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Ex-Kanzler Helmut Kohl meldet sich zu Wort und warnt vor Atomausstieg

In die aktuelle Debatte um ein Umdenken in der Atompolitik hat sich nun auch Altkanzler Helmut Kohl per "Bild"-Zeitung eingebracht. Dort kritisiert er das derzeitige AKW-Moratorium.

Zudem warnt er Bundeskanzlerin Angela Merkel vor einem Ausstieg aus dem Atomprogramm. Wörtlich sagte er: "Es ist ein folgenschwerer Irrtum anzunehmen, dass andere Länder uns folgen würden."

Die Katastrophe in Japan habe alle erschüttert, dürfe aber nicht den Blick für die Realität vernebeln. Solange es keine ernsthafte alternative zu Atomenergie gebe, dürfe man nicht deren Abschaltung planen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kritik, Angela Merkel, Wort, Atomausstieg, Helmut Kohl
Quelle: www.spiegel.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.03.2011 12:25 Uhr von azru-ino
 
+41 | -77
 
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25.03.2011 12:26 Uhr von artefaktum
 
+37 | -35
 
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Kohl? War das nicht der mit den strahlenden, äh sorry, blühenden Landschaften? ;-)
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25.03.2011 12:36 Uhr von anderschd
 
+49 | -14
 
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Kohl, war das nicht: der, der die Ostdeutsche Wirtschaft-Konkurrenz mit Hilfe der Treuhand aus dem Weg hat räumen lassen?
Und damit seine und die Taschen seiner Partei gefüllt hat?!

[ nachträglich editiert von anderschd ]
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25.03.2011 12:41 Uhr von RitterFips
 
+13 | -11
 
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Kohl: Zum einen ist es doch vollkommen wursch ob es andere nachmachen. Man muss ja nicht immer in der Gruppe mitschwimmen. Wenn Deutschland aussteigt dann machen wir das doch nicht nur um ein vorbild zu sein. Wir zeigen damit zwar auch das es noch andere- umweltfreundlichere Wege gibt Energie zu produzieren, aber hauptpunkt ist doch das man sich doch um die Zukunft Gedanken macht, in welcher Welt wir die Kinder und Enkel usw. leben sehen wollen.

Außerdem war er nicht derjenige der bei der Suche nach Entlagern so unheimlich erfolg hatte?!
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25.03.2011 12:51 Uhr von sandokano2001
 
+18 | -12
 
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Kohl hat doch irgendwo Recht. Wo ist denn die Alternative? Wenn es die gäbe dann sofort raus aus Atom... Alles was gerade mit alternativen Energien versucht wird ist doch weder Fisch noch Fleisch- in meinen Augen blinder Aktionismus, siehe z.B. E10.
Die Sicherheit für den Betrieb von Reaktoren muss da sein, damit steht und fällt alles. Persönlich glaube ich nicht das es etwas bringt wenn allein Deutschland aus der Atomenergie aussteigt und um uns herum werden neue Anlagen gebaut von denen wir dann wieder für teuer Geld unsere Energie kaufen... so besch.... manchmal all die Auflagen in unserem Land sind, wenn ich bei sowas Vertrauen habe (haben könnte)
dann mit Sicherheit mehr auf die Standards HIER als sonstirgendwo. Es müsste halt überall mehr um den Menschen als um den Kommerz gehen dann bekäme man das schon hin...
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25.03.2011 12:52 Uhr von MC_Kay
 
+14 | -9
 
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Kindergarten: Der hat doch in seinen Legislaturperioden dafür geworben, dass man Kernenergie fördern müsse. Also wurden weiter welche gebaut und nun kommen da die "blöden neuen Kindergartenkinder" auf seinen Spielplatz und wollen seine Kernkraftwerke kaputtmachen....

