27.03.11 15:28 Uhr
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Mönchengladbach: Pfusch-Arzt kann auf milde Strafe hoffen

Der ehemalige Chefarzt der Mönchengladbacher Antonius Klinik soll in vielen Fällen falsche Behandlungen vorgenommen haben. So wirft man ihm beispielsweise vor, gesunde Organe entnommen und nutzlose Giftkuren verordnet zu haben.

Auch Wundspülungen mit Zitronensaft zählten zu seinen Behandlungsmethoden. Das Landgericht Mönchengladbach soll nun am Montag entscheiden, wie das Strafmaß für den Arzt ausfallen soll. Er wurde wegen Körperverletzung, teilweise mit Todesfolge, angeklagt.

Seitens der Staatsanwaltschaft wurde eine Strafe von vier Jahren Gefängnis gefordert. Es heißt, dass die Richter diese Strafe verringern könnten, da das Verfahren bereits eine Weile andauere. Es ist möglich, dass am Ende der Verhandlung gar nur wenige Monate offener Vollzug als Strafe bleiben.


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WebReporter: Adina
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Strafe, Mönchengladbach, Pfusch
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2011 15:28 Uhr von Adina
 
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Unglaublich. In der Quelle sind einige seiner "Taten" beschrieben - u.a. hat er einer Frau ohne Grund eine Chemo verpasst. Meiner Meinung nach sollten sie ihm all das, was er Patienten angetan hat, selber mal antun - ein paar Organe entnehmen und alles schön mit Zitronensaft spülen.
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27.03.2011 15:40 Uhr von Darrkinc
 
+5 | -0
 
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warum kann "sowas": auf milde hoffen? neben einer 10 jaehrigen haftstrafe sollten die behoerden den typen einweisen lassen. am besten auch noch den staatsanwalt mit, damit er sich auf geistigen durchfall untersuchen lassen kann. 4 jahre fuer nen totschlaeger ist laecherlich wenig!!! an stelle der angehoerigen der opfer wuerde ich selbstjustiz anwenden. knallhart. am besten auch gegen diese bescheuerte richterin, die der meinung ist, das sei genug.

[ nachträglich editiert von Darrkinc ]
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27.03.2011 19:05 Uhr von Seridur
 
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frage mich warum die staatsanwaltschaft: so eine milde strafe fordert. das schlimmste ist ja, dass man dem arzt normalerweise vertraut wenn er ne diagnose faellt, vor allem wenn es der chefarzt der klinik ist. merken, immer 2. diagnose holen.....
hoffe die sau faehrt laenger ein als laeppische 4 jahre!
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30.03.2011 03:08 Uhr von Schwertträger
 
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@Darrkinc: Es ist ja nicht die Richterin, die sagt "das ist genug", sondern dass, was man ihm nachweisen kann sowie das Ergebnis eines Deals, den man eingehen musste, weil sich nichts bewegte.


Ganz davon ab kann ich aber auch die Opfer nicht verstehen, dass die vor einer Operation keine Zweitmeinung einholten. In einem Fall wurde das Bauchfell entfernt. Bevor ich so etwas machen lasse, frage ich doch drei Ärzte. Genauso wie im Fall der partiellen Darmentfernung. Und eigentlich auch bei der Chemo.

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