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Neue Einblicke in Magnetfelder von interstellaren Molekülwolken

Ein wichtiges astronomisches Forschungsgebiet sind Magnetfelder in interstellaren Molekülwolken, weil sie großen Einfluss auf die Entwicklung von Sternen haben. Obwohl eine direkte Messung solcher Magnetfelder schwierig ist, gab es in den letzten Jahren einige beachtenswerte Fortschritte zu verzeichnen.

Ein neues Instrument am "Receiver Lab Telescope" in Chile lieferte jetzt neue Einblicke in die Bewegungsmuster von Gasmolekülen, die von Magnetfeldern beeinflusst werden. Man konzentrierte sich dabei auf die Untersuchung des Infrarotspektrums, das von erwärmten Kohlenstoffmonoxid-Molekülen emittiert wird.

Durch Auswertung der Daten konnte ein Team aus Astronomen am Harvard Smithsonian Center for Astrophysics die räumliche Ausdehnung der Magnetfelder in einer stellaren Wolke ermitteln. Die gesammelten Informationen tragen dazu bei, die Entstehung und Entwicklung von jungen Sternen besser zu verstehen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Astronomie, Wolke, Molekül
Quelle: www.astropage.eu

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26.03.2011 13:54 Uhr von alphanova
 
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Magnetfelder beeinflussen die Entwicklung von jungen Sternen, indem sie geladene Teilchen auf Bahnen lenken, die zu dem Stern hin oder von dem Stern weg führen. Je mehr man über das Verhalten solcher Magnetfelder weiß, desto genauer kann man sagen, wie sich ein Stern entwickeln wird. Natürlich spielen auch viele andere Faktoren eine Rolle, aber sie ergänzen die bisherigen Modelle entsprechend.

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