24.03.11 11:55 Uhr
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Wissenschaftlicher Disput um Teil der modernen Evolutionstheorie

In den 1960er Jahren formulierte man die Theorie der Verwandtenselektion, welche besagt, dass Organismen ihre Gene nicht nur durch Fortpflanzung erfolgreich an die nächste Generation weitergeben können. Nahe Verwandte haben so viele gleiche Gene, dass deren Fortpflanzung den gleichen Effekt hat.

Dadurch kann man zum Beispiel das Verhalten von Arbeitsbienen verstehen, die sich nicht selbst fortpflanzen. Der renommierte Forscher Martin Nowak ist der Ansicht, dass man Fortpflanzungsverzicht auch durch die Selektion im klassischen Sinne erklären kann und Verwandtenselektion verzichtbar ist.

In fünf Artikeln von über 100 Forschern wird Nowak scharf kritisiert. Er soll unter anderem Spezialfälle verallgemeinert und die Fachliteratur nicht angemessen genutzt haben. Martin Nowak lässt sich jedenfalls nicht davon beeindrucken und bleibt bei seiner Meinung.


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WebReporter: Getschi2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Generation, Verwandte, Fortpflanzung, Evolutionsbiologie
Quelle: science.orf.at

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24.03.2011 11:55 Uhr von Getschi2.0
 
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Ja, auch die Evolutionstheorie ist ein Gebiet, auf dem noch geforscht werden kann. Angezweifelt wird sie aber nicht wirklich (bevor sich irgendwelche Kreationisten duch die News bestätigt fühlen).