28.03.11 08:40 Uhr
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Fukushima: Regierung informierte jetzt über Kernschmelze innerhalb des Reaktor 2

Die japanische Regierung hat jetzt bestätigt, dass es im Reaktor 2 des havarierten Atomkraftwerkes Fukushima zu einer vorübergehenden Kernschmelze gekommen ist.

Das stark verstrahlte Wasser im Gebäude des Reaktors sei auch das Ergebnis einer Kernschmelze, sagte Regierungssprecher Yukio Edano.

Dass der gemessene Wert der Radioaktivität den Grenzwert um das zehn-Millionen-fache übersteigt, wurde allerdings dementiert. Der Betreiber hat diese Zahlen nun korrigiert. Es wird jetzt von einer 100.000-fachen Überschreitung des Grenzwertes geredet.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Regierung, Fukushima, Atomkraftwerk, Reaktor, Kernschmelze
Quelle: www.express.de

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34 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 08:48 Uhr von Azureon
 
+63 | -9
 
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Was ist denn eine "vorübergehende" Kernschmelze? Überlegen sich die Brennstäbe es wohlmöglich zwischendurch nochmal anders und rudern zurück oder wie?

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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28.03.2011 08:51 Uhr von ShlomoXX
 
+9 | -27
 
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28.03.2011 09:01 Uhr von artefaktum
 
+35 | -1
 
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Vorübergehend ist natürlich relativ das kann 10 Stunden, 10 Tage, 10 Jahre oder auch 10.000 Jahre bedeuten ... ;-)

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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28.03.2011 09:03 Uhr von ShlomoXX
 
+14 | -10
 
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franz.g: Der Boden, die Luft und das Meer umher sind längst verseucht, und brauchen hunderte von Jahren um sich wieder zu erholen. Da spielt es keine Rolle, wie hoch die Grenzwerte überschritten worden sind. Sie sind letztendlich überschritten.
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28.03.2011 09:47 Uhr von McCheck
 
+9 | -6
 
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VorübergehenderSUPERGAU oder wie???? Unterschied von "GAU"und "Super-GAU"?
"GAU" ist die Abkürzung für "größter anzunehmender Unfall" und wird auch als Auslegungsstörfall bezeichnet. Die Sicherheitsvorkehrungen in Atomkraftwerken – egal, ob in Japan oder woanders – müssen für einen "GAU" gewappnet sein und garantieren, dass die Strahlenbelastung außerhalb des Geländes eine festgelegte Grenze nicht überschreiten.
Geht ein Unfall jedoch über dieses Ausmaß hinaus, handelt es sich um einen "Super-GAU". Dabei reichen die Sicherheitssysteme im Atomkraftwerk nicht aus, um die Strahlenbelastung innerhalb bestimmter Grenzen zu halten. Beispiel für einen "Super-GAU" ist der Unfall, der sich 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl in der heutigen Ukraine ereignet hat.
Also....wir haben m.A. bereits einen Super-Gau!!!
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28.03.2011 09:47 Uhr von juli989
 
+9 | -3
 
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@Schlome: Soweit ich weiß, sind bisher Jod 131 und Cäsium 137 ausgetreten. Das ist, so hart es klingen mag, keine Verseuchung auf die nächsten hunderte Jahre.
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28.03.2011 09:50 Uhr von Animus2012
 
+10 | -3
 
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falscher stolz kann gefährlich werden, liebe japaner. "fehler" zuzugeben ist ein zeichen von stärke, das gilt auch um hilfe zu bitten wenn sie gebraucht wird. mir tut es um die natur leid die auf jahrzehnte verseucht ist
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28.03.2011 09:51 Uhr von McCheck
 
+5 | -5
 
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Hallöchen juli989: Du textest:
"
Soweit ich weiß, sind bisher Jod 131 und Cäsium 137 ausgetreten. Das ist, so hart es klingen mag, keine Verseuchung auf die nächsten hunderte Jahre."

Bitte sag; woher weißt du dies so genau?

Zumal die Aussagen der dortigen Zuständigen sind eh nur Hinhaltetaktiken!^;)
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28.03.2011 09:51 Uhr von Alero
 
+16 | -7
 
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Ich könnte nach Japan fahren und reinschlagen in die verlogenen Politiker- und Betreibervisagen. Das sind genau solche Seuchenvögel wie unsere Politiker und Kraftwerksbetreiber. In Fukushima haben die Betreiber auch gesagt:"Unsere Kraftwerke sind sicher". Genauso sicher sind deutsche Kraftwerke. Na ja, erst mal alles verniedlichen, ist ja alles gar nicht so schlimm. Da unten läuft der Super-GAU. Das ist Fakt. Da können die verharmlosen, wie sie wollen. Die Region um Fukushima wird auf Jahrhunderte nicht zu bewirtschaften sein, bei Plutonium auf Jahrtausende. Was wird dort als nächstes geschehen? Mal sehen. Die können nur beten, das es keine Explosionen mehr gibt. Ansonsten Modell Tschernobyl. Alles zudecken und am Ende einsargen. Das wird das zweite Tschernobyl. Unabänderlich! Mir tun nur die vielen Menschen leid, die alles verloren haben.
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28.03.2011 09:57 Uhr von bono2k1
 
