24.03.11 13:22 Uhr
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Probleme beim Abschalten von AKW Isar 1

Nach dem Beschluss eine AKW-"Moratoriums" und der darauf folgenden Abschaltung des AKW Isar 1, kam es dabei am 17.03.2011 anscheinend zu technischen Problemen.

Gegen 16 Uhr wurde das AKW vom Netz genommen, fünf Stunden später sank aber aus unerklärbaren Gründen der Kühlwasserstand im Druckbehälter so rapide ab, dass die Notabschaltung eingeleitet wurde. Als Ursache wird ein fehlerhafter Sensor oder eben das manuelle Herunterfahren vermutet.

Laut Aussage der Verantwortlichen bestand allerdings nie Gefahr für die Bevölkerung, der Kühlwasserstand wurde im Anschluss wieder auf Normalmaß angehoben. Kritiker der Atomkraft sehen hierbei aber wieder ein gutes Beispiel für die Unbeherrschbarkeit dieser Technik.


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WebReporter: Uli_Muenchen
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Bayern, AKW, Reaktor, Isar, Abschalten, Isar 1
Quelle: www.sueddeutsche.de
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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 13:22 Uhr von Uli_Muenchen
 
+20 | -7
 
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Alle AKWs in Deutschland sind sicher...genauso wie die Rente ;-) Diese Technik ist nicht vollkommen beherrschbar und Fehler passieren, doch "Uran & Plutonium" verzeihen keine Fehler. Deswegen muss das deutsche Volk hier eine Vorreiterrolle einnehmen und diese Technik samt ihrer Lobby über Bord werfen, es geht auch anders. Nicht zuletzt, wann hieß es dann mal: "Dieser Störfall war für die Bevölkerung gefährlich!"...Nie...also auch hier, NIX ALS LÜGEN!!!
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24.03.2011 14:31 Uhr von derSchmu2.0
 
+10 | -2
 
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Ein gutes Beispiel dafuer das die Argumentation nicht zaehlt, dass unsere AKWs nicht in Tsunami- oder Erdbebengefaehrdeten Gebieten stehen...die Kuehlung interessierts naemlich nicht, ob jetzt ein Tsunami, ein Erdbeben, menschliches Versagen, Alterserscheinungen oder sonstwas dafuer verantwortlich sind, wenn die Brennstaebe trocken liegen...
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24.03.2011 14:54 Uhr von manbearpig
 
+7 | -2
 
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Und die Nachbarn: freuen sich über die Ansiedlung der energieintensiven Betriebe und verlängern die Laufzeit ihrer Kraftwerke.

Gewonnen haben wir gar nichts, denn Radioaktivität macht vor Landesgrenzen nicht halt.
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24.03.2011 14:56 Uhr von derNameIstProgramm
 
+11 | -2
 
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Ich sehe das: etwas anders. Das System wurde manuell heruntergefahren, dabei gab es eine Störung worauf hin alle Notfall-Systeme absolut richtig reagiert haben. Wo ist denn nun bitteschön das Problem?
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24.03.2011 15:20 Uhr von LhJ
 
+4 | -8
 
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Ihr Anti-Atomiker seid doch echt so prall...

wenn keine Atom-Energie mehr genutzt wird, muss noch mehr Kohle, Öl und Gas importiert werden und das Zeug ist sehr teuer.
Ich und viele andere haben keinen Bock auf saftige Strompreiserhöhungen, zumal sich der Strompreis ohnehin jetzt schon jedes Jahr erhöht.

Gerade in Japan ginge ohne Atomstrom gar nichts.

Ihr könnt ja gerne auf eine kleine Insel auswandern und dort euer grünes, ökologisch unbedenkliches Bio-Leben führen, das juckt dann niemanden mehr.
Ohne solche Öko-Fransel ist es sowieso besser hier.

Aber ich habe keinen Bock auf Öko, weils einfach viel zu teuer und der Nutzen für die Umwelt in den meisten fällen bestenfalls zweifelhaft ist, Stichwort E10.
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24.03.2011 15:24 Uhr von nichtvergessen
 
+2 | -6
 
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Angst ? Man kanns auch uebertreiben. Wenn es beim Runterfahrn ein klitzekleines Problemchen gab, laesst man es eben oben. So oder so besteht keine Gefahr fuer die Betreiber. Gerade die Coolness mit der die Atomfetischisten mit Stoerfaellen umgehen schafft das notwendige Vertrauen in die Sicherheit dieser Technologie. Ein baldiges Ende der totalen Zerstoerung ist nicht in Sicht, weshalb auch ?

