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Tesla-Chef sieht keine Zukunft für batteriebetriebene Autos

Das Unternehmen Tesla stellt Elektro-Sportwagen her und setzt in seinen Fahrzeugen vollständig auf die Verwendung von Lithium-Ionen-Akkus. Trotzdem erklärt Elon Musk, CEO von Tesla, dass Batterien in Autos nicht zukunftsträchtig seien.

Den Grund sieht Musk darin, dass der Zustand der Akkus nicht nur von der Fahrweise abhängt, sondern auch von äußeren Umständen, wie zum Beispiel dem Wetter. Eine Lösung könnten Capacitors (Kondensatoren) sein, die viel mehr Auf- und Entladevorgänge verkraften.

Als neue Technologie kommen die so genannten Capacitors viel eher in Frage, da sie durch Solarzellen und Bremskraft-Rückgewinnung wiederaufgeladen werden können. Das 2012er Tesla Roadster S Modell setzt allerdings noch auf die klassischen Akkus.


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WebReporter: Annaberry
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Chef, Zukunft, Energie, Tesla, Batterie
Quelle: www.pkwradar.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 17:36 Uhr von Themania
 
+31 | -1
 
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Kaiser: Wilhelm II. sagte auch mal: "Das Auto ist eine vorübergehende Erscheinung. Ich glaube an das Pferd."
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24.03.2011 17:52 Uhr von cav3man
 
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Themania: Er sagt ja nicht das Elektroautos keine Zukunft haben...

lediglich die derzeitige Technik hinter den Elektroautos hat vermutlich keine Zukunft.

Wobei ich intuitiv sagen würde das Capazitatoren noch mehr Probleme bereiten bzgl. der Gesamtenergiemenge... aber ich bin auch kein Elektrotechniker ;)
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24.03.2011 17:54 Uhr von DeepForcer
 
+5 | -1
 
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@themania: Wenn wir mal betrachten wie viele Jahrhunderte wir mit Pferden/Kamelen durch die Welt geritten sind und nun nach 100 Jahren Automobil bereits das Ende des Erdölzeitalters propagiert wird, so hatte er vielleicht gar nicht so unrecht.

Zumal >2000 Jahre im Vergleich zu 100 Jahren Auto wirklich (noch) von vorübergehend gesprochen werden kann :o)
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24.03.2011 19:25 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Wa er gemeint hat: Dass wir dringend bessere Speichertechnologien für elektrische Energie brauchen.
Das trifft aber nicht nur auf Fahrzeuge zu sondern auf alles.
Die Frage ist nur, was er mit Kondensatoren will, deren Energiedichte bei unter 5% eines Li-Ion Akkus liegt...
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24.03.2011 22:08 Uhr von Soulfire
 
+5 | -2
 
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Wasserstoff: Ich würde Wasserstoff bevorzugen.

Lässt sich mittels Solarenergie und Elektrolyse klimafreundlich in der Wüste erzeugen und mit Tankschiffen oder evtl. sogar Pipelines nach Europa schaffen, lässt sich an Tankstellen tanken ohne stundenlanges Aufladen und kann sogar parallel zu normalem Treibstoff verwendet werden.

Von BMW gab es da ein ziemlich interessantes Projekt mit wasserstoffbetriebenen 7ern:
http://de.wikipedia.org/...

200km Reichweite mit Wasserstoff + nochmal 500km mit dem Benzin-Zusatztank.
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24.03.2011 23:11 Uhr von Wurstwasserpfeiffe
 
+3 | -2
 
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Der: Chef von IBM sagte damals:
Zitat:
„Ich glaube, dass es auf der Welt einen Bedarf von vielleicht fünf Computern geben wird.“

:D:D:D

Naja.Jeder kann mal irren:D
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24.03.2011 23:24 Uhr von Hartz IV
 
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Wurstwasserpfeiffe: Der IBM Chef sagte es, weil er die Möglichkeiten eines Computers nicht kannte. Bei der Batterie dagegen kennen wir die Stärken/Schwächen und Potenziale. Man wird in der Zukunft verschiedene Technologien kombinieren. Ganz unabhängig von Öl/Erdgas wird man auch in 50 Jahren nicht.
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25.03.2011 00:15 Uhr von Apfelschale
 
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@Soulfire: So einfach ist das Ganze leider nicht.
Wasserstoff ist ein sehr flüchtiges Gas, das durch viele Materialen diffundiert. Um es vernünftig speichern zu können muss es entweder komprimiert oder extrem abgekühlt werden, Beide Techniken sind aufwendig und sehr teuer.
Aus diesem Grund lässt sich Wasserstoff leider (noch) nicht einfach mir nichts dir nichts um die halbe Welt transportieren.