+3 | -2
 
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Juli Da hast Du nicht ganz unrecht - was machste jedoch wenn Plutonium austritt? Dieses Jod 131 dürfte eine Halbwertszeit von ca. 8 Tagen haben - das Caesium 137 wohl um die 30 Jahre :) Da kommen schnell ein paar hundert Jahre zusammen bis das nichtmehr nachweisbar ist...
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28.03.2011 09:57 Uhr von juli989
 
+3 | -1
 
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@McCheck: In den letzten Tagen habe ich am meißten hier (http://mitnse.com/) gelsen. Dort gibt es alle paar Tage Updates., wo die Meldungen von TEPCO, IAEA etc näher erläutert werden.

"Information about the incident at the Fukushima Nuclear Plants in Japan hosted by http://web.mit.edu/... :: Maintained by the students of the Department of Nuclear Science and Engineering at MIT."

Die Halbwertszeien von Jod 131 und Cäsium 137 stehen in der Wikipedia ;D...

edit:
@bono:

Naja, ein Großteil der Teilchen, soll sich wohl im Meerwasser befinden, was absolut nicht verkehrt ist, weil so großzügig "verdünnt" wird.

[ nachträglich editiert von juli989 ]
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28.03.2011 10:00 Uhr von Loxy
 
+8 | -4
 
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Es ist zumindest keine Naturkatastrophe sondern eher das Gegenteil. Ein großer neuer "Nationalpark" für die Tier und Pflanzenwelt wird entstehen, mit dem gerechten Unterschied, dass sich aus Angst vor der Gefahr kaum Menschen mehr dorthin verirren werden.

Wildtierpopulationen sind widerstandsfähig, auch gegen Strahlung. Vor allem wenn ihre Nemesis - wir - sich vor der tödlichen Strahlung fürchtet und das Gebiet meidet. Die stark erhöhten Krebsraten sind für die Tierwelt kaum von Bedeutung, da Wildtiere meist sowieso nicht so alt werden um davon betroffen zu sein.

Wir erschaffen selbst die Wächter, die uns aus dem von uns geschändeten Paradies vertreiben werden. Wie vermessen von uns zu glauben wir könnten die Natur zerstören.
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28.03.2011 10:01 Uhr von Animus2012
 
+1 | -3
 
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@juli989: trotz der relativ geringen halbwertzeit ist das radioaktives material was stark gesundheitsgefärdent ist. das ökosystem merkt sich sowas leider sehr sehr lange
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28.03.2011 10:03 Uhr von HarryL2
 
+3 | -0
 
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mal paar charts: http://fleep.com/...
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28.03.2011 10:03 Uhr von maretz
 
+2 | -0
 
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naja: ist doch gut das es vorrübergehend ist. Selbst wenn der ganze Laden dort in die Luft fliegt ist das doch vorrübergehend... die nächsten paar 1000 Jahre kann man doch eben auf einer Backe absitzen...
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28.03.2011 10:05 Uhr von Rechthaberei
 
+2 | -0
 
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Das ist die aktuelle Weltverseuchung am Tag 15: http://www.zamg.ac.at/...
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28.03.2011 10:44 Uhr von derSchmu2.0
 
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Die hamms echt drauf Zuerst hab ich ja die japanische Informationspolitik noch so betrachtet, als dass dort vermieden wird, Panik zu verbreiten...aber mittlerweile ist das doch alles nur noch eine reine Verarsche, die da betrieben wird...und im Bezug auf der groesse der Gefahr ist das eine Unverschaemtheit nicht nur gegenueber der japanischen Bevoelkerung, sondern auch gegenueber dem Rest der Welt.

Und TEPCO ist auch ein gutes Beispiel dafuer, wie es in anderen Laendern, als auch bei uns mit dem Anliegen solcher Konzerne aussieht, es geht nicht um die Verfuegungsstellung von Leistungen/Produkten, sondern um Gewinne. Wie kann man sich sonst die doch wohl fragwuerdigen Zustaende der Meiler erklaeren und auch die Tatsache, dass man die Kuehlsysteme/Aggregate nicht Tsunamisicher installiert hat, so dass diese nicht bei ner Welle einfach absaufen? Jeder halbwegs vernuenftig denkende Mensch haette in dieser Region die Dinger anders aufgebaut...aber das haett wohl zu viel Geld gekostet...
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