"Frau Kindergärnerrin, die machen mir meine Spielsachen kaputt! :`(

/ironie ;-)
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25.03.2011 12:54 Uhr von Gorli
 
+15 | -13
 
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Geh wieder zurück in den Ohrensessel und lies deine CDU-Bibel, alter Mann.
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25.03.2011 13:00 Uhr von Götterspötter
 
+13 | -9
 
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Ui ui Da hat wohl einer seine Rente in Atom-Strom-Aktien angelegt :)
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25.03.2011 13:01 Uhr von Schwertträger
 
+21 | -2
 
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Tja, mit diesem, seinem Satz ("Es ist ein folgenschwerer Irrtum anzunehmen, dass andere Länder uns folgen würden.") hat er aber vermutlich Recht.
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25.03.2011 13:01 Uhr von untertage
 
+13 | -7
 
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Ich gebe ihnen mein Ehrenwort das Atomenergie nicht gefährlich ist
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25.03.2011 13:03 Uhr von Finalfreak
 
+9 | -14
 
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Er hat unser Land zwar ziemlich verhunzt, aber mit der Meinung hat er Recht, eine Alternative zum Atomstrom gibt es nicht.
Ökostrom gibts bei Windstille und Nacht nicht.
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25.03.2011 13:05 Uhr von Staplerfahrer-Klaus
 
+9 | -12
 
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Was es bringen soll??? Ganz einfach. Wenn wir AKWs abschaffen und andere nicht, müssen wir uns nicht mehr um unseren Atommüll kümmern. Wir müssen jetzt schon große Folgekosten des gesamten Atommülls tragen aber ein Ende ist erst in Sicht wenn wir abschalten.
Zudem tragen wir zwar das Risko mit verstrahlt zu werden falls doch mal ein größerer Unfall in Europa passiert. Aber die Folgekosten an menschlichem und materiellen Material sind unabsehbar und müssten im Unglücksfall nicht von uns getragen werden. Das ist wichtig.
Tschernobyl war mit ein Grund für das rasche Zusammenbrechen der SU weil es Jahre, hunderttausende Meschen und Milliarden Rubel gekostet hat und selbst heute muss die Ukraine 5% ihres BIP aufwenden.
Ganz ehrlich. Lieber billiugen Atomstrom importieren und die anderen sollen sich um den Dreck kümmern oder eben selbst aussschalten.

Und natürlich gibt es alternativen.
Meiner Meinung ist der Schlüssel die dezentrale Energieerzeugung und Kraftwärmekopplung.

[ nachträglich editiert von Staplerfahrer-Klaus ]
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25.03.2011 13:06 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -5
 
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@Finalfreak: zumindest derzeit nicht in ausreichendem Maße.
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25.03.2011 13:08 Uhr von Alice_undergrounD
 
+6 | -12
 
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ja IHM kanns ja wurscht sein: bei ner lebenswerartung von minus 10 jahren^^
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25.03.2011 13:15 Uhr von CoffeMaker
 
+11 | -5
 
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"Ganz ehrlich. Lieber billiugen Atomstrom importieren und die anderen sollen sich um den Dreck kümmern oder eben selbst aussschalten."

Man könnte dies aber auch umdrehen und sagen "lieber Energie aus deutschen (wahrscheinlich sicheren) Atomkraftwerken als unsichere Atomkraftwerke paar hundert Kilometer weiter."
Andere Länder gehen etwas laxer um.

Ich meine EON speist Strom aus tscheschischen Atomkraftwerken ein. Was nützt es wenn wir unsere Kraftwerke abbauen wenn man einfach in Nachbarländern die wieder hochzieht? Das ist Idiotie und einfach nicht nachvollziehbar das man sich dafür begeistern kann.
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25.03.2011 13:18 Uhr von konfetti24
 
+6 | -12
 
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Und das aus dem Mund eines [Zensiert]: der hätte lieber vor der Wiedervereinigung warnen sollen. Wann gedenkt der mal sich von der Bildfläche zu verabschieden? Hat der nicht schon genug Schaden angerichtet!?
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25.03.2011 13:37 Uhr von Borliy
 
+11 | -11
 
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Sagt mal habt ihr alle nen Schatten? Was sind das hier für kranke, menschenverachtende Kommentare?

