28.03.11 07:54 Uhr
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E10: Wo ist der Ausweg aus dem ungeliebten Bio-Sprit?

E10 ist derzeit das alles beherrschende Thema, doch selbst nach dem Benzingipfel bleibt E10 beim Autofahrer unbeliebt. Ost und Süd haben E10 zumindest auf Lager, Nord und West hingegen kaum.

Einige Öl-Konzerne scheinen sogar schon die weitere Markteinführung von E10 aufgegeben zu haben, allgemein herrscht in der Branche Ratlosigkeit, mancherorts auch Zweckoptimismus. Die Lobby hält jedoch am E10-Benin fest, weil man gar "keinen Plan B" hat.

Der ADAC fordert zudem eine günstige E10-Alternative, weswegen die Branche schimpft: "Der ADAC verpasst E10 den Todesstoß". Die Krux: Bisher wurden Millionen in E10 investiert, Strafen drohen wegen Verfehlung der gesetzlichen Bio-Quote - die letzten Endes der Autofahrer zahlen dürfte.


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WebReporter: DP79
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Benzin, Sprit, Bio, Rohstoff, E10
Quelle: www.green-motors.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 07:54 Uhr von DP79
 
+7 | -1
 
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Mmh, das Problem wird uns alle wohl richtig dicke Geld kosten, was einmal mehr der lieben Politik zu verdanken ist. Eben die reibt sich dann noch die Hände, je teurer das Benzin, desto höher die Steuereinnahmen...
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28.03.2011 08:23 Uhr von mr_shneeply
 
+24 | -4
 
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der Ausweg besteht sicher nicht darin die Grünen zu wählen.
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28.03.2011 08:28 Uhr von Trueman80
 
+7 | -1
 
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@franz.g: is Dir doch eh egal. Du stehst doch drauf und tankst fleißig mit...
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28.03.2011 08:41 Uhr von Trueman80
 
+7 | -3
 
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@franz.g: Wie Recht Du hast. Einfach mal die Fresse halten....

"Die Grünen waren 2008 gegen die Einführung von Bioethanol-Beimischungen"

Nein, ist ja nicht wahr, das wusste ich ja noch garnicht. Das ändert ja alles.

Und ich dachte die Grünen wären das Synonym der Idiotie fehlerhafter Ideen, welche das Autofahren endgültig unbezahlbar werden lassen.

Gut das Du uns aufgeklärt hast, somit wähle ich zukünftig nur noch grün.

(Auch die grünen finden mal nen Korn, aber deswegen muss die Aussage von mr_shneeply noch nicht falsch sein)
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28.03.2011 08:44 Uhr von JesusSchmidt
 
+9 | -1
 
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der ausweg? ganz einfach: die dafür verantwortlichen politiker treten ab und verschwinden aus der politik und die brühe wird abgeschafft.

ich habe keine lust minderwertigen sprit zu tanken und werde das auch nicht tun, solange es alternativen gibt.
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28.03.2011 08:56 Uhr von wordbux
 
+6 | -0
 
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politiker treten ab erhalten dicke Abfindungen, Übergangsgelder und fette Pensionen.
Kosten also uns noch mehr Geld, von den neuen ganz abgesehen.
Dann gehen die abgetakelten Politiker in die Wirtschaft und kassieren dort auch noch ab, weil sie ja noch gute Kontakte haben.
Naja, wir haben schon einen Dreckshaufen in führenden Positionen sitzen.
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28.03.2011 09:07 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
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@franz.g: "stuttgart 21"

Stimmt, weil eine kleine Laute Menge sich nich durchgesetzt hat ist alles scheiße. Wow
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28.03.2011 09:47 Uhr von mr_shneeply
 
+1 | -1
 
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@franz.g: der Umgangston sagt alles..

verbales Steinewerfen gegen das Establishment..

[ nachträglich editiert von mr_shneeply ]
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28.03.2011 10:55 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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Tja: Aber bloß keine Umweltfreundlicheren Motoren konstruieren... das wäre ja noch teuerer als die E10 Mauschelei.

Deswegen: TRINKT MEHR E10!
Ehm, fahrt natürlich. Hm, natürlich? Auch nicht. Na egal.


Die KFZ-Branche hatte die wahl zwischen E10-Tauglichkeit oder Umweltfreundlicheren Motoren entwickeln. Deswegen waren auch plötzlich so gut wie alle Fahrzeuge E10 tauglich.
Die Motorentechnik wird nur tröpfchenweise verbessert, der Kunde muss ja schließlich einen Neukauf-Anreiz haben. Gar nicht vorzustellen wenn ein Automobilhersteller jetzt einen normalgroßen PKW auf dem Markt bringen würde der nur ca 4Liter Benzin verbraucht
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28.03.2011 11:58 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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@wordbux: an die kostenfrage hatte ich nicht gedacht, aber was will man machen - erschiessen darf man nicht... :-)
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28.03.2011 14:02 Uhr von xanna
 
+2 | -0
 
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Ist doch klar E10 macht den Motor schneller kaputt und das kurbelt dann die Wirtschaft an. ;)
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28.03.2011 14:46 Uhr von wussie
 
+2 | -0
 
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2 Möglichkeiten: 1. Vor der Einführung von E10 war die Aufteilung von Biosprit schon über den Anforderungen der EU. Man geht also einfach zu dieser Methode zurück. Die Ölfirmen haben durch den enormen und Sprunghaften Preisanstieg von SuperPlus u.A. schon so viel zusätzlich eingenommen, dass die Umstellungskosten doppelt und dreifach gedeckt sind.

2. Man schafft diese realitätsfernen EU Gesetze ab.
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28.03.2011 23:54 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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"Gar nicht vorzustellen wenn ein Automobilhersteller jetzt einen normalgroßen PKW auf dem Markt bringen würde der nur ca 4Liter Benzin verbraucht"

Wurde doch schon wieder mangels nachfrage vom Markt genommen. Kam in einer Doku zu dem Thema zur Sprache.

Man kann nunmal keine 3 Liter etc. realisieren wenn man 1,5t bewegt und dazu etliche Verbraucher wie Klima hat. Natürlich braucht man sowas nicht, aber die Leute fahren es trotzdem gerne.

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