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Friedrich Merz macht Angela Merkel für Wahl-Debakel der CDU verantwortlich

Der ehemalige CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel Unglaubwürdigkeit beim Wähler bescheinigt. Dies habe zu den deutlichen Verlusten bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg beigetragen.

Er forderte Konsequenzen, andernfalls breche der Partei das Rückgrat. Ähnliche Töne schlug Hans Michelbach, der Vorsitzende der CSU-Mittelstandsunion, an. Die Politik der von Frau Merkel geführten Bundesregierung in Berlin habe die Wähler vergrault.

Die Union müsse wieder zu einer klaren und verlässlichen Linie zurückfinden. Unter anderem hätte die Wirtschafts- und Bündnispolitik zu Irritationen und Verunsicherung geführt. Die Südwest-CDU dagegen sei für das Wahldebakel nicht verantwortlich.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Angela Merkel, Wahl, Debakel, Friedrich Merz
Quelle: www.focus.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 10:19 Uhr von Babelfisch
 
+9 | -27
 
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28.03.2011 10:37 Uhr von artefaktum
 
+3 | -8
 
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Und was wäre für Merz glaubwürdig gewesen? Sich sofort für den frühstmöglichen Atomausstieg zu entscheiden?
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28.03.2011 10:54 Uhr von Misuke
 
+24 | -2
 
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er hat lange: gewartet um den Dolchstoss auszuführen ...mal sehen ob er sich aus der Asche erhebt

und nicht die Kanzlerin hat grosses geleistet sondern das deutsche Volk hat es !!!!!!
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28.03.2011 10:58 Uhr von Theo_B
 
+4 | -3
 
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Unglaubwürdig: ist, dass Merkel und die Bundesregierung offenbar nur noch nach pseudorelevanten Meinungsumfragen agieren und dabei bereit sind, Hals über Kopf alles über den Haufen zu werfen, wofür einmal eine CDU stand: NATO, Europa, vernünftige Wirtschaftspolitik, energiepolitische Umsicht (wohl oder übel mit sicherer Atomkraft als Brückentechnologie).

Nicht umsonst werden Leute wie Ex-Kanzler Kohl, Ex-Minister Rühe oder hier Merz nervös. Merkel und Westerwelle trampeln durch den Porzellanladen der Geschichte.
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28.03.2011 10:59 Uhr von derSchmu2.0
 
+13 | -4
 
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Wieso Wahl-Debakel? Die sind doch noch gut weggekommen..ich find das zwar immer noch zuviel, aber so viel fehlte doch nicht und RotGruen haetten wieder nur die oppositionelle Rolle gespielt...

Ich finde, fuer das, was die Merkel und ihr Aussenminister sich so alles in den knapp 2 Jahren geleistet haben, sind solche Ergebnisse fuer die CDU doch noch recht erfreulich...
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28.03.2011 11:02 Uhr von artefaktum
 
+3 | -3
 
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@Theo_B: "(...) und dabei bereit sind, Hals über Kopf alles über den Haufen zu werfen, wofür einmal eine CDU stand"

Da fällt mir der bekannte Satz ein: "Wer zu spät kommt, ...."

Die Welt ändert sich, das scheinen die Bürger allerdings schneller wahrzunehmen als die meisten in der CDU.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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28.03.2011 11:07 Uhr von Koppeldorn
 
+4 | -2
 
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Merkel: hat Glück gehabt, weil Baden Württemberg niemals im großen Stil zu den Grünen und den Sozis überlaufen würde. In anderen Bundesländern wäre das Ergebnis vielleicht fataler gewesen.