Einfach ekelhaft sowas lesen zu müssen.

[ nachträglich editiert von Borliy ]
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25.03.2011 13:46 Uhr von flokiel1991
 
+8 | -4
 
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Ich bin gegen Atomkraft: auch wenn ich es für höchst unwahrscheinlich halte, dass die teile uns hier in Europa mal wieder um die Ohren fliegen. Atomstrom ist eine der teuersten Energiequellen, wenn man nicht nur die Kosten für die Energiekonzerne, sondern auch die für uns, die Steuerzahler und dem Staat mit einberechnet. Ausserdem fördern die Reaktoren in ihren Städten das Krebsrisiko und das Uran auf der Erde geht auch bald zu neige (noch vor dem Erdöl). Vielleicht sollten wir es besser aufheben für Atombetriebene Raumschiffe oder so in ein paar hundert Jahren.
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25.03.2011 13:48 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -3
 
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Naja er muss ja dem dummen Volk das seine Fähnchen in den Wind hängt nicht nach der Schnauze reden so wie andere.
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25.03.2011 13:52 Uhr von Perisecor
 
+3 | -10
 
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Spannend wie hier auf SN die Vorzeigedemokraten über jemanden reden, der immerhin vier mal demokratisch in das Amt des Bundeskanzlers gewählt wurde.

Aber gut, passt zur Anti-Atom-Haltung.
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25.03.2011 13:58 Uhr von loonie
 
+6 | -2
 
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was habt ihr denn alle gegen die Wiedervereinigung.
Außerdem hat er ja recht, er sagt ja nicht Atomkraftwerke seien die endgültige Lösung, sondern nur, man dürfte diese nicht abschalten ohne eine alternative zu haben.

Alternativen sind auch nur Dinge, die in etwa dieselbe Energiemenge wie Atomkraftwerke liefern und Kohlekraftwerke gehöre da definitiv nicht zu, was aber nicht an der erzeugten Strommenge liegt sondern an den Verbrauch von Ressourcen.

Aber wir deutschen Verbrennen ja lieber Getreide in Biogas anlagen, während die Menschen in dritte Weltländer verhungern und obwohl man keinen Kilometer mehr in Deutschland fahren kann ohne das man keine Windkraftanlage, Sonnenkollektoren oder Biogasanlage sieht erzeugen die nur 15 % der verbrauchten Energie (stand 2009).

Also stellt die AKWs ab und Frankreich, Dänemark, Polen usw. beliefern uns wohl mit Atomstrom.
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25.03.2011 14:00 Uhr von Gruenes
 
+5 | -1
 
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hmm: Ich glaube da hat er Recht also mit dem dass andere Länder Deutschland nicht folgen würden...

Ich glaub die interessiert alles nicht so wie uns.
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25.03.2011 14:12 Uhr von Leeson
 
+2 | -3
 
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Diese Worte: wird ihm doch Niemand in den Mund gelegt haben!?
Oder hat er auch noch Anteile?
Ich meine, ich würde auch meckern wenn meine Altersvorsorge bedroht wäre ;)
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25.03.2011 14:17 Uhr von loonie
 
+6 | -0
 
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Truth_Hurts: alternative Energien werden nicht gefödert, warum baut den dann bitte jeder Landwirt eine Biogasanlage oder warum setzt sich jeder normal Bürger solarzellen auf´s Dach. Biogasanlagen und Solarzelle rentieren sich doch nur aufgrund von miliarden schweren Subventionen.

und eine gleichewertige alternative energiequlle wäre doch ein MultiMilliarden Dollar/Euro geschäft. Siehe Solarzellen liefern leider nur nicht genug Engergie, also warum sollte da keiner nach forschen.
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25.03.2011 14:30 Uhr von sandokano2001
 
+2 | -1
 
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Frage an Truth_Hurts: Was wäre denn Deine Lösung des Energieproblems? So geht das nicht ist genug diskutiert... was, wie??? Ich wähle Dich auch wenn Du mir das plausibel erklären kannst. Und jetzt bist Du an der Reihe...

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