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Außergewöhnlich gut erhaltenes Fossil begeistert Paläontologen

Paläontologen aus China und Großbritannien haben in der chinesischen Provinz Yunnan eine höchst erstaunliche Entdeckung gemacht. Es handelt sich um ein äußerst gut konserviertes Exemplar einer Spezies, die den Flügelkiemern (Pterobranchia) aus dem Stamm der Kiemenlochtiere (Hemichondata) angehört.

Diese Tiere sonderten eine Substanz ab, die sie zum Aufbau harter Röhren benutzten, in denen sie lebten. Ihr Lebensraum waren die prähistorischen Ozeane und ihre Nahrung bestand hauptsächlich aus Plankton, welches sie mit einer Vielzahl winziger Tentakel am oberen Teil ihrer Wohnröhre einfingen.

Bemerkenswert an dem nur knapp vier Zentimeter langen Fossil ist die Tatsache, dass hier erstmals auch die weichen Gewebestrukturen im Detail studiert werden können. So konnten die Forscher beispielsweise 36 kleine Tentakel an dem ungefähr 525 Millionen Jahre alten versteinerten Exemplar zählen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Archäologie, Fossil, Yunnan
Quelle: www.astropage.eu

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 09:17 Uhr von alphanova
 
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In vielen Fachgebieten ist man auf die Arbeit von Professor Zufall angewiesen, das gilt insbesondere auch für Bereiche, die sich mit der Vergangenheit beschäftigen, wie Archäologie oder Paläontologie. Solche Zufallsentdeckungen sind das Salz in der Suppe der aufwändigen Kleinarbeit, der die Forscher oftmals ihr ganzes Leben widmen.
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26.03.2011 14:15 Uhr von Nashira
 
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