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Libyen: Türkei will Waffenruhe vermitteln und warnt vor zweitem Irak/Afghanistan

Der türkische Premierminister Tayyip Erdogan hat angekündigt, er wolle eine Waffenruhe zwischen Rebellen und Regierung in Libyen vermitteln.

Zudem warnte er vor den verheerenden Folgen für die NATO als auch das Land Libyen durch die Bombardements in den letzten Tagen. Ein andauernder Konflikt würde für alle Beteiligten zu einem ähnlichen Desaster wie die Irak- und Afghanistan-Situation führen.

Die Türkei, von der Truppengröße zweitstärkstes militärisches NATO-Mitglied, verhandele bereits intensiv mit Muammar al-Gaddafi als auch revolutionären Gruppen. Jedoch gestalte sich das Einhalten von Waffenruhen auf beiden Seiten als äußerst schwierig.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Irak, Afghanistan, Libyen, Waffenruhe
Quelle: www.guardian.co.uk

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 09:01 Uhr von usambara
 
+1 | -1
 
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das sieht konkret so aus: Gaddafis Sohn Saiif soll eine Übergangsregierung führen...
Das dürfte inakzeptabel für die Rebellen sein, die momentan
einen Lauf haben und in wenigen Tagen vor Tripolis stehen dürften.
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28.03.2011 09:44 Uhr von K.T.M.
 
+1 | -1
 
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Teilung? Wie wärs mit einem Unabhängigkeitsreferendum ähnlich wie im Sudan? Die unterschiedlichen Stämme im Osten und Westen wird man doch nie unter einen Hut bringen. Rohstoffe gibts in beiden Teilen des Landen genug. Somit können auch beide wirtschaftlich eigenständig existieren.
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28.03.2011 09:48 Uhr von Ramirezzz
 
+6 | -1
 
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ja wird schwer werden Wobei es ja rausgekommen ist,das der Rebellenführer ein Speischellecker von sarkozy ist und insgeheim mehrmals über jahre hinweg sich mit dem Gartenzwerg getroffen hat um über den Angriff auf Libyen zu vereinbaren.
Ist schon Komisch,ein Land das keine schulden hat,wo bildung und sozialsystem der bevölkerung zur verfügung stehen,wo das pro kopf einkommen über 10000dollar beträgt wird an sackkozy für Öl verkauft...hab jetzt den namen von dem rebellenführerarsc.. vergessen,glaub der hieß ichbückmichfürdich schiebihnlangsamrein oder so ähnlich
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28.03.2011 13:42 Uhr von sabun
 
+7 | -3
 
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am besten: geht erdogan nach libyen für immer. türkei hat seine ruh.
irgendwann wird er dort vom nato flugzeug getroffen.
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28.03.2011 15:28 Uhr von Naberler
 
+2 | -8
 
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@ sabun: also um so dumm zu sein wie du muss man wirklich lange üben
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28.03.2011 17:20 Uhr von Reape®
 
+1 | -3
 
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mal was zum nachdenken: eine weitere theorie warum libyen gebombt wird:
gaddafi wollte aus dem IWF/zentralbank austreten und zum goldstandard wechseln, so wie das de gaulle mal machen wollte.
das hätte einen dominoeffekt in ganz nordafrika gehabt. des weiteren wollte er auch eine afrikanische union schaffen, ähnlich der eu, nur halt mit dem goldstandard.
das hätte negative folgen für das weltbankensystem gehabt, aber besonders für die usa, deswegen mussten usa und eu intervenieren.
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28.03.2011 18:24 Uhr von Reape®
 
+1 | -3
 
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bzw: eher wie nato und nicht eu, sodass die armeen afrikas unter einem kommande stehen, um nicht opfer des westl. imperialismus zu werden.
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01.04.2011 21:42 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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neben dem üblichen geschmarre hier...

"second largest" ist nicht gleich "zweitstärkste".

und
@Ramirez

Eigentlich sieht es gerade eher so aus, als wäre Erdogan daran interessiert, mit dieser Geste gegenüber Ghaddafi gleich dem ganzen ihn umgebenden Nahen/Mittleren Osten den Bückling zu machen.

@Reaper

Wenn das so wäre, dann wird wohl bald die NATO einige US-Bundesstaaten zerbomben, oder?
Und... Ghaddafis "pan-afrikanische Union" (natürlich unter seiner Führung, wessen auch sonst... etwa einem gewählten Deppen?) war doch nur ein Gegenentwurf zur existierenden AU. Also so what.

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