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Frankreichs Drohung an die arabischen Herrscher stößt auf Kritik aus Deutschland

Der französische Präsident, Nicolas Sarkozy, drohte allen arabischen Herrschern mit Gegenwehr, wenn diese Gewalt gegen Demonstranten ausüben (ShortNews berichtete). Das stößt jetzt auf Kritik von Guido Westerwelle (FDP) und Angela Merkel (CDU).

Der Bundesaußenminister Westerwelle kritisierte Sarkozy in seiner Wortwahl und hält die Diskussion für sehr gefährlich. Bundeskanzlerin Angela Merkel schließt sich Westerwelle an, so der stellvertretende Regierungssprecher Christoph Steegmans.

Stattdessen pocht Westerwelle in der Libyen-Frage auf "politische Prozesse", welche dringlichst durchgesetzt werden müssen. Damit besteht er auf Sanktionen gegen das Gaddafi-Regime.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutschland, Kritik, Libyen, Drohung, Herrscher
Quelle: www.welt.de

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25.03.2011 15:07 Uhr von sternsauer2009
 
+13 | -18
 
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gratulation: an frankreich!
sogar die franzosen haben es endlich kapiert das mann mit dieser hippie toleranz und antikriegs politik heutzutage nichts mehr erreichen wird!
deutschland leb deinen imaginären traum von einer friedlichen welt weiter die restlichen westlichen staaten werden auch ohne deutschland die blutrünstigen regimes auslöschen!
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25.03.2011 15:08 Uhr von Rechthaberei
 
+9 | -4
 
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Sarkozy will doch nur zeigen das er keine Angst: vor seinen Atomkraftwerken hat. Frankreich ist zu 75% abhängig vom Atomstrom und Sarkozy hat zur Zeit nur 25% Popularität.




[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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25.03.2011 15:11 Uhr von DeepForcer
 
+24 | -6
 
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na na na: da wird der kleine Franzose aber sehr übermütig. Vielleicht sollte man ihn mal daran erinnern, das Frankreich ohne die Unterstützung der USA in der nahen Vergangenheit sogut wie keine Schlacht alleine gewonnen hat.

Nicht umsonst heißt es:

1. Warum haben Französische Kampfpanzer Rückspiegel?
- Damit sie die Kriegsfront im Blick haben.

2. Was sind 300.000 erhobene Arme?
– Die französiche Armee.

3. Was steht bei e-bay bei den Details zu einem französischen Gewehr?
- Nie benutzt, nur einmal fallengelassen!

4. Wieso feierten die Franzosen den Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Jahr 1998 so exzessiv?
– Das war das erste Mal, dass sie ohne Hilfe der USA etwas gewonnen haben.

5. Warum gibt es in Frankreich soviele Alleen?
– Der deutsche Soldat marschierte nicht gern in der Sonne.

6. Was ist das erste, das die französischen Soldaten während ihrer Grundausbildung lernen?
– In 10 Sprachen zu kapitulieren.

7. Wieso versteht sich Nike mit dem französischen Militär so gut?
- In Kriegszeiten ist die französische Armee der größte Abnehmer von Laufschuhen.

... usw.
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25.03.2011 15:21 Uhr von usambara
 
+3 | -6
 
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Anti-Merkel-Sprechchöre in Bengasi: Am Rande des Freitagsgebets in der ostlibyschen Hafenstadt Bengasi kommt es immer wieder zu Sprechchören, die sich sehr kritisch mit der deutschen Enthaltung im Uno-Sicherheitsrat zur internationalen Militäraktion in Libyen beschäftigen. "Kanzlerin Merkel sollte sich schämen", skandierten Gruppen von Männern, "Deutschland hat uns im Stich gelassen".
"Frau Merkel sollte wissen, wie wichtig die Freiheit ist", schrie ein älterer Mann, "der Fall der Mauer wurde auch massiv vom Ausland unterstützt". Nun aber habe Deutschland die Libyer allein gelassen. "Wenn wir unsere Freiheit erkämpft haben und selber entscheiden können", prophezeite er, "werden wir keine Geschäfte mit Deutschland machen". Nur, wer die Libyer unterstützt habe, solle an dem Ölreichtum des Landes profitieren. Ganz weit vorne auf der Sympathie-Liste der Gruppen steht Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.
-Spiegel-

[ nachträglich editiert von usambara ]
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25.03.2011 15:22 Uhr von bono2k1
 
+7 | -5
 
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Deep Du hast das kürzestes Buch der Welt vergessen.

