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Bremen: Katzenplage soll mit Zwangskastration eingedämmt werden

Bremen hat derzeit mit einer regelrechten Katzenplage zu kämpfen, weswegen man sich zu einer drastischen Maßnahme entschlossen hat: Zwangskastration für alle Katzen ab dem fünften Monat.

Nicht nur Katzenbesitzer betrifft diese Regelung, sondern auch Personen, die streunende Katzen füttern. Diese unterstützten auch die Vermehrung der Tiere und müssten deshalb ebenfalls in die Pflicht genommen werden.

Nicht nur Bremen leidet unter der Überpopulation. Laut Tierschutzverband leben in Deutschland zwei Millionen streunende Katzen, als Haustiere acht Millionen. Pro Katze gibt es statistisch 42 Nachkommen nach zwei Jahren.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bremen, Katze, Haustier, Population, Zwangskastration
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 15:17 Uhr von Bokaj
 
+8 | -1
 
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Unsrere Katze ist kastriert. ;-)
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24.03.2011 15:26 Uhr von Bokaj
 
+2 | -0
 
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@Ma4711: okay, meine auch. ;-)
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24.03.2011 15:40 Uhr von maxedl
 
+2 | -1
 
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Streunerfeindlich: "Nicht nur Katzenbesitzer betrifft diese Regelung, sondern auch Personen, die streunende Katzen füttern."
Wobei die Personen welche streunende Katzen füttern sicher nicht deren Besitzer sind.
Spricht sich aber mal herum, dass neben dem Futter auch die Kastration zu finanzieren ist, könnte das Füttern der Streuner schnell ein Ende haben.

[ nachträglich editiert von maxedl ]
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24.03.2011 15:44 Uhr von Pedro_Baer
 
+8 | -1
 
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Everday is like Caturday: Ich zieh nach Bremen :3
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24.03.2011 15:53 Uhr von EvilMoe523
 
+7 | -0
 
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Klärt mich bitte Einer auf vielleicht steh ich grad aufm Schlauch, aber dass mit dem Füttern raff ich jetzt nicht ganz.

Also wenn ich einer Katze auf der Straße begegne und ihr irgendwas an Futter zu werfe, soll ich:

A) Die Population der Katzen fördern? Inwiefern? Sind die dadurch dann rolliger oder sollte man sie einfach der Natur überlassen in der Hoffnung sie würden dann eher ähm vor die Hunde gehen?

B) Soll ICH dann als Strafe die Kastration finanzieren als Ausgleich? Hab ich das richtig verstanden?

*Etwas verwirrt*
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24.03.2011 15:59 Uhr von bigpapa
 
+4 | -0
 
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Abwrackprämie für Tierärzte ? Sorry aber damals gab es noch ein Tierfänger der streuende Tier eingefangen hat. Der Posten wurde dann nicht mehr besetzt anscheinend.

Was ich mit meiner Privatkatze mache ist immer noch meine Sache. Mein Kater ist zwar kastriert aber das hat eher praktische Gründe, er ist eine reine Hauskatze und kommt eh nie raus.

Ich finde diese ganze Regelung da schwachsinnig.

Und was das füttern angeht. Seit wann gibt es im Bremen keine Biotonne mehr. Katzen sind nicht blöd :))

Also mehr heise Luft als alles andere.

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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24.03.2011 16:12 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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@EvilMoe523: Ich denke b); aber beim Überfliegen der News hab ich auch 2 Sekunden gedacht

c) dann wird der Fütterer kastriert.
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24.03.2011 16:16 Uhr von BadBorgBarclay
 
+3 | -0
 
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@EvilMoe: Wenn du die streunenden Tiere regelmässig fütterst trägst du dazu bei das sie sich Vermehren da dann ja keine Futterknappheit besteht. In so einem Fall muss du die betreffenen Katzen kastrieren lassen.

[ nachträglich editiert von BadBorgBarclay ]
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24.03.2011 16:26 Uhr von atrocity
 
+3 | -1
 
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@Ma4711, @Bokaj: Normal werden auch weibliche Katzen kastriert (Entfernung der Eierstöcke).
Sterilisation (durchtrennen der Eileiter) wird nur sehr sehr selten vorgenommen. Weil die Katze nach der Sterilisation noch ganz normal Hormone produziert, rollig wird und oftmals markiert... Genau das was man eigentlich (neben ungewollten Nachwuchs) bei den Katzen unterbinden will.

