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Wie Google sich über Offshore-Unternehmen arm rechnet

In den vergangenen Jahren haben Unternehmen wie Google ihr Steueraufkommen signifikant reduziert.

Dies geschieht vor allem durch eine Methode, das sogenannte "Dutch Sandwich" oder "Double Irish". Unternehmen tunneln die Einnahmen über ihre ausländischen Niederlassungen in Niedrigsteuer-Länder, um sich am Firmenhauptsitz arm zu rechnen.

Für Google würde eine Niederlassung in Irland operieren, die Zahlungen an eine Niederlassung ohne Angestellte in Dänemark tätigt, die wiederum Zahlungen an ein irisches Unternehmen ohne Angestellte mit Sitz auf den Bermudas tätigt.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Google, Unternehmen, Offshore, Steueroase
Quelle: www.npr.org

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 10:43 Uhr von StefanPommel
 
+3 | -2
 
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Interessanter Artikel das ganze. Nur etwas traurig, dass sich diese Spielchen sich nur für Großkonzerne lohnen.
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26.03.2011 11:07 Uhr von Klaus0909
 
+25 | -0
 
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Wie immer: Wenn das der kleine Mann mit seinen Einkommen auch machen könnte hätten die Regierungen dem schon längst einen Reigel vorgeschoben. Es leben die Reichen und Großkonzerne.
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26.03.2011 12:01 Uhr von unomagan
 
+3 | -2
 
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Die: bezahlen nicht nur ihre Mitarbeiter anständig sondern man "muss" 20% seiner Zeit für hmm wie soll man es nennen? Freizeitprojekte "opfern" die man selbst wählen, und ausführen kann. So ist zum Beispiel Google mail enstanden :)
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26.03.2011 12:58 Uhr von sicness66
 
+15 | -2
 
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Und ? Google macht nicht die Gesetze. Zur Unternehmenspolitik gehört es dazu, das Steueraufkommen zu senken. Wenn die Politik ständig den Bückling vor der Wirtschaft macht, braucht man sich über solche Maßnahmen nicht wundern...
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26.03.2011 15:48 Uhr von tulex
 
+3 | -1
 
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"Google macht nicht die Gesetze": Bist du dir da ganz sicher?

Lobby, Lobby, Lobby...
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26.03.2011 17:15 Uhr von Ocain
 
+0 | -2
 
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wie hier schon geschrieben... Google zahlt wenigstens ordentlich an seine angestellten...

als praktikant (praxissemester) 3600 $ auf die hand ist nun mal nich zu übertreffen.

Daher kann man es denen nich übel nehmen...

[ nachträglich editiert von Ocain ]
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26.03.2011 17:34 Uhr von Daniela1985
 
+2 | -1
 
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Irgendwie verständlich von den Unternehmen allerdings wenn ich mir meine Steuerabrechnung anschaue, dann komme ich mir da echt nur noch total vera*scht vor!!!
Entschuldigung für die Ausdrucksweise, aber ein Wort das es besser beschreibt fällt mir dazu leider nicht ein!

Ich denke mal den anderen Lesern wird es da genau so gehen.

Irgendwas läuft hier doch verkehrt auf dieser Welt, oder kommt das nur mir so vor?
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26.03.2011 18:13 Uhr von Mario1985
 
+1 | -0
 
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ocain: 3600 $ Monatlich oder für das Praxissemester(5 Monate) ??? Wenn für das ganze Semester, dann liegen die damit noch relativ im unteren Durchschnitt.. Selbst bei Steuerbüros liegt der Durchschnittspraktikantenlohn bei 700-800Euro(nicht US-Dollar, 1 US-Dollar < 1 Euro)

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