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Darmspiegelung: Jährlich sterben mehrere Menschen am Narkosemittel Propofol

Laut einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover sterben jedes Jahr mehrere Menschen bei Darmspiegelungen und auch bei Magenspiegelungen, wenn sie sich das Narkosemittel Propofol geben lassen.

Nach Angaben des Magazin "Fokus" sterben drei von 10.000 Patienten, die das Narkosemittel erhalten. Wenn man diese Zahl auf alle Untersuchungen im Jahr hochrechnet, sind das 180 Todesfälle.

Zu den auftretenden Nebenwirkungen bei der Einnahme des Medikaments gehören zum Beispiel Blutdruckabfall und Muskelkrämpfe. Auch die Atmung kann langsam aussetzen. Propofol ist das Mittel, dass Michael Jackson das Leben kostete.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Tod, Medikament, Narkose, Darmspiegelung, Propofol, Narkosemittel
Quelle: de.news.yahoo.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.03.2011 15:15 Uhr von Borgir
 
+13 | -3
 
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darmspiegelung: übersteht man auch so wenn man bei einem Arzt ist, der das kann. Es gab hier schon einmal die Diskussion um Propofol. Ich würde mir das nicht geben lassen bei einer solchen Untersuchung. Ein bisschen Dormicum, ok, aber kein Propofol.
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27.03.2011 16:18 Uhr von SickBoy83
 
+10 | -8
 
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Narkose? Also ich hab auch schon ne Darmspiegelung hinter mir und das ist nun wirklich nix wofür man eine Narkose braucht!

Kann was "Originell" hier schreibt absolut nicht nachvollziehen. Vielleicht bist Du doch übermäßig schmerzempfindlich und wehleidig?! :-)

Das einzig Unangenehme bei der Aktion ist, dass man da liegt und völlig ausgeliefert ist, da man nicht abhauen kann, da einem 1m Schlauch im Hintern stecken...^^

Aber sonst ist das halb so wild und wer sich dafür narkotisieren lässt hat meiner Meinung nach einen an der Waffel..^^
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27.03.2011 16:21 Uhr von Deathmachine
 
+10 | -0
 
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Vor allem vergessen hier viele, dass Darmspiegelungen nicht nur bei gesunden, jungen Menschen gemacht werden, sondern auch bei alten Leuten, die gesundheitlich so schon stark angeschlagen oder gar behindert sind. Bei denen kann man nicht einfach nur ein wenig lokal betäuben, da sie auch ohne Untersuchung oft nicht ruhig sitzen/liegen können.

Was es allerdings an Alternativen gibt für das Schmerzmittel da bin ich überfragt.
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27.03.2011 17:26 Uhr von SickBoy83
 
+5 | -0
 
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@Originell: Also ich hab mich jetzt extra nochmal schlau gemacht wo denn der Unterschied zwischen einer "Koloskopie" und einer "hohen Koloskopie" ist.. und ja, bei mir wurde zweifelsfrei eine "hohe Koloskopie" durchgeführt!

Kann das so genau sagen, da ich das ganze Spektakel auf dem Monitor mitverfolgt habe und weiß wie weit der Schlauch in mir drin steckte..^^ Der Arzt hat mir dabei die einzelnen Stationen ja noch erklärt.

Polypen wurden keine entfernt, lediglich ein paar Proben entnommen, was mit einem leichten Ziepen verbunden war, aber sonst war da nix.

Im Übrigen ist deine Aussage mit den Nerven im Darmbereich ziemlicher Käse. Denn ich kann mich noch grob erinnern, dass der Arzt mir bzgl. Schmerzen erzählte, dass man im Darm kein Schmerzempfinden hat. Die möglichen Schmerzen kommen einzig durch die Verbindung zur Bauchdecke und das damit verbundene ziehen.

Und ob diese dann auftreten hängt in logischer Konsequenz dann von der Schlauchführung des Arztes ab. Ich hatte wie gesagt keine.
Wenn Du welche hattest und wie Du sagst keine Miemose bist, sollteste beim nächsten mal vielleicht zu einem Arzt gehen der da nicht rumwoschtelt wie ein Metzger, sondern zu einem der seinen Schlauch gescheit steuern kann..^^
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27.03.2011 17:46 Uhr von aaargh
 
+3 | -1
 
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Die News bzw. die Quelle ist fürn Eimer, weil: Gelten die zahlen für Deutschland, Europa, Bayern, Niedersachsen oder gar nur irgendein Fachklinikum?

