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Belgien: Lkw-Fahrer sollen für das Musik hören in der Fahrerkabine Geld bezahlen

Um für Musik noch mehr Geld zu "scheffeln", hat sich die Verwertungsgesellschaft SABAM in Belgien etwas ganz besonderes ausgedacht.

Diese Verwertungsgesellschaft ist nun auf die Idee gekommen, den Lkw-Fahrern in Belgien eine Lizenz für das Musik hören in den Fahrerkabinen "abzuknöpfen".

Die SABAM ist der Meinung, dass es sich bei der Fahrerkabine eines Lkw oder dem Firmen-Pkw eines Vertreters um einen normalen Arbeitsplatz handelt und deswegen eine Lizenz für die Musik bezahlt werden muss. Rechtlich gesehen liegt die SABAM dabei nicht mal falsch.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Musik, Fahrer, Belgien, Lizenz, Lkw
Quelle: www.gulli.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 09:40 Uhr von MC_Kay
 
+41 | -5
 
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Belgische GEZ: Kommt mir vor wie die GEZ in Deutschland -.-
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28.03.2011 09:44 Uhr von SystemSlave
 
+23 | -1
 
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@MC_Kay: Belgische GEMA

Wiki Sagt:
Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) ist eine Verwertungsgesellschaft, die in Deutschland (Generaldirektionen Berlin und München) die Nutzungsrechte aus dem Urheberrecht von denjenigen Komponisten, Textdichtern und Verlegern von Musikwerken vertritt, die als Mitglied in ihr organisiert sind.
http://de.wikipedia.org/...

Nicht alle Aasgeier kommen von GEZ.
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28.03.2011 10:05 Uhr von Randall_Flagg
 
+27 | -4
 
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SystemSlave: Aber die beiden größten sind halt die GEZ und die GEMA. In beiden Hauptzentralen ne Bombe reinwerfen und in Deutschland hätte man einige Zeit Ruhe :)
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28.03.2011 10:18 Uhr von >rno<
 
+15 | -3
 
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"scheffel"n: Was soll denn diese Schreibweise aussagen?

"scheffeln" steht im Duden.

Außerdem ist der Begriff in dieser Zusammensetzung zumindest tendenziös; sollte es sich gar um die persönliche Meinung des Verfassers handeln, dann gehört so etwas in den Kommentar!
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28.03.2011 10:18 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -8
 
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wenn das wirklich in belgien eingeführt wird, dann kann dem ein lkw-fahrer einfach aus dem weg gehen, indem er sich seine eigenen cds auf die fahrt mitnimmt. oder am besten gleich seinen eigenen mp3-player. wer radio hört, ist selber schuld. kommt eh nur rotz im radio.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.03.2011 10:24 Uhr von Horndreher
 
+5 | -1
 
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Wäre ja noch schöner wenn es sowas in Deutschland: auch gäbe... aber Moment lasst mich kurz nochmal darüber nach denken ein in einem Büroraum stehendes Radio muss extra angegeben und bezahlt werden. Ein Autoradio das sich in einem dienstlich genutzten Fahrzeug muss extra angegeben und bezahlt werden.

Wäre ja noch schöner...
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28.03.2011 11:01 Uhr von bgcgogol
 
+2 | -0
 
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schweiz: in der schweiz bezahle ich 480 CHF im jahr wenn ich im auto radio hören will!
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28.03.2011 11:20 Uhr von Floppy77
 
+18 | -1
 
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Die Leute: die als fahrende Steroanlage durch die Gegend kurven könnte man dann auch wegen unerlaubten öffentlichen Vorführungen belangen. Dann ist endlich Ruhe ;)
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28.03.2011 12:20 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -2
 
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und? es geht also echt nur um die rundfunkgebühr? ich dachte bei der schlagzeile an gesonderte abgaben.
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28.03.2011 12:21 Uhr von Hady
 
+6 | -0
 
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Ist doch bei uns nicht anders! Für einen Firmenwagen mit Radio muss die Firma schließlich bei uns auch zahlen.

btw: Gulli.com ist übrigens nicht unbedingt die neutralste Quelle, wenn es um Musikkonsum geht. Der Originaltext ist schon sehr parteiergreifend geschrieben und diese Tendenz ist leider in der News auch deutlich zu lesen. Nicht zuletzt durch die Worte "scheffel"n (warum steht das n denn alleine?) und "abzuknöpfen", die eindeutig eine unzulässige Wertung darstellen.
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28.03.2011 12:25 Uhr von fruchteis
 
+1 | -0
 
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Tja: Das machen GEMA und GEZ in Deutschland auch. Wieso nur nach Belgien schauen?