[ nachträglich editiert von Apfelschale ]
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25.03.2011 00:42 Uhr von Gleed
 
+2 | -0
 
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@Autor: Wieso zum Teufel nennst du die Kondensatoren Capacitors (auch wenn du die Übersetzung dazuschreibst)? Das macht für mich irgendwie keinen Sinn, denn schließlich ist das deutsche Wort ja gebräuchlich. Mit Capacitor kann hier nicht jeder was anfangen... Und das falsche Wort brennt sich dann bei Leuten ein, die sich damit nicht auskennen, siehe Kommentar Nr. 2.

Zum Thema: Ja, die Technologie in Sachen Batterien kommt nicht so ganz in Fahrt und hinkt ganz subjektiv gesehen den Entwicklungen in anderen Technologiebereichen stark hinterher. Das Problem ist leider, dass es solch rasante Fortschritte, wie es z.B. die Prozessoren (Stichwort Mooresches Gesetz) hinter und vor sich haben, nicht geben kann, zumindest nicht mit Batterien, die auf den derzeitigen Redox-Reaktionen basieren. Da gibt es einfach theoretische Hürden, die man nicht ohne weiteres überwinden kann (Standardpotentiale) und die die Energiedichte damit auch in der Praxis beschränken, da kann man sich verbiegen wie man will.

Das Stichwort ist immer das Gleiche: Es geht um die Energiedichte. Diese ist bei Akkus einfach nur mies, besonders wenn diese etwas gealtert sind. LiIon-Akkus altern meiner Meinung nach relativ schnell. Ein Notebookakku hat bei mir in 2-3 Jahren höchstens noch 50% seiner ursprünglichen Kapazität. Das würde ich mir bei einem Auto nicht gerade wünschen (statt 150 km Reichweite nach 2 Jahren z.B. nur noch 75km)

Zurück noch mal zur Energiedichte: Da sehe ich im Moment bis auf Wasserstoff noch keine brauchbare Alternative... Wasserstoff könnte man auch schneller tanken als "Strom". Aber Brennstoffzellen sind teuer und Wasserstoff an sich nicht ganz ungefährlich...

Zum Thema Kondensatoren für Autos habe ich zufälligerweise gestern etwas auf Wikipedia gelesen: http://de.wikipedia.org/...
Ob die Forschungsergebnisse wirklich für eine brauchbare, alltagstaugliche Technologie herhalten können, ist aber meiner Ansicht nach mehr als fraglich, vor allem, weil enorme Infrastrukturkosten (für neue Stromleitungen) auf uns zukommen würden, wenn wir unsere E-Autos schnell aufladen können wollen.

Übrigens könnte man mit so viel einfacheren Mitteln extrem viel Kraftstoff einsparen: Etwa 70-80% aller Autos sind nur mit einer Person besetzt (hab ich selbst interessehalber zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten gezählt). Jede dieser Personen, die vermutlich im Durchschnitt vielleicht 75 kg wiegt, karrt mal eben ne Tonne Stahl durch die Gegend, also das 13-fache des eigenen Körpergewichts. Dazu natürlich noch schön breit das Auto, damit die Luft ne schöne Angriffsfläche hat und der cw-Wert schön in ungeahnten Höhen schwebt, im Sinne von function follows form und das alles nur, weil man ja hin und wieder mal mehr als nur eine Person im Auto sitzen hat und Spritsparen noch nicht sehr hip ist.

Meine Idee wäre: Autos müssen kleiner werden (1-2 Personen), das Design sollte sich stark am cw-Wert orientieren und für Fahrten mit mehr als 2 Personen sollte ein vernünftiges Carsharingkonzept entwickelt werden. Mal ehrlich: Wer außer einer Familie mit kleinen Kindern braucht wirklich das 1,x-Tonnen-Koloss mit 5 Sitzen vor der Haustür/in der Garage? Vermutlich die wenigsten.
Der Normalbürger baut sich ja auch kein Haus mit 3 Gästezimmern, nur weil hin und wieder Besuch vorbeikommt.
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25.03.2011 06:57 Uhr von CaptainFuture81
 
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Elektroautos: haben auch keine Zukunft!
Solange wir den Strom aus Kohlekraftwerken und Atommeilern beziehen siehts meiner Meinung nach düster aus!
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25.03.2011 09:15 Uhr von JesusSchmidt
 
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"Capacitor"... peinlich: "Capacitor" ist kein Fachbegriff. Das ist einfach nur das englische Wort für "Kondensator". Schon irgendwie peinlich...

