28.03.11 09:28 Uhr
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Mangel an Serotonin macht Mäuse schwul

Laut einer chinesischen Studie verlieren männliche Mäuse, deren Gehirn es an "Glückshormon" Serotonin mangelt, ihre sexuelle Vorliebe für Weibchen.

Demnach kommt es, wenn man bei den Tieren das für die Bildung von Serotonin notwendige Gen Tph2 "abschaltet", dazu, dass Mäuse männliche Partner vorziehen. Injiziert man ihnen jedoch Serotonin direkt ins Gehirn, ändert sich auch ihre sexuelle Präferenz.

Allerdings warnen Forscher davor, aus den Ergebnissen dieser Studie Rückschlüsse auf die menschliche Sexualität zu ziehen.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gehirn, Maus, Mangel, schwul, Serotonin
Quelle: english.pku.edu.cn

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.03.2011 09:48 Uhr von atrocity
 
+14 | -10
 
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lol: Nun kommen sicher gleich wieder die Leute unter den Steinen hervor gekrochen die Schwule "heilen" wollen... :(

Edit: Da sind se ja schon, direkt unter mir. Einfach widerlich. Homosexualität ist keine Krankheit! Krankheit wäre es nur wenn man darunter leiden würden. Mir wäre kein Homosexueller bekannt der unter diesem Umstand leidet. Die leiden wenn dann unter den kranken intoleranten Reaktionen ihrer Umwelt.

[ nachträglich editiert von atrocity ]
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28.03.2011 09:52 Uhr von Marooned
 
+14 | -28
 
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28.03.2011 09:54 Uhr von Getschi2.0
 
+15 | -8
 
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Marooned: ^^
Warum sollte man "Schwule" und "Lesben" heilen? Haben die Husten?
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28.03.2011 10:12 Uhr von Animus2012
 
+14 | -4
 
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holy crabb -.-: wer hier das größere problem hat steht wohl außer frage@marooned
ihr christen, evangelen seid der schlimmste haufen was das betrifft...

p.s. wer sich diesen schuh anziehen will, bitte, wer nicht,hat es verstanden!
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28.03.2011 10:24 Uhr von MC_Kay
 
+4 | -7
 
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Ich habe nichts gegen Schwule und Lesben: Wer in Schwulen ein Problem sieht, sollte es auch mal anders betrachten. Sie können sich (noch) nicht fortpflanzen. ;-)

Und wer bitte hat was dagegen, dass es Lesben gibt?
Ist doch ganz nett anzusehen, wenn da zwei (oder mehr) hüsche (!) Frauen miteinander herummachen. Wenn man(n) dann auch mal (muss ja nicht immer sein) mitmachen darf, ist doch die Sache OK. :D
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28.03.2011 10:27 Uhr von NGen
 
+7 | -1
 
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@Marooned: nicht nur das aids-problem. auch kriege, welthunger und kleine penisse werden fortan der vergangenheit angehören, so wie alle anderen probleme in der welt, die nichts mit homosexualität zutun haben.

ich habe deinen kommentar einfach mal satirisch aufgefasst und positiv bewertet ;)
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28.03.2011 10:31 Uhr von atrocity
 
+7 | -4
 
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@MC_Kay: Wenn Lesben einen Mann mitmachen lassen würden wären es keine Lesben sondern Bisexuelle Frauen.
Was du also willst sind keine Lesben sondern zwei Bi-Frauen die dir ne Show liefern und dich dann mitmachen lassen.

Lustigerweise sind die Männer die so etwas wollen meist die selben die nie en Dreier mit 2 Männern und ner Frau machen würden. Gleichberechtigung: fail! ;-)
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28.03.2011 10:54 Uhr von Pacman44
 
+1 | -0
 
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@marooned: Ironie und so, versteht ihr?
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28.03.2011 11:11 Uhr von Nekromanzer
 
+1 | -6
 
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Ich bin grundsätzlich dagegen: Ich bin grundsätzlich dagegen daß man Homosexualität als Krankheit betrachtet. Schließlich ist dann zu befürchten daß die Betroffenen dann Heilung verlangen und die Kosten dafür zu Lasten der Sozialkassen gehen.

Wenn man sich die Quelle anschaut dann ist die richtigere Betrachtung eher "Homosexualität ist ein Gendefekt der Serotoninmangel auslöst". Wenn die Träger dieses Gendefektes Heilung wollen dann sollen sie es selber bezahlen.
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28.03.2011 11:18 Uhr von Getschi2.0
 
+4 | -2
 
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Nekromanzer: Warum ist es ein "Gendefekt" und keine normale Genvariation, wie bei der Haarfarbe? Und warum sollte man jemanden davon heilen?
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28.03.2011 11:26 Uhr von Nekromanzer
 
+1 | -7
 
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@Getschi2.0: Die Natur ist von Hause aus auf "Fortpflanzung" eingestellt. Alles was dieses Konzept behindert ist ein Mangel der abgestellt werden muß.

Darum Gendefekt und nicht Genvariation.

Heilen damit dem Grundkonzept "Erhaltung der Art" wieder genüge getan wird.

