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Florida: Ehemaliger Klu-Klux-Klan-Führer ist Bürgermeisterkandidat

Der 70-jährige John Paul Rogers kandidiert in dem Städtchen Lake Wales als Bürgermeisterkandidat. Einziges Problem: Er war in seiner Vergangenheit Grand Dragon des Klu Klux Klans.

Der Kandidat selbst weist darauf hin, dass seine aktive Zeit als Klan-Vorsitzender bereits etliche Jahre zurückliegen. Somit wäre es böswillige Absicht seines Konkurrenten, dieses Thema zu erwähnen.

Die Wahl wird Anfang April stattfinden. Ironischerweise treten beide Kandidaten für die Wahl als Mitglieder der demokratischen Partei an.


WebReporter: StefanPommel
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Führer, Florida, Klu Klux Klan
Quelle: winterhaven.wtsp.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 09:41 Uhr von Kockott
 
+16 | -3
 
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Adolf bei der PDS: mit den Worten: "Meine Zeit als NS-Führer liegt bereits etliche Jahre zurück"
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24.03.2011 10:02 Uhr von Afkpu
 
+3 | -2
 
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passen in amerika: demokratie und rassismus zusammen? wäre mir eigentlich neu auch wenn ich mich mit der politischen landschaft da zugegebenermaßen nicht so auskenne. Die Theorien und Ideen des KKK haben auf jeden Fall was von unterstem Sozialdarwinismus, also Schwachsinn schlechthin.. und genau so eine Rolle seinerseits sollte man beim Wahlkampf hervorheben...
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24.03.2011 10:03 Uhr von StefanPommel
 
+6 | -3
 
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@Kockott: Mit deinem Gleichsetzen von demokratischer Partei und PDS hättest du glänzende Aussichten in einschlägigen politischen US Talkshows Dauergast zu werden ;)
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24.03.2011 10:06 Uhr von DoJo85
 
+10 | -1
 
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joa passiert: Ku-Klux-Klan, heißt das oder?
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24.03.2011 10:10 Uhr von Seridur
 
+4 | -1
 
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jap Dojo85: vom klu klux clan wusste ich auch noch nichts ;)
der kerl war nicht einfaches mitlaeufermitgleid, sondern in einer fuehrenden position. dem kann man also wirklich nicht abkaufen, dass er ideologien vertritt die der allgemeinheit dienen.
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24.03.2011 10:12 Uhr von Perisecor
 
+9 | -0
 
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Jeder kann sich aufstellen lassen und wenn die Leute dort meinen ihn wählen zu müssen, bitte, das ist ihr gutes Recht.

Was genau er in seiner KKK-Laufbahn gemacht hat, ist wohl nicht bekannt, genau so wenig, ob er wirklich vor Jahrzehnten ausgestiegen ist. Das ist aber letztlich auch irrelevant für eine Aufstellung und Wahl.

"Ironischerweise treten beide Kandidaten für die Wahl als Mitglieder der demokratischen Partei an."

Es ist nicht unüblich, dass mehrere Kandidaten einer Partei um das gleiche Amt kandidieren. Auch bei den Presidentschaftswahlen gibt es in der Regel mehrere Bewerber, welche den beiden großen Parteien angehören, und es kristallisiert sich erst bei den Vorwahlen heraus, wer dann tatsächlich kandidiert.

Auch ist die demokratische Partei nicht "gut" und die republikanische Partei nicht "böse", auch wenn das in Deutschland und Europa gerne so hingestellt und angenommen wird.
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24.03.2011 10:55 Uhr von Copykill*
 
+9 | -1
 
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Einige ehemamlige SED Mitglieder sitzen heute im Bundestag !!!
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24.03.2011 10:58 Uhr von StefanPommel
 
+1 | -0
 
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@Perisecor: Es gibt nur keinen republikanischen Gegenkandidat in dem Fall. Hätte es vielleicht etwas besser formulieren sollen.
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24.03.2011 13:44 Uhr von str8fromthaNebula
 
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und ? bei uns bekommen kriegsverbrecher asyl+hartz4
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24.03.2011 13:51 Uhr von untertage
 
+4 | -0
 
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Ich nenn das "Merkel-Syndrom" Fähnchen immer schön mit dem Wind drehen..
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24.03.2011 15:31 Uhr von Pedro_Baer
 
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@Copykill und ehemalige NSDAP-Mitglieder waren/sind in der CDU. War die Merkel nicht auch in SED-nahen Organisationen? Sach mal, geht´s noch? Der KKK ist keine Partei in einer Diktatur, sondern eine Bande rassistischer Mörder/Terroristen, die gegen die Gesetze eines demokratischen Staates verstoßen. Es gibt große Unterschiede zwischen SED-Mitgliedschaft, NSDAP-Mitgliedschaft und KKK-Mitgliedschaft. Die SED hatte keine rassistische Ideologie, den NSDAP-Mitgliedern kann man noch zweifelhafte Umstände günstig auslegen, aber wer in den KKK eintritt der tut es REIN aus rassistischen Gründen. Nun mehr mit den Minussen vom anwesenden Rassistenpack hier!
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24.03.2011 19:21 Uhr von jackular
 
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dachte erst die news wär fake: "My opponent´s been going around saying I hung somebody in the park two years ago. Well, we have a city ordinance against that and I´m sure the police would have put me in jail if I would have done that..." ist das alles was es dazu zu sagen gibt?

und dachte auch die Aufnahmekriterien in die demokratische Partei von Amerika seien etwas strenger.. würden zumindest ein deutliches Distanzieren von einer meinetwegen ehemaligen KKK-Führungsrolle vorraussetzen insb für ne Wahl

anscheinend sieht diese Figur in ihrer Macht eine Art Selbstzweck und ob das Mittel dazu der KKK oder die demokratische Partei sein soll ist dabei erstmal zweitrangig :

*edit* was sagt eigentlich der demokratische schwarze Präsident Obama dazu???

[ nachträglich editiert von jackular ]
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24.03.2011 21:25 Uhr von Perisecor
 
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@ jackular: "dachte auch die Aufnahmekriterien in die demokratische Partei von Amerika seien etwas strenger.. "

Was für Aufnahmekriterien? Ich glaube, du hast keine Ahnung, wie eine Partei funktioniert. Du willst Mitglied werden? Füll das Formular aus und los geht´s.

Zur Wahl stellen kann sich prinzipiell auch jeder. In manchen Countys muss man eine gewisse Anzahl an Unterstützern haben, in anderen kann sich tatsächlich einfach jeder zur Wahl stellen. Mit der demokratischen Partei auf Bundesebene (!) hat das nichts zu tun.

Parteien auf Bundesebene unterstützen nicht alle Wahlen auf Landes- (oder sogar County- bzw. hier Städteebene), genau so, wie auch Angehörige der demokratischen Partei eine demokratische Bundesregierung (oder Opposition) nicht unterstützen müssen.

Das Obama schwarz ist, darf für ihn (theoretisch) als President keinen Unterschied machen. Sollte dieser hier in der News erwähnte Mann noch immer Angehöriger des KKK sein und Obama von dieser Sache erfahren, wäre er als Mensch sicher nicht begeistert.
Allerdings ist hier weiterhin ausstehend, ob Mr Rogers tatsächlich noch immer Angehöriger des KKK ist.


Und jetzt hört bitte auf, deutsche Wahlen und Parteien mit denen in den USA zu vergleichen *seufzt*

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