26.03.11 18:09 Uhr
 207
 

Seattle: Jesuiten wollen 166 Millionen Dollar an ihre Missbrauchsopfer zahlen

Die Mitglieder der katholischen Glaubensgemeinschaft der Jesuiten haben vor, 166 Millionen Dollar an sexuell missbrauchte Opfer des Ordens zu zahlen. Des weiteren einigten sich die Parteien darauf, dass alle Opfer eine schriftliche Entschuldigung erhalten sowie Zugang zu persönlichen Dokumenten.

Die Jesuiten sind im Nordwesten der USA breit vertreten. Sie verwalten Schulen, Universitäten und Grundstücke. Fast alle 500 Opfer des katholischen Ordens waren Schüler einer Institution der Jesuiten, die solche Einrichtungen in den Staaten Oregon, Washington State, Idaho, Montana und Alaska besitzen.

Die meisten Opfer waren Indianer oder Ureinwohner von Alaska. "Vielleicht war der Gedanke: Kleine indianische Mädchen sagen nichts", so ein Opfer zu der "Seattle Times". Nun muss die Glaubensgemeinschaft ihre drittgrößte Schadensersatzsumme an die Opfer zahlen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: handstand
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dollar, Schadensersatz, Seattle, Missbrauchsopfer, Jesuitenorden
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Südkorea: Mord an Kim Jong Uns Bruder per Lautsprecher in Nordkorea verbreitet
Surflegende Kelly Slater fordert "Abschlachten" von Haien auf La Renunion
Fulda: Karnevalsverein wird bedroht und Rassismus unterstellt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
26.03.2011 22:11 Uhr von Getschi2.0
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Woher nimmt ein Orden mit dem Motto "Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam" 166 Millionen Dollar?
Wahrscheinlich ist das so eine geile Argumentation wie "um das Geld kriegt Gott nicht mal ein Frühstück, dass ihn satt macht".

Naja, wenigstens geben die richtig viel Kohle ab.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Kasseler Straßenfest wird Wurst-Sperrgebiet
WHO-Studie: Mehr als 300 Millionen Menschen leiden an Depressionen
Neuseeland: 61 Millionen Jahr alt - Forscher entdecken fossilen Riesenpinguin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?