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ADAC: Neues Navigationsgerät ist manchmal besser als ein Karten-Update

Nach Angaben des ADAC müssen Käufer von Navigationsgeräten davon ausgehen, dass die Karten für das Gerät nicht mehr die Neuesten sind. Ein Update ist meistens nicht nur sehr teuer, sondern oft auch umständlich.

In manchen Fällen kam es sogar schon vor, dass ein Navi nach dem Update erst gar nicht mehr funktionierte. Bei vielen Anbietern braucht man unter anderem auch erweiterte Computerkenntnisse, um ein Update auf ein Navigationsgerät zu installieren.

Besitzern von einfachen Geräten rät der ADAC sogar, dass es unter Umständen besser sei, ein neues Navi einem Karten-Update vorzuziehen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Update, ADAC, Navi, Navigationsgerät
Quelle: www.verkehrslage.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2011 18:38 Uhr von brainbug1983
 
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Naja, wenn ich mir n einfaches Navi ausm Angebot für 99 Euro kauf und nach 2 Jahren n Kartenupdate will das z.B. 70 Euro kostet, dann würd ich mir auch überlegen nochmal 30 draufzulegen und bei nem Angebot wieder zuzuschlagen, dann das alte noch bei ebay oder so verkaufen und schon dürfte der Preisunterschied geschichte sein...
Lohnt sich natürlich nicht bei allen Geräten, aber gerade für Leute die das Teil eher sporadisch als regelmäßig nutzen kann das u.U. sinnvoller sein...ist natürlich die Frage ob ich unbedingt die aktuellsten Karten brauch wenn ich das Teil nur 5 mal im Jahr nutz...
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27.03.2011 19:00 Uhr von Jlaebbischer
 
+8 | -0
 
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Lieber neu: Neue Geräte haben meist, ein paar verbesserte Funktionen, bzw. neu eingeführte.

Die hardware ist Leistungsfähiger, GPS-Chips sind vielleicht leistungsfähiger, so dass die Genauigkeit zunimmt, Position schneller erfasst wird, undundund.

Da ich das Navi häufiger nutze, werd ich auch nach spätestens 2 Jahren Nutzung hingehen und mir ein komplett neues aus dem unteren bis mittleren Preissegment zulegen und das jetzige in die Bucht werfen.
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27.03.2011 19:05 Uhr von vorlons world
 
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kann ich nur bestätigen: habe hier ein navi von falk für 42 länder, mit marco polo. ist etwa zwei jahre alt. auf anfrage bei falk würde mich ein update 99€ kosten. kick´s demnächst bei ebay weg, ich blech doch kein hunderter für´n läppisches update...
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27.03.2011 20:39 Uhr von kingoftf
 
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Ich: habe auf meinem kleinen Nüvi (NP 140 Euro) schon 2x neue Karten aufgespielt, total easy, kein spezielles Wissen nötig und der Kleine rennt wie am ersten Tag.

Aber ist schon richtig, der Preis vom Update ist fast immer teurer als ein Neukauf eines Billig-GPS.
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27.03.2011 20:39 Uhr von vorlons world
 
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@lamor200: was hast´n du für ein problem? musst wohl dampf ablassen, wa? nerd...
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27.03.2011 21:12 Uhr von Der_Hase
 
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Ist ein Kartenupdate: überhaupt alle paar Jahre nötig? Ich meine wie viele Straßen werden neu gebaut bzw. umgebaut? Ich habe auch mal ein Navi mit drei bis vier Jahre altem Kartenmaterial benutzt und bin überall angekommen.
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27.03.2011 21:39 Uhr von shadow#
 
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Oder anders gesagt: Die Tatsache dass Navi-Hersteller keine oder nur sehr teure Updates anbieten ist Mist.
Mit Navi-Software auf dem Telefon fährt man zumindest etwas günstiger.
Und Google Maps ist mittlerweile auch eine ernstzunehmende Konkurrenz.
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27.03.2011 22:10 Uhr von Schwertträger
 
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Den alten Autoatlas haben die Leute in der Regel zehn Jahre benutzt und den dort noch gestrichtelt eingezeichneten Autobahnabschnitt trotzdem befahren.