Ist an sich ganz einfach zu verstehen - wenn man denn will :)
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28.03.2011 11:37 Uhr von Getschi2.0
 
+1 | -1
 
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Nekromanzer: "Alles was dieses Konzept behindert ist ein Mangel der abgestellt werden muß."
Aha. Und wie behindern dich Schwule und Lesben bei der Fortpflanzung? Also doch kein Gendefekt ;-)

"Heilen damit dem Grundkonzept "Erhaltung der Art" wieder genüge getan wird."
Homosexualität gabs schon im alten Rom und wir sind nicht ausgestorben sondern mehr geworden. Wo ist das Problem?

"Ist an sich ganz einfach zu verstehen - wenn man denn will :) "
Sehe ich auch so.
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28.03.2011 11:37 Uhr von JustMe27
 
+1 | -1
 
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*SSRI fress Ich werde nicht schwul, ich nicht! :p

Aber wäre dem so, könnte man dem doch mit SSRI (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer) wie Fluoxet oder Cipralex begegnen oder? Halt ich für einen Irrtum bzw nur eines von vielen Merkmalen.
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28.03.2011 11:52 Uhr von Nekromanzer
 
+1 | -2
 
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@Getschi2.0: Ich selber werde erst einmal gar nicht in meiner Fortpflanzung behindert.

Aber für die Erhaltung der Art wäre es vermutlich günstiger wenn Homosexuelle ein höheres Interesse an diesem Konzept hätten (Die Besonderheit daß der "homo sapiens" sowieso die dominante Art ist zunächst ignorierend).

Aber Du hast Recht Homosexualität ist ein generell wieder kehrender Effekt.

Vorstellbar wäre deshalb zB daß der Gendefekt nicht ursächlich sondern nur eine Folge vorheriger Gendefekte ist. Dann wäre das ein Schutzmechanismus um zu Verhindern daß die Qualität des Genpools abnimmt.

Es gibt im Amazonasgebiet Indianerstämme die seit Jahrhunderten von der Außenwelt abgeschnitten sind und darum faktisch Inzucht betreiben. Damit die nicht aussterben mußte das ursprüngliche Genmaterial besonders wenig Defekt ausweisen. Wenn es bei denen besonders wenig Homosexualität gibt dann wäre das ein Indikator dafür daß der Gendefekt "Homosexualität" ein Folgedefekt ist.

[ nachträglich editiert von Nekromanzer ]
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28.03.2011 12:31 Uhr von Getschi2.0
 
+3 | -1
 
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Nekromanzer: "Aber für die Erhaltung der Art wäre es vermutlich günstiger wenn Homosexuelle ein höheres Interesse an diesem Konzept hätten"
Warum denn? Wir haben kein Problem bei der Arterhaltung und auch bei Tieren kann Homosexualität nützlich sein.

"Dann wäre das ein Schutzmechanismus um zu Verhindern daß die Qualität des Genpools abnimmt."
Und durch Schwule und Lesben würde die Qualität abnehmen?

"Wenn es bei denen besonders wenig Homosexualität gibt dann wäre das ein Indikator dafür daß der Gendefekt "Homosexualität" ein Folgedefekt ist."
^^ Nein wäre es nicht. Was ist, wenn es bei denen keine weißhäutigen gibt? Oder Menschen, die über 1,90m sind?
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28.03.2011 12:51 Uhr von Nekromanzer
 
+0 | -3
 
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@Getschi2.0: Lies besser noch einmal was Du geschrieben hast :)

"auch bei Tieren kann Homosexualität nützlich sein."

Bist Du Dir sicher daß Du das so schreiben wolltest ? Denn der einzige genetische Nutzen ist die reduzierte Wahrscheinlichkeit auf Fortpflanzung. Die Schlussfolgerung liegt doch auf der Hand. Weil so viele Möglichkeiten in denen eine reduzierte Chance auf Fortpflanzung bei Manchen der Erhaltung der Art nützt die gibt es einfach nicht.
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28.03.2011 13:25 Uhr von Getschi2.0
 
+2 | -1
 
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Nekromanzer: "Bist Du Dir sicher daß Du das so schreiben wolltest ?"
Ja.
http://de.wikipedia.org/...

"Weil so viele Möglichkeiten in denen eine reduzierte Chance auf Fortpflanzung bei Manchen der Erhaltung der Art nützt die gibt es einfach nicht. "
Hm. Dann müssen wohl alle Bienen schon längst ausgestorben sein.
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28.03.2011 14:53 Uhr von LocNar
 
+1 | -0
 
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Der Mangel an guten Frauen könnte einen auch glatt schwul werden lassen :P
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29.03.2011 13:52 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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PISA: Shortnews-Überschrift:
"Mangel an Serotonin macht Mäuse schwul"

Quellen-Inhalt:
"[...]male mice that were genetically engineered to lack serotonin-producing brain cells still courted FEMALES."
"In tests where both a male and a female mating partner were present, nearly HALF of the serotonin-lacking males mounted the male first[...]"
" ´These mice are not gay,´ Wainberg says[...]"

Dafür schonmal Minus. :)

Und vielleicht der wichtigste Satz:
"These mice have a disease that makes them do one behavior, which happens to be a behavior that can be thought of as a homosexual behavior, but it´s not homosexuality."

Wenn ich die Pigmentproduktion bei Afrikanern störe, damit sie aussehen wie Mitteleuropäer, dann haben Mitteleuropäer noch lange keine Krankheit.

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