Und soweit ich weiß, ist ein Kondensator (theoretisch) "unendlich" wiederaufladbar. Von wegen "viel mehr Auf- und Entladevorgänge". Unendlich ist logischerweise IMMER mehr als endlich. Das Problem ist allerdings, dass ein Kondensator viel weniger elektrische Energie speichern kann als eine gleichgroße "chemische" Batterie. Bitte korrigieren, wenn ich falsch liege. :-)

@Gleed
Fällt dir an deiner Argumentation gegen große Autos etwas auf? Ich besitze selbst ´ne dicke Karre und fahre zu 90% allein damit rum. Ganz einfach, weil es entweder gar keine Möglichkeit zu Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel gibt oder diese immernoch signifikant teuerer sind, als das Rumgurken mit meinem Spritschlucker. In Deuschland läuft ganz offensichtlich etwas falsch. Das Thema Flexibilität spielt auch noch eine entscheidende Rolle.
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25.03.2011 10:53 Uhr von Gleed
 
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@JesusSchmidt: Ja, das verstehe ich schon, deswegen ja auch mein Vorschlag: kleines eigenes Auto + Carsharing.

Zum Thema ÖPNV: Das ist ein Teufelskreis: Die Leute fahren nicht mit Bus/Bahn, weil diese zu unflexibel, zu teuer, etc. sind. Aber der ÖPNV kann seine Kapazitäten nicht im großen Rahmen ausbauen, weil die Nachfrage fehlt.

Jetzt gibt es zwei Lösungen die dieses Dilemma beenden könnten:
1. Würde die Nachfrage nach ÖPNV steigen, könnten auch die Kapazitäten steigen, die Folge wäre ein besser ausgebautes Netz, das auch kostengünstiger für den Verbraucher wäre.
2. Die Alternative wäre, den ÖPNV massiv auszubauen (auf Pump) ohne die entsprechende Nachfrage aber mit hohen Subventionen, sodass die Menschen mit günstigen Preisen gelockt werden und die Nachfrage entsprechend steigt, bis das System zum Selbstläufer wird, der nicht mehr auf Subventionen angewiesen ist.

Die zweite Lösung wäre extrem teuer und ist somit ohne weiteres nicht durchsetzbar. Bleibt also nur noch Lösung 1 und die wird leider erst dann Realität wenn die Spritpreise noch weiter steigen.

Ich selbst fahre übrigens Bus+Bahn. Als Student ist das natürlich auch relativ günstig. Ich bezahle knapp 170€/Jahr, das ist preislich unschlagbar und deckt natürlich auch nicht die Kosten, die der Verkehrsverbund hat. Wäre ich Arbeiter, müsste ich 880€/Jahr für diese Strecke bezahlen. Würde man die Strecke mit dem Auto fahren, müsste man ca. 1.000€-1.200€/Jahr an Spritkosten bezahlen. Die Differenz ist einfach noch zu gering um den Abschlag an Komfort wieder wett zu machen, da kann ich die Autofahrer schon verstehen.

[ nachträglich editiert von Gleed ]
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27.03.2011 10:12 Uhr von DtSchaeferhund
 
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@Gleed: Ich würde ja mit einem kleinen Auto ins Büro fahren, aber das System will es nicht!
Ich sehe nicht ein, nur weil ich einen zusätzlichen Pkw auf meinem Grundstück stehen habe zusätzliche Steuern und Versicherung zahlen zu müssen. Ich kann immer nur mit einem Auto gleichzeitig unterwegs sein, deshalb sollte es keine Rolle spielen, wie viele Autos ich habe, solange diese auf meinem Grund und Boden stehen. Wenn da etwas grundlegend geändert wird, kaufe ich mir sofort einen Kleinstwagen für denn Weg ins Büro (mit öffentlichen Verkehrsmitteln wäre ich übrigens 1 Stunde unterwegs, mit dem Auto 15 Minuten).
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18.04.2011 22:10 Uhr von Prinzy
 
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zum Thema: Eigentlich verstehe ich nicht eine Diskussion über Kapazität, Ladezeit usw. über Akkus.
Es ist doch nur die Handhabung, die eine Rolle spielt. Wenn jeder Fahrzeughersteller (Elektroauto) sich auf eine Normgröße des Akkus einigen würde, entsteht erst gar nicht so ein Problem. Man könnte die heutigen Tankstellen als Akku-Station nutzen, zu denen man fährt und den Akku im Schnellverfahren (z.b von hinten ins Auto einsteckbar) wechselt. Nach dem Motto: Ich fahr mal schnell noch zu Tanke, den Akku wechseln! Die Tankstelle würde dann die Wartung und das laden der Akkus übernehmen und wir hätten immer Strom im Auto. Außer, die Frau hat wieder vergessen zu tanken, ähh Akku zu wechseln :-)

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