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Pirna will sowjetisches Ehrenmal entfernen - Russland protestiert

Im sächsischen Pirna ist ein deutsch-russischer Denkmalstreit entbrannt. Die Stadt will ein sowjetisches Ehrenmal, das in den fünfziger Jahren im städtischen Friedenspark aufgestellt wurde, wieder entfernen.

Die Initiatoren der Denkmalschleifung argumentieren, dass im Friedenspark zu keiner Zeit sowjetische Rotarmisten beigesetzt worden seien. Zudem gebe es schon einen Gedenkstein in der Stadt. Bei dem Ehrenmal im Friedenspark handle es sich nur um ein Duplikat.

Es sei vom ehemaligen SED-Regime aus optischen Gründen für die damals üblichen befohlenen Jubelfeiern aufgestellt worden. Die russische Botschaft hat bereits unter Berufung auf das gute deutsch-russische Verhältnis gegen die Abrisspläne interveniert und will, dass das Denkmal erhalten bleibt.


WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Russland, Streit, Denkmal, Sowjetunion, Pirna
Quelle: www.sz-online.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2011 13:27 Uhr von Babelfisch
 
+6 | -4
 
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Die Russen machen einen übertriebenen Bohei, wenn es um sowjetische Denkmäler geht. Ist die Sowjetunion jetzt untergegangen oder nicht? In Estland haben sie deswegen einen Bürgerkrieg entfacht. In Georgien konnten sie bei einer ähnlichen Gelegenheit allerdings nicht eingreifen, da es ihnen an Einflussmöglichkeiten mangelt.
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25.03.2011 14:26 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -3
 
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Wenn sie will das es erhalten bleibt dann soll sie: es abtransportieren nach Rußland, wie so viele Kunstschätze "abtransportiert" wurden.
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26.03.2011 05:10 Uhr von KamalaKurt
 
+4 | -1
 
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Es gibt keine Sowjetunion mehr. Es gibt keine DDR und es gibt auch keine Jubelfeiern mehr. Somit hat das Denkmal ausgewirkt. Das sollte man mal den Russen der Botschat sagen. Was haben die in ihrem eigenen Land mit den Lenin und Stalindenkmälern gemacht? Die waren schneller verchwunden als aufgestellt. Und wir Deutschen müssen wiedereinmal einen Kniefall machen, wenn wir in unserem eigenen Land was machen wollen.

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