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Libyen: Anhaltender Rückhalt für Gaddafi in der Bevölkerung (Update)

Trotz der Angriffe der Alliierten auf Libyen scheint Gaddafi noch großen Rückhalt in der Bevölkerung zu genießen (ShortNews berichtete). Dies sei vor allem darin begründet, dass unter Gaddafi ein stabiles Sozial- als auch Bildungssystem eingeführt wurde.

Libyen hat ein doppelt so hohes pro-Kopf Einkommen wie Ägypten. Zudem würden sowohl Gesundheitssystem als auch Bildungseinrichtungen für alle Bürger kostenfrei zur Verfügung stehen.

Auch durch die Ausgabe von Waffen an die gesamte Bevölkerung soll Gaddafi deren Vertrauen und Solidarität nachhaltig gestärkt haben. Manche würden sich aus Zustimmung für Gaddafi sogar freiwillig als menschliche Schutzschilder gegen die Bomben der Alliierten bereitstellen.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Libyen, Unterstützung, Muammar al-Gaddafi, Bevölkerung, Rückhalt
Quelle: www.washingtonpost.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 10:21 Uhr von StefanPommel
 
+22 | -7
 
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An sich schon krass: Welcher "Diktator" verteilt an sein Volk Waffen, wenn angeblich alle gegen ihn sind.
Der Verdacht, dass es sich bei den "Rebellen" um mehr Schein als sein handelt drängt sich irgendwie auf.
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26.03.2011 10:38 Uhr von W4rh3ad
 
+16 | -4
 
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Alles egal, immerhin haben sie keine westliche Demokratie, ob es ihnen gut geht interessiert doch keine Sau ;)
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26.03.2011 11:01 Uhr von cyrus2k1
 
+14 | -6
 
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Das ist eine "Color-Revolution": geplant von Brzezi?ski und Kissinger, genauso wie in den ganzen anderen Golf-Staaten. Gadhafi ist ein Sozialist und Sozialisten sorgen meistens für Bildung und Gesundheit, siehe Cuba.
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26.03.2011 11:44 Uhr von netgerman
 
+11 | -8
 
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NATO North Atlantic Terroristic Organization
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26.03.2011 11:51 Uhr von str8fromthaNebula
 
+13 | -4
 
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das anscheinend niemand: begreift das in lybien bis vor kurzem gar nix los war sondern , während der proteste einige wenige lybier sich entschieden haben wir protestieren auch mal ...und die wurden vom ersten tag an von den jetzigen allierten und deren medien unterstützt und jetz wird so getan als wär in lybien sonstwas schlimmes passiert.....das is bahrain,jemen syrien und wer weiß wo noch jeden tag proteste blutig niedergeschlagen werden scheint keinen zu interessieren wie verblendet seit ihr eigentlich da passiert nix anderes als in lybien ausser das in lybien der großteil ganz öffentlich hinter gaddafi steht...
warum schreit keiner stürzt die diktatoren bahrain jemen und syrien ?warum sind dort keine allierten zum helfen ?
weil sie wenn sie gaddafi jetz wegkriegen hat es der großteil eh nich kapiert was dort los war und sie können sich das land mit dem öl und wasser usw nebenher unter den nagel reißen..
ihr redet immer von den menschen aber die interessieren die allierten kein stück sonst müssten sie dort unten in der ganzen gegen krieg führen..
die leute wissen ganz genau das die infrastruktur im land danach im arsch is und die alles vergessen können was sie vorher hatten.... und wie sie sich erst auf die "killteams" freuen werden ...ich kanns mir vorstellen

[ nachträglich editiert von str8fromthaNebula ]
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26.03.2011 13:03 Uhr von Sentinel2150
 
+5 | -9
 
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Mir scheint: der Herr Pommel ist ein wahrer Freund Gaddafis. Nicht umsonst sind jegliche pro-Gaddafi Newsbeiträge hier von ihm
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26.03.2011 13:59 Uhr von Kaan71
 
+4 | -3
 
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Das ist ähnlich wie beim Euro Keiner wollte ihn hier, er wurde aber eingeführt.
Dort wollte auch fast keiner die Angriffe (ausser einer Minderheit im Osten) und die werden durchgeführt..

Erinnert auch an Irak.
Dort hiess es ja auch, das Irakische Volk würde seinen Führer hassen und damit waren eigentlich nur die Kurden gemeint.

Oder Afghanistan..usw. usf.
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26.03.2011 14:22 Uhr von zanzarah
 
+2 | -5
 
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Wo ist das Problem? Wenn die NATO wirklich Demokratisch wäre, ganz einfach! Warum nicht das Volk wählen lassen? Das Volk hätte Demokratisch wieder Gaddafi gewählt weil nunmal die meisten Lybier hinter dem stehen, also geht das nicht. NATO durchsetzt in Lybien eigene Interessen, es geht keineswegs um Diktaturen oder um das lybische Volk. Aber schön weiter Bild lesen.