Zu den Grünen: Das Ergebnis ist sicherlich erwartungsgemäß gut. Aber wenn es demnächst einen grünen Ministerpräsidenten geben sollte, wäre es einer, den gerade mal ein Viertel der Wähler und sogar nur ein Achtel der Wahlberechtigten gewählt hätten.
Das ist alles den Spielregeln entsprechend und nicht zu beanstanden. Aber die Grünen sollten nun nicht meinen, sie wären Volkspartei und vom breiten Wählerwillen getragen. Soweit sind wir noch nicht.
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28.03.2011 11:12 Uhr von Koppeldorn
 
+2 | -2
 
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@artefaktum: "die Welt ändert sich" - korrekt Kollege!

aber wohin? Muss die Konsequenz sein, wie ein wilder Hühnerhaufen alles über den Haufen zu werfen? Wie Merkel?

Oder sollte die Konsequenz sein, einen sicheren Hafen für die Verunsicherten zu bilden. Auch diejenigen mitzunehmen, die nicht sofort jeden neumodischen Schwenk mitmachen wollen und können?
Und vor allem, wenn es die CDU nicht tut, wer macht es dann???

[ nachträglich editiert von Koppeldorn ]
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28.03.2011 11:16 Uhr von Koppeldorn
 
+4 | -3
 
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@ cortexiphan: genauer gesagt, waren es CDU und SPD !

und zweitens, was wäre die Alternative gewesen?
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28.03.2011 11:18 Uhr von Floppy77
 
+3 | -0
 
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Der: Durchschnittswähler hat kein langes Gedächtnis, für den zählen nur kurz zurückliegende Ereignisse, wie die Geschichte mit der Atomkraft und deswegen war Grün da so im kommen.
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28.03.2011 11:19 Uhr von artefaktum
 
+5 | -3
 
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@Koppeldorn: Du tust grad so, als gäbe es Kritik an der Kernenergie hier in Deutschland erst seit zwei Wochen.

P.S.:

"Und vor allem, wenn es die CDU nicht tut, wer macht es dann???"

Haben wir denn in Deutschland eine Einheitspartei?


[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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28.03.2011 11:27 Uhr von Koppeldorn
 
+3 | -3
 
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@artefaktum: gerade weil die Atomkraft in Deutschland seit Jahrzehnten umstritten ist, musste man jetzt keine Panikreaktion zeigen.
Atomkraft wird noch einige Jahre als Brückentechnologie nötig sein. Wenn wir alle Meiler abschalten, müssen wir Strom importieren, und was glaubst Du wie unsere Nachbarn den Strom produzieren, Schweiz und Frankreich etwa? Überwiegend aus Atomkraft! Was haben wir also gewonnen? nichts! Doch eines: Millionen Windräder werden subventioniert und verschandeln die Landschaft.

Und über den Boom des angeblich "grünen" Stroms, den unsere Energieversorger derzeit erleben, kann ich nur lachen.
An der Art der Stromerzeugung hat sich in den letzten Tagen nichts geändert. Aber die Deutschen glauben anscheinend alles.
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28.03.2011 11:31 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -1
 
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Da sind wir wieder bei der Alternativlosigkeit. Bei Frau Merkel und ihrer Anhängerschaft ist alles alternativlos, primär wenn es um die Interessen ihrer Klientel geht.

Natürlich hätte es eine Alternative zur Bankenrettung gegeben, zumindest in Detailfragen hätte man anders handeln können. Dabei wäre ein erster Schritt gewesen diese Banken an den Kosten der "Krise" zu beteiligen, was bis heute nicht passiert ist. Viel mehr ist es der Bürger der die Rechnung zahlt. Auch hat man jedwede Chance vertan nach dieser Krise neue Regeln für das Finanzwesen, meinetwegen den Kapitalismus selbst aufzustellen. Das was Frau Merkel gemacht hat war es den einfachsten Weg zu gehen, und das bedeutet in dem Fall das der Bürger das Nachsehen hat.

Schauen wir uns den neuen Rettungsschirm an, der für den wir 1/4 aller Gelder beitragen. Für Ausfälle bei Krediten an etwaige Ländern zahlen wiederum nicht die Länder selbst, oder gar Banken, sondern wiederum trägt der Geldgeber das Risiko, also wir.

