhin ausdrücklich erlaubt. Es sind lediglich Finanztransaktionen mit Personen bzw. Unternehmen und Institutionen im Iran verboten, die im Verdacht stehen, das iranische Atomprogramm zu fördern. Ausgeschlossen sind daneben Investitionen und Lieferungen in/an den iranischen Öl- und Gassektor. Die Finanztransaktionen der Bundesbank mit der EIHB sind rechtlich nicht zu beanstanden. Selbstverständlich kann man eine andere politische Meinung vertreten, dann muss man die Dinge aber auch halbwegs richtig darstellen. Die News ist objektiv falsch wiedergegeben.

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