180 Todesfälle weltweit bei sowas ist eine eher geringe Zahl.

Und wie sieht es bei den Alternativen aus? Besser, schlechter?

Für mich liest sich das so, als ob da irgendein aufstrebender "Redakteur" mal wieder das Schlagwort Propofol einbauen wollte, um Aufmerksamkeit zu bekommen, auch wenn er eigentlich nichts zu schreiben hatte...
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27.03.2011 19:54 Uhr von U.R.Wankers
 
+2 | -1
 
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jährlich sterben tausende durch Aspirin: und anderen "harmlosen" Medikamenten....
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27.03.2011 20:06 Uhr von killerkalle
 
+0 | -1
 
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IN AMERIKA: ist die HauptToDESURSACHE MEDIKAMENTE danach kommen erst Herz Kreislauferkrankungen Diabetis etc...und hier kommts auch langsam
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27.03.2011 23:04 Uhr von SickBoy83
 
+4 | -0
 
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@Originell: Ok, bzgl. der Nerven habe ich mich falsch ausgedrückt.
Sicher hat der Darm Nervenzellen, sind ja auch notwendig zur Steuerung.. aber Nerven =/= Schmerzempfinden! Nicht jeder Nerv ist für die Übertragung von Schmerzen zuständig. Also ist dein Link über die vielen Nervenzellen nichtssagend.

Des Weiteren war der eine Meter symbolisch gemeint. Ich habe noch genau die Stelle auf dem Monitor vor Augen wo mir der Arzt den Wurmfortsatz, also den Blinddarm zeigte, ebenso den Anfang vom Dünndarm.

Finde es ja gut wenn Du der Sache dein Leben zu verdanken hast und es ist auch vollkommen legetim wenn Du das gerne unter Narkose machst.

Aber ich für mich kann dies nicht nachvollziehen, da ich dabei keine Probleme hatte und ich wehre mich dagegen wenn Du hier behauptest dass meine Schilderung Schwachsinn und in der Praxis nicht auszuhalten sei. Meine ERfahrung widerlegt dies, ebenso die derer die mir hier ein Plus gegeben haben, also scheine ich kein Sonderfall zu sein.
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28.03.2011 15:28 Uhr von Seb916
 
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Ob nun Propofol oder nicht: das weiß ich nicht, ich habe aber auch die Sedierung machen lassen.
Das Gute daran - die Hemmschwelle war deutlich gesenkt die durch die Spiegelung eingebrachte Luft lautstark auf dem Krankenhausflur herauszufeuern und somit keine Bauchschmerzen durch die viele Luft zu bekommen... Das war meiner Freundin sehr peinlich und ich fands lustig (dank Sedierung :-) ).
Aber das muss jeder selbst entscheiden ob er mit oder ohne möchte...

[ nachträglich editiert von Seb916 ]
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28.03.2011 18:56 Uhr von Glitzerfratze
 
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ich glaube auch nicht, dass Popovoll das geeignete Narkosemittel für Darmspiegelungen ist.
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28.03.2011 20:08 Uhr von Willusch
 
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Würdevoller Tod :P
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28.03.2011 21:04 Uhr von supermeier
 
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Allergische Reaktionen auf Schmerzmittel: sind das Hauptproblem bei Darmspiegelungen.
Einer von 2000 ist ein derartiger Risikopatient. Steht sogar groß und fett bei der Aok auf der Homepage.
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29.03.2011 01:50 Uhr von Didi1985
 
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Darmspiegelung übersteht man ohne Betäubung: Ich hatte vor zwei Jahren eine Darmspiegelung und hatte jegliche Betäubung abgelehnt. Die Untersuchung dauert ca. 20Min. Mit Betäubung ist der Tag komplett gelaufen. Dann lieber "Augen zu und durch". Krankgeschieben ist man sowieso und kann dann auch noch den Rest des Tages benießen.
Nach der Aktion kann ich nur sagen, dass ich es genauso ohne Betäubung wieder machen würde.
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29.03.2011 14:16 Uhr von Seb916
 
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@Didi1985: Auch mit Sedierung hängt man nicht den ganzen Tag in den Seilen. Ich war ca. 1,5 h nach dem Eingriff wieder Top in Form, aber ebenfalls für den Tag krank geschrieben.

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