Nein, Frau Merkel hat in den letzten Jahren, mindestens seit ihrer Wiederwahl eine gar desaströse Politik gemacht, die primär daraus bestand alle aufkommenden Probleme aus zu sitzen und abzuwarten was passiert. Das wurde am Ende nur dadurch überlagert das der Koalitionspartner noch schlimmer ist und man sich intern gegenseitig Steine in den Weg legt.

Oder kann mir irgendwer eine der tollen Errungenschaften der aktuellen Legislaturperiode nennen. Oh ja, da gab es diese Hotelsteuer. Und die Krankenkassen dürfen sich auf dem Rücken der Bürger ohne Beteiligung der Arbeitgeber gesund sanieren. Freilich hat man am System selbst nichts geändert, es ist leichter Kosten auszugleichen, anstelle dass man sie senkt.

Nein, was hat diese Regierung erreicht? Würde mich wirklich interessieren. Von solch Spielchen wie der Enthaltung im Sicherheitsrat und einer wirklich generell desaströsen Außenpolitik, wenn sie denn überhaupt vorhanden ist, mal abgesehen.

Ich will nicht sagen das die anderen besser sind, aber schlechter kann es doch wohl kaum noch kommen?

Und ja, es gibt etliche Alternativen, wir glauben nur das alles alternativlos ist weil es uns ständig eingeredet wird. Natürlich muss man heute sittenwidrige Löhne zahlen um im Wettbewerb zu bleiben. Natürlich muss man das Sozialsystem so weit runter fahren bis es seinen Namen nicht mehr verdient. Natürlich muss man Familien und Bürger schröpfen wo es nur geht. Natürlich... Oder ist es nicht doch möglich eine soziale Politik mit einer ebenso sozialen Marktwirtschaft zu verknüpfen? Ich bin davon überzeugt. Es macht nur niemand, weil es ja keine Alternative gibt! Quatsch mit Sauce!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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28.03.2011 11:39 Uhr von artefaktum
 
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@Koppeldorn: "Wenn wir alle Meiler abschalten (...)"

Verlangt ja keiner. Es geht um den schnellstmöglichen Ausstieg und die Abschaltung der (unsichersten) ältesten Meiler.

"Und wie unsere Nachbarn den Strom produzieren, Schweiz und Frankreich etwa? Überwiegend aus Atomkraft! Was haben wir also gewonnen? nichts! "

Du tust grad so, als würde alle Stromkraft in Deutschland aus Atomenergie kommen, dem ist aber gar nicht so. Und an den Riesenengpass glaub ich nicht. Das ist auch eine Entscheidung, wie man wann die Weichen stellt.

"Millionen Windräder werden subventioniert und verschandeln die Landschaft."

Informiere dich bitte erst einmal! Strom wird in Deutschland aus einem Energiemix hergestellt, wobei Windenergie nur einen sehr geringen Anteil hat. Diese Diskrepanz "Atom- gegen Windenergie" gibt es nicht, auch wenn das immer wieder sehr polemisch an die Wand gemalt wird.

Und a propos Subvention: Was meinst, wie stark Atomkraft bei uns subventioniert wird? Und bitte dabei auch nicht die versteckten Kosten unter den Tisch fallen lassen.

Und noch was: Keiner behauptet, dass alle anderen Methoden der Energieerzeugung ohne Nachteile wären. Keine dieser Technologien kann aber unberechenbare Folgen haben wie die Atomkraft (siehe Japan). Und das ist Fakt(!) und keine Panikmache:

http://www.grs.de/...
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28.03.2011 11:42 Uhr von Kabeltrommel
 
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Alternativen: als erstes ist die union gefragt, alternativen zu entwickeln. vor allem personelle alternativen. und man darf auch wieder mehr rückgrat entwickeln. man stelle sich vor guttenberg, wäre nicht über seine Doktorarbeit gestolpert...
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28.03.2011 11:42 Uhr von CrazyWolf1981
 
