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Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht wegen verschwiegener Prüfungsangst

Eine Frau hat über ihre Mutter, welche Vermittlerin war, eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen und alle Gesundheitsfragen verneint, damit der Antrag normal zu Stande kam. Sie verschwieg eine einmonatige Krankschreibung wegen Kopfschmerzen sowie Pillen gegen Rückenschmerzen.

Die "Auszeit" wegen Prüfungsangst sei keine Arztbehandlung. Mit diesen Angaben hätte der Versicherer den Antrag abgelehnt. Ein Schaden trat ein und der Versicherer zahlte nicht. Die Frau klagte und erlitt am 10.03.2011 eine Niederlage vor Gericht.

Das Gericht wies die Klage ab, weil die Argumentation unglaubhaft sei und die Mutter den Gesundheitszustand kannte. Der Versicherer muss wegen dem Vertrauensverhältnis von Mutter und Tochter keine Wissenszurechnung gegen sich gelten lassen. Er focht den Vertrag an und trat von diesem zurück.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Versicherungsschutz, Berufsunfähigkeitsversicherung, Prüfungsangst
Quelle: www.versicherungsjournal.de

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