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Fukushima: Betreiberfirma schiebt verstrahlten Mitarbeitern Mitschuld zu

Die Betreiberfirma Tepco hat den drei verstrahlten Mitarbeitern eine Mitschuld an ihrem Unfall zugeschoben.

Die Arbeiter hätten trotz Alarm ihres Geigerzählers weitergemacht und die Gefahr ignoriert. Dennoch gab man zu: "Wir haben Probleme mit dem Strahlenschutz."

Inzwischen steigt die Gefahr einer Kernschmelze weiter. Die Evakuierungszone soll deshalb weiter ausgeweitet werden.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Schuld, Fukushima, Strahlung, Strahlenschutz
Quelle: derstandard.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2011 13:54 Uhr von Lilium
 
+11 | -0
 
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Übel: Ich finde das nicht richtig, klar sind die Mitarbeiter selbst dafür verantwortlich das AKW bei der Überschreitung eines gewissen Wertes zu verlassen ABER sie riskiren da ihr Leben für ihr Land...! Da von "Schuld" zu sprechen empfinde ich als unangebracht.
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25.03.2011 14:32 Uhr von Loxy
 
+10 | -0
 
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Tragisch Mal sehen ob die Japaner diese Herkulesaufgabe genauso stemmen wie damals die Sowjets, die mit unglaublicher Manpower viel schlimmeres verhinderten.

Die oft belächelten Russen haben damals und heute den großen Vorteil bei Krisen noch einen gehörigen Blutzoll bei ihrer Bevölkerung einfordern zu können. Das sollte niemand unterschätzen.

Damals in Tschernobyl versuchte man auch Roboter einzusetzen, welche aber nach kurzer Zeit in der Strahlenhölle den Dienst versagten. Also hat man "Bio-Bots" eingesetzt. Die Männer haben damals Teile mit bloßen Händen vom Dach geworfen, welche mit 1800 (18000 Millisievert) Röntgen pro Stunde strahlten. Zwischendrin lagen Teile der Graphitummantelung der Brennstäbe, welche mit unglaublichen 7000-8000 Röntgen pro Stunde strahlten. Diese Strahlung reicht, um einen Menschen in nächster Nähe in weniger als einer Stunde zu töten.

Zudem hatten Bergleute in Rekordzeit einen Tunnel gegraben und unter dem absinkenden Magma des geschmolzenen Kerns eine Kammer ausgehoben. Diese wurde mit Beton gefüllt, sonst hätte sich aller Wahrscheinlichkeit nach die ganze Höllensuppe bis zum Grundwasser durchgefressen.

Erst nach ein Stabilisierung kann überhaupt an die Errichtung eines Sarkophages gedacht werden.

In Japan ist also tatsächlich noch kaum etwas passiert, wenn man bedenkt was weiterhin droht und das der Ritt auf der Rasierklinge noch lange nicht zu Ende ist.

[ nachträglich editiert von Loxy ]
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25.03.2011 17:53 Uhr von Achtungsgebietender
 
+0 | -7
 
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Wie dumm sind die denn??? Wollten die Mitarbeirer: damit zeigen "wer den längsten hat" oder was??? Die Ansage war klar, dass sie auf den Alarm des Geigenzählers achten sollen. warum können einige Leute einfach nicht hören? Wenn ich an die Verantwortung ihrer Familien gegenüber denke, könnte ich nur noch vomieren... HORROR!!!
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25.03.2011 19:55 Uhr von klaudis
 
+2 | -0
 
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es ist schon: ziemlich dreist,den mitarbeitern diesen vorwurf zu machen,auch wenn er in gewissem maße zutrifft.aber welche wahl hatten diese menschen denn? sie wurden doch freiwillig dahin geschickt.was würde passieren,wenn sie sich geweigert hätten?und was ist mit der mentalität der japaner,die sind doch ganz anders gestrickt,als unsere europäer - das kann man nicht miteinander vergleichen. ich wäre dafür,die hohen herren der betreiber tepco mal zum einsatz zu schicken -die sitzen doch warm und trocken und sehen zu,das sie ihr geld in sicherheit bringen.
und du,@achtungsgebietender - auf deinen müll hab ich gewartet.das du so ein wort wie "vomieren" überhaupt kennst,ist beachtlich.oder ist es deine intelligenz(die mich ja intelektuell in den boden rammen könnte),die dir dieses wort eingab? meinst du nicht,das diese leute,wie eigentlich jeder andere mensch,lieber bei seinen familien wäre?informiere dich lieber ein wenig,bevor du deine kommentare abgibst!!!!!!!!
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25.03.2011 23:04 Uhr von supermeier
 
+0 | -1
 
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Hauptsache die Anderen: sind schuld und man selbst ist aus der Schusslinie.
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27.03.2011 08:59 Uhr von DtSchaeferhund
 
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Die Japaner tun doch praktisch nichts! Ich verstehe nicht, war um nicht am Tag nach der Explosion 10.000 Soldaten dorthin geschick wurden! Aber nein, man wartet... und wartet... und wenn es endlich richtig strahlt, werden dann freiwillige hingeschickt! Die schaun dann in 3er Gruppen mit Taschenlampen nach dem Rechten...

So funktioniert das nicht! Allein die Zeit bis zur Errichtung einer Stromleitung ist ein Skandal. Wäre hier Militär eingesetzt worden, hätte spätestens am nächten Tag eine Batterie von Diesel-Generatoren dort gestanden. Mit genug Manpower ist auch eine neue Leitung in deutlich kürzerer Zeit errichtbar... Ich denke fast, man will bzw. wollte die Kernschmelze überhaupt nicht verhindern...

Die Herren von der Betreiberfirma sollten nunbedingt zwangsverpflichtet werden, die Öffnungen im Reaktor mit Händen und Füßen zuhalten zu müssen. Warum haben denn diese Kasper nicht sofort Hilfe von der Regierung angefordert sondern die ganze Zeit ihre unfähigen Mitarbeiter herum wurschtlen lassen?
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31.03.2011 09:35 Uhr von jens3001
 
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Dt.Schäferhund: mein "Blacky" zuhause schämt sich gerade für dich.

Du scheinst vergessen zu haben, wodurch das Problem überhaupt ausgelöst wurde.
Durch ein sehr starkes Erdbeben, verbunden mit einem Tsunami.

Das bedeuted, das die ganze Gegend sehr unsicher war, Strassen zerstört und Nachbeben jederzeit möglich.

Und das nicht nur um das AKW, auch in anderen Teilen. Das Militär wurde mit Sicherheit eingesetzt um die Zivilbevölkerung zu schützen und dringend notwendige Versorgungswege aufrecht zu halten.

Das sich das mit den Reaktoren zu so einem Problem auswächst wollte am Anfang keiner wahr haben. Und die Betreiber haben sicher auch nicht gleich Alarm geschlagen.

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