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@Floppy77: Stimmt, alle haben nur die Atomdebatte im Kopf. Das die Grünen gerne flächendeckend auch den Islamunterricht einführen wollen haben alle vergessen. Fortschritt bei der Energie, Rückschritt bei Bildung und Menschenrechten.
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28.03.2011 12:52 Uhr von Koppeldorn
 
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@heikenpeiken: aus welchem arbeiterjugendzentrum haben sie dich denn rausgelassen? eigentlich sollte man auf so einen humbug gar nicht antworten.

kohl war zweifellos der größte kanzler, weil er einfach die meisten verdienste hat:
er hat deutschland und frankreich eng verbunden, er war der kanzler der einheit und der europäischen einigung.

adenauer musste sich schon viel anhören, aber nazi hat ihn noch keiner (der bei verstand war) genannt. außer die sowjet-propaganda! nachkriegsdeutschland hat ihm viel zu verdanken. er hat die erfolgreiche Westbindung deutschlands betrieben und die deutschen kriegsgefangenen aus den russischen lagern geholt. er war wegbereiter der deutsch-französischen aussöhnung.

schmidt hat auch seine verdienste. der nato-doppelbeschluss war mit sein werk und hat geholfen, die sowjets in die knie zu zwingen.

brandt als wegbereiter der aussöhnung mit polen soll nicht vergessen werden. auch wenn er ansonsten überschätzt wird.
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28.03.2011 14:54 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Merz = Neoliberaler Hardliner = INSM: Ist ja alles nett. Doch wofür steht INSM-Mitglied Merz?

Dafür, dass der Neoliberalismus von einem anderen Politiker für weitere Jahre fortgesetzt wird?

Für noch mehr sozialen Kahlschlag, für noch mehr plumpe Stammtisch-Sprüche ("Steuererklärung auf dem Bierdeckel")?

Für noch mehr Lohndumping und Renten-Abbau?

Für noch mehr Lobbyismus (...falls das unter Schwarz-Gelb überhaupt noch möglich ist...)

Manchmal gewinne ich den Eindruck, einige Leute wissen gar nicht, wessen geistig Kind Friedrich Merz eigentlich ist.

Wer eine Veränderung in der Politik anstrebt, muss schon eine andere Partei wählen.
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28.03.2011 15:34 Uhr von cialfo
 
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Heulsuse: Die Merkel wollte ihn damals nicht und das ist jetzt seine Returkutsche
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28.03.2011 16:00 Uhr von BMWFahrer
 
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endlich: Es gab und gibt in Deutschland noch Menschen , welche denke. Aber was zur Zeit hier abläuft ist mit Hysterie noch schwerlich beschrieben. Wenn ich mir vorstelle, dass es "sogenannte " Wissenschaftler gibt (in Parteien) , welche auch noch die Forschung im Atombereich verbieten lassen wollen, dann frage ich mich , wohin geht der Industriestandort Deutschland. Und was mich auch immer wieder ärgert ist das Geschreibe einiger Neomarxisten, welche gegen den Liberalismus wettern, ohne sich daran zu erinnern, dass wir alle ihm unsere Demokratie zu verdanken haben , nicht den lieben Sozialisten und Neokommunisten, die kamen über eine Diktatur nie hinaus, waren zu keiner Zeit besser als die Nationalsozialisten, von denen sie sich ja auch nur durch die Farbe Braun / Rot unterschieden haben. Und jemand der dieser Zeit des Sozialismus nachtrauert wie ein Herr Trittin kann für mich niemals ein ehrlicher Politiker sein. Da lobe ich mir herrn Merz, bei ihm mwußte und weiß man immer woran man ist! Hoffentlich kommt er wieder , Deutschland bräuchte ihn und nicht Frau Pastorentöchterchen Merkel !

[ nachträglich editiert von BMWFahrer ]

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