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Limewire: Filesharer wurde auf 75 Billionen Dollar Schadenersatz verklagt

Das schon öfters unter Beschuss großer Musikkonzerne wie Warner Music, BMG oder Sony geratene Filesharing-Portal Limewire wurde nun von diesen auf die Summe von 75 Billionen Dollar Schadenersatz verklagt.

Die Klage wurde aber nun von der Richterin eines amerikanischen Gerichts abgewiesen, sie brachte das Argument, dass die gesamte Musikindustrie seit den Aufzeichnungen im Jahre 1877 noch keine 75 Billionen Dollar umgesetzt hat, die Summe würde auch das jährliche BIP der Welt überschreiten.

Die Mindestsumme, die die Musikkonzerne herausschlagen wollten, belief sich immer noch auf 400 Milliarden Dollar. Der Prozess ist zwar noch am Laufen, jedoch können sich die Musikkonzerne nur mehr sehr kleine Hoffnungen auf einen positiven Ausgang machen.


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WebReporter: andi15am20
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, Schadensersatz, Filesharer, Limewire
Quelle: derstandard.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 14:52 Uhr von andi15am20
 
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In der Quelle bzw. in der englischen Originalquelle sind noch genauere Details ersichtlich, alles in allem ist es doch sehr lustig mit welchen Klagen die Konzerne vor das Gericht treten.
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26.03.2011 14:57 Uhr von AlphaTierchen1510
 
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haha: und ich dachte nur die Künstler nehmen Drogen :D
Die haben doch einen an der Klatsche...

Müssten die eigentlich dann für die 75.000.000.000.000$ auch Steuernzahlen?

Die sollen bitte erst die Steuern dafür zahlen bevor sie das Geld in Raten bekommen.

[ nachträglich editiert von AlphaTierchen1510 ]
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26.03.2011 15:34 Uhr von ZzaiH
 
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blödsinn: "Die Mindestsumme, die die Musikkonzerne herausschlagen wollten"

das was sie erreichen wollen ist das der filesharer insolvent geht...denn niemand hat soviel geld, das eingeklagt werden kann...

aber die klage ist doch ein gutes beipsiel wie irre die sind, haben in 150 jahren nicht mal ansatzweise soviel geld gemacht, denken aber das es ihnen in ~10 jahren (breitband)internet weggenommen wurde
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26.03.2011 19:20 Uhr von Macinally
 
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... das Vefahren annehmen, gegen die "Industrie" wenns denn mal eine wäre, entscheiden, sämtliche Gebühren selbstverständlich anhand der Forderung berechnen.

Zahlbar sofort und ohne Abzug....
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26.03.2011 20:22 Uhr von rolf.w
 
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@Wil: Theoretisch hast Du vielleicht Recht, jedoch beziffert die Contentindustrie den Schaden immer so, als ob der Kopierer sich den Content auch legal gekauft hätte, was aber nachweislich nicht stimmt.
Nur mal so als Beispiel, wer sich die neuste Bravo und die neuste Doom CD kopiert, würde sich (gesunden Menschenverstand vorausgesetzt) nicht beide Scheiben kaufen, sondern maximal eine der beiden.
Sicher, die Contentindustrie wird sich den Betrag irgendwie errechnet haben, es gibt bestimmt eine Formel, die dies ermöglicht, aber realistisch ist das nicht.
Dass in 10 Jahren Digitalkopie mehr Schaden entsteht, als in 100 Jahren legalem Verkauf erwirtschaftet, dürfte nur extrem schwer nachvollziehbar sein.
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26.03.2011 21:06 Uhr von Achtungsgebietender
 
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27.03.2011 13:04 Uhr von rolf.w
 
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@Achtungsgebietender: "...dass sie einen ganzen Industriezweig auf dem gewissen haben..."

Haben sie das denn? Ich weiß, dass ich jetzt verallgemeiner, aber die Künstler scheffeln Geld in Mengen, die Feste der Industrie sind pompös und die Produktionen werden auch nicht im Stil der 30er Jahre gemacht.
Der Abmahnindustrie und der Kopierschutzindustrie dürfen die Kopierer sogar gefallen.
Und hätte sich die Industrie nicht selbst mit dubiosen Abmahnverfahren und überzogenen Forderungen ins Abseits gestellt, sehe die Sache noch ganz anders aus. Die Contentindustrie, zumindest die Großen der Branche, sind schlicht unglaubwürdig und das ist deren Problem.
Natürlich weiß ich, dass die Argumente der Kopierer ebenfalls unglaubwürdig sind. Zu teuer oder Inhalt ist Schrott. Wenn der Inhalt Schrott ist, wozu dann kopieren und auch in noch schlechterer Qualität(Mic-Aufnahmen, abgefilmt) konsumieren?
Zu teuer, ja warum denn dann nicht auch im Supermarkt und beim Autohändler und Juwelier klauen, ist doch auch vieles für viele zu teuer.

Die Kopiererei ist ein Volkssport geworden. Die Releasegruppen machen einen Wettbewerb daraus und der Kopierer haut feste auf die Kacke, weil der diesen oder jenen Film schon gesehen hat, obwohl er noch gar nicht im Kino läuft.

Wie man dem entgegenwirken kann weiß ich auch nicht, aber ich weiß, dass Strafen allein nicht der richtige Weg sind.

[ nachträglich editiert von rolf.w ]
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17.06.2011 05:26 Uhr von marco16181
 
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@Achtungsgebietender: Und wie aufs Stichwort kommst Du bei Filesharer-News und postest immer den selben Text, Du kleiner Trolli ;)

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