24.03.11 12:53 Uhr
 4.891
 

UN: Intime Fragen an Bewerberinnen über Menstruation und Pille

Wer sich als Frau bei den Vereinten Nation bewirbt, muss beim Vorstellungsgespräch mit ziemlich intimen Fragen rechnen.

Detaillierte Fragen zur Regelmäßigkeit und Schmerzhaftigkeit der Periode oder zur Verhütung stehen dabei auf dem Programm.

Das Ganze sei rechtmäßig und notwendig, so ein UN-Sprecher. Im Rahmen des "Medical clearance for employment" müsse geklärt werden, ob eine Frau gesundheitlich für den Job in Krisengebieten geeignet sei. Auch Männer müssten sich diesem Check unterziehen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: UN, Frage, Pille, Bewerbung, Menstruation
Quelle: www.sueddeutsche.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.03.2011 13:20 Uhr von Fred_Flintstone
 
+24 | -3
 
ANZEIGEN
Sorry: aber was soll die Aufregung?

Wenn die Fragen rein darauf abzielen heraus zu finden, ob jemand für Einsätze in Krisengebieten problemlos geeignet ist bzw. eine Frau schwanger ist und somit der Schutz des ungeborenen Kindes an erster Stelle steht ist es ja O.K. Als Mann würde ich mich in D auch weigern zu beantworten, ob ich schon mal Blut gehustet hätte. Bei der U.N. wäre mir das schlichtweg egal bzw. ich würde es unter dem Vorzeichen einer möglichen Delegierung akzeptieren.

Nebenbei: Selbst die Frage nach der sexuellen Orientierung wäre für mich in Anbetracht eines Einsatzes z.B. in islamischen Ländern (>Schwul > Todesstrafe) durchaus nachvollziehbar. Kein Einstellungskriterium, aber ein Kriterium für mögliche Einsatzorte!

Man sollte bei der ganzen Aufregung nicht vergessen, dass U.N. Organisationen anders funktionieren als irgendwelche ortsansässigen Firmen.

Wer bei der U.N., dem UNHCR o.ä. arbeiten möchte hat sich den weltweit geltenden Regeln zu fügen. Gehaltsmäßig sind diese Organisationen ja äußerst interessant, genau wie die Benefits, die geboten werden. Dagegen wird ja auch nicht gewettert. Auch scheint die Steuerfreiheit für Einkommen der Angestellten irgendwie kein Negativthema zu sein.
Kommentar ansehen
24.03.2011 13:26 Uhr von SheMale
 
+0 | -8
 
ANZEIGEN
Was soll man dazu sagen? O.O
Kommentar ansehen
24.03.2011 13:49 Uhr von Mario1985
 
+5 | -2
 
ANZEIGEN
naja: ich stimme dem Kommentar von Fred_Flinstone vollkommen zu...

zu den angesprochenen Negativthemen als solche.. Man muss flexibel sein und auch in Kristengebiete reisen(heißt mehr Risiko und Risiko wird in der Regel auch bezahlt, selbst an der Börse) Steuerfreiheit wohl auch deshalb weil es zu kompliziert wäre den UN-MItarbeiter der mal 2 Monate hier und 2 Monate da usw. ist jeweils in diesen Staaten zu besteuern. Da das auch alles unterschiedliche Steuersysteme sind. Selbst mit einem Doppelbesteuerungsabkommen kommt man da nicht sooo viel weiter, schon allein wenn er deutschland war... Sollte dieser Kollege sich länger als 6Monate in Deutschland aufhalten, rutscht er in die unbeschränkte Steuerpflicht, was heißt, dass er mit seinem Welteinkommen in Deutschland steuerpflichtig wäre... Andere Länder haben diese grenze vielleicht bei 2-3Monaten... Somit wäre eine mehrfachbesteuerung der gleichen Einkünfte gegeben. Und diese könnte man dann nicht im Zuge eines Doppelbesteuerungsabkommen vermeiden. Da hier dann mehrere Staaten dran beteiligt sind, und nicht eben nur 2 Staaten, wie es die Doppelbesteuerungsabkommen vorsehen... Von daher ist die Steuerbefreiung für das Einkommen der Angestellten auch wohl deswegen gegegeben, um es einfacher zu gestalten.
Kommentar ansehen
24.03.2011 14:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+15 | -3
 
ANZEIGEN
Auch Männer: "Auch Männer müssten sich diesem Check unterziehen."

äääh???

"Fragen zur Regelmäßigkeit und Schmerzhaftigkeit der Periode"

Nee is klar ;P
Kommentar ansehen
24.03.2011 14:27 Uhr von killerkalle
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
NA UND ?!?!? muss sich doch keiner bei der UN für Einsatz in Krisengebieten bewerben oder !?!??!?

Müssen nur lange genug warten dann ham wa hier auch Krisengebiete dauert nich mehr lang....
Kommentar ansehen
24.03.2011 14:46 Uhr von blz
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das: ist aber sicher nicht während dem Vorstellungsgespräch, sondern während der Medizinischen Untersuchung, oder?
Kommentar ansehen
24.03.2011 16:34 Uhr von 1ns4n3x
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Joa "Auch Männer müssten sich diesem Check unterziehen." Allein die Tatsache dass sowas dazugeschrieben werden muss damit der text nicht "sexistisch" klingt nervt mich.

[ nachträglich editiert von 1ns4n3x ]
Kommentar ansehen
24.03.2011 18:44 Uhr von jo-82
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
Ganz normal, warum der Terz? In Japan fliegt ein AKW hoch, und die Diskutieren um so einen Schwachsinn herum, typisch Frau...
Kommentar ansehen
25.03.2011 09:51 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Mario1985: seit wann wird man bei längerem auslandseinsatz im betreffenden land einkommenssteuerpflichtig?
normalerweise führt die einkommenssteuer doch der arbeitgeber ab und der wechselt seinen firmensitz nicht ständig. wenn du keine quellen hast, glaube ich dir nicht. ich war selbst schon längere zeit im ausland tätig und hatte kein problem mit den steuern (mein arbeitgeber natürlich auch nicht). der lohnzettel sah aus wie immer.

davon abgesehen: gleiches recht für alle. "normale" unternehmen könnten in gleicher situation auch nicht einfach sagen, dass ihnen die steuer zu kompliziert wäre und sie deshalb keine zahlen.

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?