PS: Wenn die NATO es schafft in Lybien wird das Land etwa so enden: Alle Ressourcen sind durch Westliche Konzerne kontrolliert, an der Macht sind ein paar Marionetten die Besatzungspolitik betreiben, die Bevölkerung ist im Arsch, die sozialen Systeme samt Bildung auch. Einige wenige Millionäre und rest im völligen Eimer... Dafür gibts dort dann auch reichlich McDonalds und Burgerking in denen man auch für niedriglöhne arbeiten darf. Wisst Ihr dass in Lybien eine einfache Krankenschwester etwa 1000$ verdient? Das ist nicht weit von uns hier entfernt obwohl dort Lebenserhaltungskosten viele male niedriger sind und vieles was bei uns viel Geld kostet ( Gesundheit/Bildung usw... ) um sonst ist!

Übrigens von diesem Scenario sind wir nicht weit entfernt, das merken nur die verblendeten Wähler nicht, es gibt ja schließlich nächstes Jahr 1% mehr Rente....
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26.03.2011 14:43 Uhr von K.T.M.
 
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@Sentinel2150: "Mir scheint der Herr Pommel ist ein wahrer Freund Gaddafis. Nicht umsonst sind jegliche pro-Gaddafi Newsbeiträge hier von ihm"

Wieso muß man den ein Freund von Gaddafi sein nur weil man über die andere Seite berichtet?

Vielleicht ist er nur der Meinung, dass das libysche Volk etwas Besseres verdient, als diese Rebellen, die das Land ins Chaos stürzen. Es bräuchte eine wirkliche demokratische Bewegung, um das Gaddafi-Regime zu stürzen und soziale Gerechtigkeit für alle und nicht nur für einige Stämme herzustellen.

Schon mal darüber nachgedacht?
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26.03.2011 14:54 Uhr von StefanPommel
 
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@Sentinel2150: Ich finde es unerträglich, wie unter völlig dubiosen Gründen ein weiteres Öl-Land angegriffen wird.
Wenn man sieht wie ein Großteil der Bevölkerung hinter Gaddafi steht (z.b. die "Stämme" News), ist es einfach inakzeptabel, dass die UN eines ihrer eigenen Mitglieder bombardiert - und Zeitungen wie Bild und co das auch noch beklatschen.
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26.03.2011 15:45 Uhr von ITler84
 
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naja: Wenn dieser Gaddafi gegen seine eigenen Leute Panzer einsetzt und diese Leute um Hilfe schreien sollten wir nicht wegsehen und es nicht verharmlosen.
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26.03.2011 16:19 Uhr von hofn4rr
 
+3 | -2
 
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mit dem: öl- und den gigantischen süßwasserreserven in den händen eines vermeintlichen diktators, können die wallstreetagenten anscheinend nicht umgehen, und scheuen wieder einmal mehr nicht davor zurück international geltendes recht mit füßen zu treten.

http://www.zeit.de/...
die zeit schrieb zu dem wasserprojekt:
"" Mittlerweile gilt der bis zu 2000 Meter tiefe Nubische Aquifer – so heißt der natürliche Wasserspeicher aus der letzten Eiszeit, der sich auch unter Ägypten, Tschad und dem Sudan erstreckt – als das größte unterirdische Frischwasservorkommen der Erde. Mit seinem Inhalt ließe sich Deutschland gut 1000 Meter unter Wasser setzen. ""

mit der erschließung des süßwassers wäre libyen unabhängig, und könnte den eigenbedarf an lebensmittel mehr als decken.

die förderung von einem m³ saharawasser kostet etwa 0,25 $, ein m³ wasser von einer meeresentsalzungsanlage etwa 2,50 $.

angesichts der wasserknappheit in der region (kein fluß führt durch libysches gebiet) und dem angrenzenden "nahen osten" ein politikum hoch ³.

so ein zufall aber auch das die seit jahrzehnten andauernde erschließung schon soweit fortgeschritten ist und bereits einige städte und die landwirtschaft mit dem kostbaren nass versorgt.
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29.03.2011 04:36 Uhr von sabun
 
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ich glaube: das der westen sich gewaltig geirrt hat. wie ich gelesen haben, befinden sich unter den rebellen jetzt al quiada kämpfer.
komisch, woher kommen die?
warum sind die rebellen so gut bewaffnet?
ich glaube die uno sollte baldmöglichst mit diesem unsinn aufhören.
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29.03.2011 04:50 Uhr von StefanPommel
 
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@sabun: Die Waffen kommen vor allem aus Ägypten! Die versorgen mit Zustimmung der USA die Rebellen. Damit kann die USA dann die Schuld auf andere schieben, wenn herauskommt was die "Rebellen" für ein Haufen wirklich sind.

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