Die Zahl von gerade mal 3 (in Worten drei) erkrankten Arbeitern in Japan macht deutlich das so gut wie keine Gefahr fuer die Bevoelkerung bestand, jemals bestanden hat und wahrscheinlich auch garniemals bestehen koennte. Wer weiss schon was die Drei wirklich haben. Vielleicht haben die ja schlechtes Gemuese oder Fisch gegessen ? Und dann waeren ja mehr die Bauern und Fischer diejenigen die man besser kontrolieren muesste. Was fehlt sind Lebensmittelkontrolleure.
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24.03.2011 17:35 Uhr von Alero
 
+11 | -1
 
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Bei euch hackts doch wohl, oder? Ich bin kein! Kernkraftgegner, aber wenn ich sowas lese wie, "dann fülle ich das kühlwasser eben wieder auf, na und?". Was glaubst du Vollpfosten eigentlich, was die Techniker unter Einsatz ihres Lebens in Fukushima gerade machen? Nimm dein Kännchen für das Kühlwasser und fahr nach Japan, Kühlwasser auffüllen. Hast du auch nur die allergeringste Vorstellung, wie ein Reaktor funktioniert? Mir geht bei solchen idiotischen Kommentaren der Hut hoch. Physik 5, setzen. Genauso einen Käse schreibt Lhj. Kohle importieren... bist du noch dicht? Wir haben mit die größten Vorkommen an Braunkohle. Du hast keinen Bock auf mehr Geld ausgeben, ja? Hast du in den letzten Jahren trotz Atomkraftwerken gemerkt, das der Strompreis sinkt oder wenigstens gleich bleibt? Atomkraftwerke sind nichts anderes als Gelddruckmaschinen! Herr, wirf Hirn vom Himmel!
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24.03.2011 19:21 Uhr von LhJ
 
+0 | -4
 
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@Alero: Jo, wir hatten viel Kohle und haben immernoch viel davon.
Diese wird jedoch weiterhin fröhlich Subventioniert, wir zahlen also schön drauf.
Neben der Kohle gibt es noch eine Abhängigkeit von Öl und Gas, welches wir ja bekanntlich von so einem kleinen, gemütlichen Laden in Russland bekommen.

"Hast du in den letzten Jahren trotz Atomkraftwerken gemerkt, das der Strompreis sinkt oder wenigstens gleich bleibt?"
Damit hast du dich eigentlich selbst in die Pfanne gehauen.
Was glaubst du denn, was passiert, wenn die ganze Atomkraf weg kommt?
Meinst du der bisherige, jährliche Anstieg bleibt im gleichen Rahmen wie die letzten Jahre, wenn plötzlich ettliche Gigawatt Stromproduktionen wegfallen?
Ich habe in meinem Kommentar schon drauf hingewiesen, das die Preise sowieso schon jährlich ansteigen. Ohne den Atomstrom wird dieser Anstieg aber noch um einiges heftiger und darauf habe ich wenig Lust.

Die Ökos sind immer lustig, alles abschaffen wollen, aber einen Ersatz für das Abgeschaffte gibt es nicht.
Oder willst du mir erzählen Gas und Braunkohle sind wesentlich umweltfreundlicher und besser als Atomstrom?
Und man kann wohl schlecht alles mit den Windrädern, die ein vielfaches von dem Kosten, was sie überhaupt nutzen vollpflastern.
Solarenergie ist auch viel zu teuer und zu ineffizient.

Und ich glaube derjenige, der keine Ahnung von Reaktoren hat, bist du. Nur weil der Wasserstand im Kühlbecken sinkt, explodiert nicht gleich alles. Sonst hätte Japan jetzt ein viel größeres Problem.
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24.03.2011 19:27 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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Alero: Nu komm mal wieder runter.

Der Reaktor von Isar 1 ist ja intakt und es war kein Erdbeben, das zu katastrophalen Ausfällen geführt hat. Insofern ist die Analogie mit dem Kühlwasserkännchen gar nicht mal so unpassend.

...wenn das Auto allerdings einen Unfall hatte und der Kühlkreislauf dermaßen beschädigt ist, das nur noch Dampf in den Leitungen wäre, wäre es vergleichbar gefährlich, einfach so Flüssigkeit nachzuschütten - was in Fukushima der Fall ist, hier allerdings nicht.


PS: Tagebau läuft demnächst aus. War ja von allen unbedingt so gewollt. Wer will schon stinkenden Strom, der einem Smog vor die Tür zaubert... und noch dazu die Landschaft zerklüftet? Tja. Irgendwo wird man sich entscheiden müssen. Entweder Licht auf Hell und Kühlschrank auf Kalt stellen können - oder umweltbewusst Strom erzeugen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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28.03.2011 08:57 Uhr von Wumpp
 
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@Lhr: Alero sprach von Braunkohle und die wird in DE nicht subventioniert...
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28.03.2011 10:09 Uhr von none_of_you
 
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wahnsinn die kommentare hier ich frag mich warum ich so rücksichtsvoll war und in restaurants, bars und discos aufgehört habe zu rauchen, ich denke das werde ich mir wieder abgewöhnen und mich dem allgemeinen trend beugen.

echt erschreckend wenn man durch sowas endlich mal merkt von welchen leuten man umgeben ist..

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