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Libyen: Rebellen-Führer bestätigt Unterstützung durch Al-Qaida

Abdel-Hakim al-Hasidi, Anführer der Rebellen in Libyen, bestätigte in einem Interview, dass sich in den Reihen der Aufständischen auch Al-Qaida-Kämpfer befinden.

Bei diesen handele es sich um Patrioten und gute Muslime und keinesfalls um Terroristen, erklärte er gegenüber einer italienischen Zeitung. Bereits zuvor hatte der Präsident von Chad darauf hingewiesen, dass Al-Qaida die Rebellengebiete mit Waffen und militärischer Ausrüstung versorgt.

Al-Hasidi selbst gab zu, bereits in Afghanistan auf Seiten von Al-Qaida gekämpft zu haben. Dabei wurde er 2002 von pakistanischer Seite verhaftet und an die USA ausgeliefert. Diese ließ ihn 2008 wieder frei.


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WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Libyen, Führer, Unterstützung, Rebellen, Al-Qaida
Quelle: www.telegraph.co.uk

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 09:44 Uhr von StefanPommel
 
+10 | -1
 
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So langsam macht es Sinn: Gaddafi hatte versucht den Islam zurück zu drängen. Nun erfahren die Rebellen Unterstützung von Al-Quida, die mit aller Macht den Islam verbreiten wollen.
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26.03.2011 09:58 Uhr von ZzaiH
 
+7 | -1
 
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tja: was wird wohl aus dem land, wenn die rebellen siegen...
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26.03.2011 10:19 Uhr von usambara
 
+0 | -7
 
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unter den zehntausenden junger Kämpfer dürften sie eine verschwindende Minderheit sein, was wohl auch den "normalen" Querschnitt in einem islamischen Land entspricht.
Chad und Mali sind bekannt für ihre Unterstützung Gaddafis,
hat der doch ihnen Waffen für ihre Kriege geliefert.
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26.03.2011 10:33 Uhr von CoffeMaker
 
+9 | -2
 
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"zehntausenden junger Kämpfer dürften sie eine verschwindende Minderheit sein"

Alleine das sie dort mitmachen dürfen zeigt die Sympathie der Revolutionäre für Terroristen und aus Sympathie kann schnell mehr werden zumal die Religion verbindet.
Al-Qaida hilft nicht selbstlos sondern greift nach der Macht und die Chancen während solcher Unruhen sich mit reinzumischen sind sowas von optimal.
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27.03.2011 04:50 Uhr von exekutive
 
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