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Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht wegen verschwiegener Prüfungsangst

Eine Frau hat über ihre Mutter, welche Vermittlerin war, eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abgeschlossen und alle Gesundheitsfragen verneint, damit der Antrag normal zu Stande kam. Sie verschwieg eine einmonatige Krankschreibung wegen Kopfschmerzen sowie Pillen gegen Rückenschmerzen.

Die "Auszeit" wegen Prüfungsangst sei keine Arztbehandlung. Mit diesen Angaben hätte der Versicherer den Antrag abgelehnt. Ein Schaden trat ein und der Versicherer zahlte nicht. Die Frau klagte und erlitt am 10.03.2011 eine Niederlage vor Gericht.

Das Gericht wies die Klage ab, weil die Argumentation unglaubhaft sei und die Mutter den Gesundheitszustand kannte. Der Versicherer muss wegen dem Vertrauensverhältnis von Mutter und Tochter keine Wissenszurechnung gegen sich gelten lassen. Er focht den Vertrag an und trat von diesem zurück.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Versicherungsschutz, Berufsunfähigkeitsversicherung, Prüfungsangst
Quelle: www.versicherungsjournal.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.03.2011 11:54 Uhr von Berufspsycho
 
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Die wichtigste Info ist im letzten Absatz: Normalerweise würde hier eine Klage gegen den falsch beratenden Vermittler laufen und der Versicherer müsste wahrscheinlich trotzdem zahlen. Um aber zu verhindern, dass dieses von Familienangehörigen ausgenutzt wird, wurde hier ein abweichendes Urteil gefällt!
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26.03.2011 13:42 Uhr von realsatire
 
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Wetten das die Versicherung aber eingezahlte: Beiträge nicht zurückerstattet.
Natürlich ist in solchen Fällen auch ein Versicherungsvertreter, der im Regelfalle das erfragt und dann doch das Kreuz anders macht nicht relevant.
Schließlich nimmt eine Versicherung gern unser Geld, zahlen ist da was ganz anderes.
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26.03.2011 13:50 Uhr von Borgir
 
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Wenn: sie nicht zahlen, müssen sie Beiträge zurückerstatten, weil der Vertrag so nie hätte zu Stande kommen dürfen.
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31.03.2011 18:13 Uhr von Berufspsycho
 
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Leider nein! Liebe Vorredner, auch wenn es nach menschlichem Ermessen gut und richtig wäre, leider ist das falsch. Genau da liegt das Problem, der Vermittler darf seine Provision behalten obwohl er einen Schaden verursacht hat...

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