Französische Heldensagen (auf Platz ein vor Amerikanische Kulturgeschichte und dem grossen englischen Kochbuch^^)

@Sternsauer: *facepalm*

Ja ein friedliches Leben ist aber echt nur doofes Hippie-Gedöns...echte Männer wie Sternsauer wollen den blutigen Kampf.HA! Du bist so cool, Du würdest glatt die Popel einer Leiche fressen, wa Sternsauerchen

PS: Krieg ist anders als Du es vielleicht aus Call of Duty kennst.

Besonders toll an deinem Kommentar ist aber:

"die restlichen westlichen staaten werden auch ohne deutschland die blutrünstigen regimes auslöschen!"

Entweder bist du ein wahrhaft grosser Zyniker vor dem Herrn - oder einfach nur primitiv. Blutige Regimes muss man auslöschen....dein Vokabular klingt nach Hauptschule trifft Bildungsferne und macht eine Party mit Desinformation und Ignoranz.

@Usambara...

"Ganz weit vorne auf der Sympathie-Liste der Gruppen steht Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy"

Frag mal in Algerien :)

[ nachträglich editiert von bono2k1 ]
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25.03.2011 15:42 Uhr von Seridur
 
+3 | -4
 
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es ist wieder typisch: sarkozy (den ich auch nicht leiden kann) hat nun mal stellung bezogen auf das voellig skrupellose schlachten das dort im moment tagtaeglich ablaeuft. und man muss wohl zustimmen, dass das ganze dermassen aus dem ruder gelaufen ist, das sich die un wirklich mal zusammenschliessen sollte. nicht um deren konflikt zu loesen, aber um dieses ganze blutvergiessen einzudaemmen bis da eine loesung gefunden wurde.
dass merkel und ihre hampelmaenner lieber die koepfe in den sand stecken ist wieder typisch.
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25.03.2011 16:35 Uhr von misantrophe
 
+1 | -4
 
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zu den libyschen Rebellen: erst ne große Klappe und als sie die Hucke voll kriegen nach der NATO schreien, was für Helden.
zu Sarkozy: wenn der denkt damit im eigenen Land Punkte zu sammeln für die nächste Wahl, dann wird dies ein böses Erwachen geben.
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25.03.2011 17:03 Uhr von TrangleC
 
+2 | -2
 
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@ DeepForcer: Dieser (historisch unbegrübndete) "Franzosen kapitulieren immer sofort"-Mythos der bei den Amis und Engländern so verbreitet ist, ist indirekt auch eine Beleidigung der Deutschen.

Dahinter steht nämlich der Glaube deutsche Soldaten wären so harmlos und unfähig dass nur absolute Feiglinge vor ihnen kapitulieren würden.
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25.03.2011 17:05 Uhr von Bleifuss88
 
+2 | -2
 
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Da kommen: die alte französischen Großmachts-Kolonialträume wieder zum Vorschein. Also es ist zwar OK, dass man jetzt Gaddafi aus dem Weg räumt, aber Sarkozy sollte mal schön auf dem Boden bleiben. Die alten Zeiten der "Grande Nation" sind lange vorbei.
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25.03.2011 20:17 Uhr von CrazyWolf1981
 
+1 | -2
 
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Das Merkel und Co: nicht amüsiert davon sind ist mir klar. Die machen ja mit diversen "Herrschern" Geschäfte und ignorieren das LEid deren Bevölkerung. Wie schon bei Gadaffi.
Sarkozy sollte zwar auch auf dem Teppich bleiben, allerdings dark man solche Diktatoren u.A. auch von Nord Korea in Zukunft so nicht walten lassen wie sie es tun. Erst recht nicht wenn das Volk schon um Hilfe bittet.

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