Warum sollte man bei der elektronischen Variante jetzt plötzlich in Panik ausbrechen, nur weil einem dauernd Update-Werbung ins Haus flattert?

Ein Billig-Navi zu kaufen lohnt sich nicht. Und ein Gerät für runde 400 EUR wird man mit Sicherheit nicht nach zwei Jahren wieder (mit Verlust) abstoßen oder gar wegschmeissen. Wozu auch?


Eine neu entstandene Umgehungsstraße kann man auch befahren, wenn das Navi noch die alte Strecke kennt, denn wenn man nicht in den Ort will, interessiert einen die Streckenführung daran vorbei nicht, und wenn man in den Ort will, helfen einem die Schilder ausreichend, bis dann innerorts wieder die gültige Karte greift, denn dort verändert sich in der Regel wenig.

Das mit dem Kartenupdate geht bei teureren Geärten ziemlich problemlos und mit 100 EUR auch einigermaßen günstig, auf die Jahre gerechnet. Also gilt der rat des Artikels eher für Billig-Navis, die man eh nicht kaufen sollte.
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27.03.2011 22:48 Uhr von shadow#
 
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@Schwertträger: "Eine neu entstandene Umgehungsstraße kann man auch befahren, wenn das Navi noch die alte Strecke kennt, denn wenn man nicht in den Ort will, interessiert einen die Streckenführung daran vorbei nicht"

Gib´s zu - du fährst nie mit Navi :)

Das Navi wird dich großzügig um den gestrichelten Part herumleiten oder dir zumindest sehr wirre Anweisungen geben. Ausserdem hab ich es nicht dazu, dass ich dann noch auf Straßenschilder sehe. Sollte man auch gar nicht, ist meist kontraproduktiv.

Ich gehe sowieso davon aus dass die Hälfte derer die aus reiner Dummheit quer über den Kreisverkehr ackern oder irgendwo in die Pampa fahren, von ihrem Navi unterstützt wurden. Da wäre ein Update nicht schlecht.
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27.03.2011 23:09 Uhr von Schwertträger
 
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@shadow: Nee, kann ich so nicht zugeben: Weil´s so nicht stimmen würde.
Ich fahre selten mit Navi, eher je nach Fahrzeug (bewege hier mehrere Autos in der Familie plus Dienstwagen, und nicht alle haben eine Halterung. Mir ist´s dann zu mühsam, die zu wechseln). Aber ich nutze es, wenn ich in fremden Städten irgendwo Bestimmtes suche, was im Kleingewirr liegt.

Irgendwelche größeren Ziele kann ich auch so ansteuern, weil eben die Beschilderung meist super gut ist. Da mich die Stimmmeldungen des Navis häufig nerven, schalte ich sie oft ab. Das führt dann nicht selten dazu, dass ich am Ziel eintreffe und merke, dass ich die Fahrt über gar nicht auf´s Navi geschaut habe. Daraus lernend schalte ich es oft gar nciht ein. Von daher hast Du in solchen Fällen Recht, dass ich nicht mit Navi fahre.
Aber wie gesagt, wenn ich irgendwo die vierte Wohnstraße benötige, die von einer schnell fliessenden Durchgangsstraße abgeht, ist ein Navi unschätzbar.


>Das Navi wird dich großzügig um den gestrichelten Part herumleiten oder dir zumindest sehr wirre Anweisungen geben<

Gerade das Verlassen der Strecke und die wirren Anweisungen waren mir lebhaft vor Augen und im Ohr, als ich den Absatz schrieb, denn ich hatte den Fall gerade letzten Monat.
Das war aber überhaupt kein Problem, da die Umgehungsstraße nicht viele Optionen liess und der Weg in den Zielort beschildert war. Außerdem kennt man ja auch ungefähr die Himmelsrichtung des Ziels (wird ja angezeigt). Und im Ort stimmten die Straßen wieder.


