24.03.11 07:10 Uhr
 1.036
 

Dax-Konzern-Manager gönnen sich große Gehaltserhöhungen

Die Chefs der Dax-Firmen haben 2010 wieder in die Lohntüte gegriffen. Im Vergleich zu 2009 haben sie im Schnitt 24 Prozent mehr verdient.

Musste sich ein durchschnittlicher Manager im Jahr 2009 noch mit 3,58 Millionen Euro begnügen, verdiente er im letzten Jahr stattliche 4,45 Millionen.

Absoluter Spitzenreiter ist Martin Winterkorn (Foto), Volkswagen-Chef. Während seine Arbeiter Jahr um Jahr für wenige Prozente mehr Lohn kämpfen mussten, verdient Winterkorn 9,3 Millionen Euro im Jahr.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Manager, Top, Gehaltserhöhung, Martin Winterkorn
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Uli Hoeneß: "Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll Bleiben"
Ermittlungen gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation
TELE 5: Oliver Kalkofe gibt einen Jahresrückblick

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
24.03.2011 07:10 Uhr von Hoch2Datum
 
+20 | -0
 
ANZEIGEN
Ja bei knapp 10 Millionen im Jahr hätte ich auch so ein Grinsen im Gesicht. Sicherlich tragen sie Verantwortung, doch irgendwie steht das überhaupt nicht mehr im Verhältnis zum Verdienst.
Kommentar ansehen
24.03.2011 07:25 Uhr von Klassenfeind
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn die Chefs im Jahr: schon Millionen einstecken, wird einem klar das für die, die dieses Geld Monat für Monat erarbeiten nicht mehr viel übrigbleibt..
Und die Gewerkschaften stört das wenig, sitzen sie ja mit im Vorstand ...
Kommentar ansehen
24.03.2011 09:11 Uhr von MC_Kay
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
"Verdient"? Wo bitte haben die ihre "Lohnerhöhung" bitte "verdient" (!) ?????
Die sitzen eh nur rum und holen sich das Geld aus der Firmenkasse. Wenn kein Bargeld, dann halt in Form von Geschenken, wie Firmen-Porsche, goldene Arbanduhren, etc.

Und die Leute, die deren Wohlstand erarbeiten (!), bekommen so gut wie keine Gehaltserhöhung und müssen sogar noch um ihren Arbeitsplatz bangen! -.-
Kommentar ansehen
24.03.2011 10:02 Uhr von bono2k1
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Friede den Hütten - Krieg den Palästen...

von "verdienen" kann man bei diesen Beträgen nichtmehr reden...

Auf dass diese Herren bald wieder Angst haben müssen.
Kommentar ansehen
24.03.2011 10:43 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Lächerlich: Ich weißt gar nicht, was die Leute haben. Ob die Manager das Geld tatsächlich "verdient" haben entscheiden nicht wir, sondern die Aktinäre und die Mitarbeiter, sonst niemand.

Man sollte sich mal lieber die exorbitanten Gehälter im deutschen Fußball angucken. Es mag ja sein, das diese in anderen Ländern noch höher sind, aber wie lächerlich ist bitte die Kritik an z.B. WWinterkorn, der die Hand über mehr als 140 tausend Mitarbeiter halten muss, wenn man gleichzeitig keine Verwunderung darüber übt, wieso ein Felix Magath ebenfalls Mio. in ähnlicher Höhe in den Allerwertesten geblasen bekommt, wenn dieser lediglich die Verantwortung über eine Hand voll Leute hat.

Nein, ich bin nicht von der CDU ^^
Kommentar ansehen
24.03.2011 12:12 Uhr von Pilot_Pirx
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Leistung: muß sich wieder (mal) lohnen, oder wie?