@nebelfrost: Du bezahlst auch für mitgebrachte, nicht nur für gesendete Musik.

[ nachträglich editiert von fruchteis ]
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28.03.2011 13:34 Uhr von ente214
 
+3 | -2
 
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news: ist schlecht geschrieben, persönliche wertungen haben in nachrichten nichts verloren, das hier ist nicht shortideologieaustausch.de
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28.03.2011 16:08 Uhr von Nebelfrost
 
+1 | -2
 
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@fruchteis: zitat: "Du bezahlst auch für mitgebrachte, nicht nur für gesendete Musik"

ne, ist klar. dir ist aber schon bewusst, was du gerade eben geschrieben hast? wieso sollte man dafür bezahlen, seine EIGENEN cds hören zu dürfen? wieso sollte man dafür bezahlen müssen, sich seinen EIGENEN mp3 player ins ohr zu stöpseln? erzähl hier nicht so einen mumpitz. bezahlen muss man in so einem falle nur, wenn es sich um eine öffentliche vorführung handelt. genau das tut auch die GEMA in deutschland. klar sind das verbrecher, aber eine öffentliche vorführung findet im fahrerraum eines lkws oder autos ja wohl nicht statt. es gibt ganz klare festlegungen, ab wann etwas als öffentliche vorführung gilt und dies ist hier nicht erfüllt, erst recht nicht wenn man bedenkt, dass der lkw fahrer wohl der einzige ist, der sich in der fahrerkabine auffhält, während er die musik hört.

es wird hier wohl eher um so etwas ähnliches wie das belgische gegenstück zur GEZ gehen, wo ein empfangsfähiges autoradio offenbar separat von der firma angemeldet werden soll. und in dem fall wäre das aber eben auch nur deshalb so, weil man mit dem radio sender empfangen kann. die musik, die man auf cd hört, hat damit nichts zu tun. ist ja hier in deutschland auch so.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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28.03.2011 17:14 Uhr von Westsidesoldier
 
+0 | -0
 
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Und bald: sollen Menschen noch dafür bezahlen wenn man in seinen eigenen Bett schläft oder Luft atmet.
Wann lernt der Mensch endlich das Geld nix wert ist?
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28.03.2011 19:41 Uhr von Alice_undergrounD
 
+0 | -1
 
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sollen sie halt: vor der kontrolle ausmachen

ach halt...wird whh wieder an den besitz des gerätes geknüpft xD so wie wenn man für nen bankraub verhaftet werden müsste bloss weil man geld hat ist das...nieder mit den verwertungsgesellschaften aller herren länder!!!
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29.03.2011 18:44 Uhr von MBGucky
 
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@Nebelfrost: Weil es eben nicht die GEZ-Gebühr für den Empfang von öffentlich rechtlichen Radiosendern (Pardon, für die technische Möglichkeit dazu) geht, sondern darum, dass der Arbeitsplatz ein öffentlicher Raum ist und in diesem öffentlichen Raum Musik gespielt wird. Das Geld geht dann ja auch nicht an irgendwelche Radiosender, sondern (nach Abzug der Gebühren für das Eintreiben des Geldes) wird an die Musiker verteilt.

Mir ist neulich folgender Fall zu Ohren gekommen:
Ein Restaurant musste für das Betreiben eines Fernsehgerätes im Gastraum folgende Gebühren bezahlen:

- Kabelgebühren, weil der Fernseher an das Kabelfernsehnetz angeschlossen war

- GEZ, weil das Gerät zum Empfang öffentlich rechtlicher Sender geeignet ist

- GEMA, weil im TV zwangsläufig ab und zu Musik gespielt wird, und sei es nur in der Werbepause

- Lizenzgebühr an den eingeschalteten Fernsehsender, damit sie diesen Sender öffentlich zeigen dürfen (und nein, wir reden hier nicht von einem Pay-TV Sender)

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