> Sollte man auch gar nicht, ist meist kontraproduktiv.<

Ho ho! NATÜRLICH bist Du sogar VERPFLICHTET, trotzdem noch auf die Beschilderung zu achten, alleine schon wegen kurzfristiger Sperrungen, die das Navi evtl. trotz Broadcast nicht kennt.


>Ich gehe sowieso davon aus dass die Hälfte derer die aus reiner Dummheit quer über den Kreisverkehr ackern oder irgendwo in die Pampa fahren, von ihrem Navi unterstützt wurden. Da wäre ein Update nicht schlecht.<

Damit hast Du wohl Recht.
Das muss aber nicht an alten Karten liegen (gerade im Hafenbereich ändert sich z.B. an den Wasserlinien meist nicht mehr sehr viel, dennoch fahren da öfter Leute ins Wasser), sondern schlicht und einfach an "verlorenen" Satelliten, so dass das Navi die aktuelle Position des Wagens nicht kennt.
Du darfst nicht vergessen, dass bei sehr vielen Leuten Dank beschichteter Scheiben und anderer ungünstiger Faktoren der Empfang nur mäßig ist.
Also ist es sehr sinnvoll, eben nicht völlig auf´s Navi zu vertrauen.
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28.03.2011 00:06 Uhr von TrangleC
 
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Also dass so ein Kartenupdate völlig unverständlich kompliziert und umständlich ist hab ich am eigenen Leib erfahren.

Bei FALK lädt man sich die neuen Karten alle komprimiert herunter und die zum Gerät mitgelieferte Software hat bei mir weder die komprimierten, noch die entpackten Daten erkannt.

Das Gerät direkt an den PC anzuschliessen scheint nicht zu funktionieren. So kann ich zwar alte Karten löschen, aber keine neuen draufkopieren.

Ich hab mir jetzt extra ein Kartenlesegerät gekauft und hoffe es funktioniert wenn ich die Daten ohne die Falk-Software direkt auf die SD Speicherkarte kopiere.

Entweder haben die bei Falk die miesesten Programmierer der Welt, oder die haben das absichtlich sogut wie unmöglich gemacht.

[ nachträglich editiert von TrangleC ]
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28.03.2011 00:07 Uhr von rubberduck09
 
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Das klingt irgendwie sehr motiviert vom ADAC

Klar. Wenn man kein LiveTime Abo von Karten hat ist es schon alleine vom Preis her oft nicht sinnvoll, die Karten zu aktualisieren. Vom Umweltgedanken her ist das aber Unfug sondersgleichen.

Mein altes Nüvi 360T hat eine Halterung, die neue missen lassen. Karten-Updates aufspielen ist jedesmal eine Tortour, weil der interne Speicher nicht reicht und man umständlich einige Länder rausnehmen muß bevors passt, aber wenns um den GPS-Empfang oder die Halterung geht, kann ein aktuelles Gerät dieses Herstellers idr. nicht mithalten (aus der selben Preisregion wie das 360!)

Ich werde mein 360 wohl behalten, bis es sich in seine Einzelteile auflöst. Ton hab ich idr. eh nicht an, da ich noch kein Navi erlebt habe, das da ned mehr nervt als bringt.
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28.03.2011 00:16 Uhr von Schwertträger
 
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@TrangleC: Mit Falk keine Erfahrung: Ich habe hier ein TomTom im Gebrauch, und da geht sowohl das Anschliessen an den Computer als auch das Aufspielen neuer Karten problemlos, genauso wie die User-Updates, die verfügbar sind und den Karten Dinge hinzufügen, die die Ersteller der Karten übersehen haben.
Das Einzige, was notwendig war, um die neue Europa-Karte aufzuspielen, war der Kauf einer größeren SD-Karte. Aber das ist auch für Öaien kein Problem.

Ein Freund benutzt Navigon und hat bisher auch von keinen Schwierigkeiten mit dem Kartenupdate berichtet. Sind aber beides eben auch Geräte der mittleren Preisklasse (also oberhalb 350 EUR).