Aber ja, ich bin voll für Kastrationszwang. Es gibt mehr als genug Katzen im Tierheim, da braucht man sicher nicht noch mehr Nachwuchs.
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24.03.2011 17:17 Uhr von Earaendil
 
+3 | -2
 
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Richtig,wir herrliches Menschengeschlecht haben schliesslich absoluten Vorrang in allen Belangen...da ist eine Kastration/Sterislisation von tausenden von Wesen sicherlich unbedeutsam,geht es doch um unsere Lebensqualität.
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24.03.2011 18:00 Uhr von Vargavinter
 
+1 | -1
 
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@Earaendil: Meinst du nicht, deine Aussage ist ein wenig undurchdacht? Schon mal daran gedacht, dass so eine Katzenplage, die heimische Tierwelt gefährden kann?
Man hätte meiner Meinung nach schon viel früher eine Kastrationspflicht einführen sollen. In anderen Ländern werden streunende Tiere eingefangen und vergast, da find ich Kastrieren doch die eindeutig bessere Lösung.

[ nachträglich editiert von Vargavinter ]
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25.03.2011 07:17 Uhr von mort76
 
+1 | -1
 
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supi! "Es wäre sinnvoll, wenn alle deutschen Gemeinden dem Vorbild von Paderborn folgten“, findet Schröder. „Die Zahl verwilderter Katzen in Deutschland sollte gegen null gehen.“"

Oh toll, gegen Null...als würden die uns auf der Straße anfallen...
Hey, wie wärs damit: die Anzahl von Krähen, Spatzen, Spinnen und Wespen sollte in Deutschland gegen Null gehen! Stören doch nur! Doofe Natur! Wer braucht die schon?

Die einen Städte klagen über eine Ratten- und Mäuseplage, die anderen über eine "Katzenplage"...hmmm...

Ich arbeite nachts in Köln, wo es angeblich ja auch eine Katzenplage geben soll...also, man sieht so gut wie nie eine...

Am schönsten finde ich im Artikel die erschreckenden Vermehrungs-Prognosen...als klingt eher nach Tribble als nach einer real existierenden Katze...
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25.03.2011 11:09 Uhr von sevenofnine1
 
+2 | -0
 
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alle Katzen deutschlandweit kastrieren: und in 15 Jahren gibt es keine Katzen mehr. Wenn eine Privatperson sich Katzen hält, und diese züchtet, dann ist das Sache dieser Person. Ich will nicht wissen, was die Züchter von Siam- oder Perserkatzen dem Amt erzählen, wenn die ankommen und die teuren Zuchtkatzen zwangskastrieren wollen. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen, wir hatten - als ich klein war - immer um die 20 Katzen. Zumeist konnte man die Tiere nicht einmal streicheln, so wild waren die. Reduziert haben die sich von alleine, zumeist durch die vielbefahrene Straße. Ich habe auch öfter die Jungkatzen eingefangen und gezähmt. Ein großes Mäuse- oder Rattenproblem hatten wir nie. Zumindest bis mein Bruder geheiratet hatte. Meine Schwägerin empfand die Katzen als zu viel. Hat alle, die ich mühsam gezähmt habe, eingefangen, kastrieren lassen oder verschenkt. Nach 2 Jahren hatten wir keine einzige Katze mehr - und der Hafer für die Großtiere wurde von den Mäusen gefressen. Nach 3 Jahren konnte man kaum noch durch den Stall gehen, die Mäuse waren inzwischen sogar schon so frech, dass sie nicht einmal weggelaufen sind, wenn man selber 10 Meter daneben stand - und alle Mäuse waren sehr gut im Futter. Nach 5 Jahren hat mein Vater sich durchgesetzt und drei Katzen und einen Kater besorgt. Inzwischen haben wir wieder 20 Katzen... und kaum noch Mäuse. Die Katzen kann man zumindest vom Pferde- und Rinderfutter fern halten. Wenn da nun so ein Typ vom Amt kommen würde, und uns unsere Hofkatzen kastrieren lassen will, dann sollte der aufpassen, dass er nicht der Kastrierte ist.
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25.03.2011 11:35 Uhr von Der_Norweger123
 
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Das währe ja so nen 1€ job. Katzenfänger.

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