Dass Falk das absichtlich macht, wäre durchaus möglich.
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28.03.2011 04:15 Uhr von Mr.Gato
 
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Wow: Alle brauchen ein Navi. Und natürlich die updates.

Aber komischerweise werden schätzungsweise auch nur 0,1% aller Autofahrer es auch wirklich brauchen. Also eben die 0,1%, die früher eine Karte benutzten. Weil eben die 0,1% auch tatsächlich mal da unterwegs sind, wo sie ansonsten mal nicht unterwegs sind.

Alle anderen brauchen ihr Navi eben nur, um zu gucken, ob ihr Navi auch wirklich anzeigt, dass man an dem Ort ist, an dem man sein will, oder ob es einen schnelleren Weg zum Zielort gibt, den man als Ortskundiger eh schon kennt.

Nebenbei hasse ich das Wort Navi.
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28.03.2011 06:31 Uhr von Dracultepes
 
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@Mr.Gato: Schreib halt Navigationssystem.

Man kann sich alle 2 jahre nen billiges kaufen oder nen Teures und dann alle 2 Jahre Karten.

Wenn man alte Karten hat steht man dann irgendwann vor einer Fähre die nichtmehr fährt. Oder in Russland auf einem Feldweg obwohl daneben ne neue Autobahn verläuft. Oder es leitet einen jedesmal über die 5km längere Strecke durchs Dorf obwohl es die Umgehensstraße schon längst gibt.

Wie wichtig neue Karten sind muss jeder selber entscheiden. Aber für alles was sich außerhalb meiner normalen Strecken befindet bin ich froh sie zu haben.
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28.03.2011 09:53 Uhr von Schwertträger
 
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@Mr. Gato: Volle Zustimmung: Navi fällt in dieselbe Kategorie wie Klima.

Ich bin auch jedesmal genervt, wenn jemand sagt, dass sein Wagen Klima hat. Natürlich hat sein Auto ein Klima. Ist ja nicht luftleer gepumpt, das Ding. Was er meint, ist eine Klimaanlage, aber das zu sagen sind die Leute zu faul.
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28.03.2011 10:56 Uhr von TrangleC
 
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@ Schwertträger:

Das Falk Gerät ist auch aus der selben Preisklasse. Hat vor 2 Jahren 380 Euro gekostet, wenn ich mich recht erinnere.

Würde mich aber wundern wenn ein Anbieter sowas absichtlich erschwert wärend die Konkurrenz es nicht macht.

@ Mr. Gato:

Ich glaube es wäre korrekter wenn man schätzen würde dass die Besitzer der Geräte sie bei 0,1% ihrer Autofahrten brauchen und nicht dass nur 0,1% der Besitzer ihr Gerät brauchen.

Wobei ich auch das für sehr unwahrscheinlich, bzw. übertrieben halte.
Ich bin weder Vertreter noch Kurier oder LKW Fahrer. Ich nutze das Navigationsgerät nur privat und nur dann wenn ich es wirklich brauche und habe trotzdem relativ oft Gelegenheit dazu. (Erst neulich musste ich meinen Vater in eine 100 km entfernte Klinik fahren die schön unübersichtlich auf einem Uni-Campus versteckt lag.)
Auch meine Schwester leiht sich das Ding oft aus und das würde sie nicht machen wenn sie das Ding nur aus Jux und Tollerei wollte.

Ich weiß ja nicht wie das bei Dir ist, aber überall wo ich unterwegs bin hat man irgendwie die schlechte Angewohnheit manchmal keine Strassennamenschilder anzubringen, oder sie so zu verstecken dass man sie kaum findet, von Hausnummern garnicht zu reden. Das hat das Fahren nach (Papier-)Karte immer sehr umständlich und mühsam gemacht, abgesehen davon dass man irgendwo rechts ran fahren musste um in die Karte zu sehen, was man dann meist dummerweise nicht in Lese-Distanz zum nächsten Schild tun konnte und so weiter...

Lange Rede, kurzer Sinn, für mich hat sich die Investition durchaus gelohnt. Wäre nicht der Ärger mit dem Kartenupdate wäre ich zufrieden.

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