Das Gehalt der Mananger sollt sich an dem der Arbeiter/Angestellten orientieren und nicht etwa das hundert- oder noch-mehr-fache, sondern villeicht das 10-fache maximal.
Kommentar ansehen
24.03.2011 12:25 Uhr von Philippba
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Tja lieber Manager: Dein wiederliches Grinsen hat dafür gesorgt, dass ich keinen VW mehr kaufe. ;)
Kommentar ansehen
24.03.2011 13:12 Uhr von alexanderr
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
man merkts ja schon in diversen gesellschaftsspielen wie monopoly oder hotel. wer geld hat, will noch mehr.....
wer macht und einfluss hat, will noch mehr.
das ist die natur des menschen...
Kommentar ansehen
24.03.2011 14:43 Uhr von Floxxor
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Solche Meldungen, müssen die sogenannten seriösen Medien mal in Kombination mit Gewerkschaftsforderungen nennen und mal die Manager fragen, warum 7%(glaube in etwa Forderung der IGBCE dieses Jahr) nicht angebracht sind, wenn ein Viertel im kostenintensivsten Lohnsektor, also in der Chefetage drin sind.
Kommentar ansehen
24.03.2011 16:49 Uhr von Hoch2Datum
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@Wolfsburger: Lesen - Verstehen - Reagieren

"Kämpfen" heisst nicht zwangsläufig demonstrieren, die Bahn zahlt zB auch überdurchschnittlich gut, ist den Gewerkschaften aber immernoch nicht genug.

VW zahlt gut das heisst aber nicht das sie es auch machen würde wenn der Druck nicht immer dahinter wäre...

Nächstemal bitte erst denken :)

Abgesehen davon geht es hier nicht um VW sondern um die Unverhältnismäßigkeit von Lohn zu Arbeit bei Top-Managern
Kommentar ansehen
24.03.2011 20:33 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
24 Prozent vs. 3 Prozent: Während die normale Belegschaft sich nach Tarifverhandlungen mit 3% zufrieden geben muss, erhöhen sich die anderen ihre außertariflichen Löhne um 25%.

Während vor 10-15 Jahren, als die Deutschland AG noch existierte, lag die Schere beim Einkommen des Höchstverdieners und Geringverdieners viel weiter zusammen. Früher verdiente ein CEO ca. das 35-fache des durchschnittlich gezahlten Lohns, heute ist es oft das 200 bis 300-fache.

Die Vergütung wird damit begründet, dass ein Manager höhere Verantwortung zu tragen hätte. Wer aber selbst CEO ist, der weiß, dass ein Großteil der Aufgaben in den repräsentativen Bereich fällt und mit dem operativen Geschäft gar nichts mehr zu tun hat.

Gleichzeitig ist das Executive Level auch das am meisten personalkostenverursachende. Ein Herr Middelhoff konnte gleich zweistellige Millionenbeträge nur für den Leasing-Firmenjet verpulvern. Hotelkosten, Spesenabrechnungen, Firmenwagen mit 24-stündiger Fahrdienstbereitschaft, usw. da läppert sich bei größeren Firmen ein Millionenbetrag zusammen, der unter Aufwand verbucht wird und nicht Bestandteil der Vorstandsbezüge ist.

Gleichzeitig ist es oft so, dass ein Vorstand oft gar nichts tun muss, um den angekündigten Wert zu schaffen. Wenn einer AG ein Übernahmeangebot auf dem Tisch leigt, dann könnte der Stuhl unbesetzt sein, der Aktienkurs steigt auch so. Hinterher rühmt sich aber der Vorstand, unter seiner Führung sei der Aktienkurs gestiegen. Alles Augenwischerei und Blenderei. Der Aktienkurs wäre unter jeder Führung gestiegen.

Die Mitarbeiter sind es oft, die überhaupt den Betrieb im Wesentlichen am Laufen halten und ohne die die Bänder stillstehen würden. Deswegen ist die Kostendrücker-Haltung des Management-Levels ja so gefährlich, weil die sich dann in Asien einen neuen Produktionsplatz anschauen und die frühere Stammbelegschaft ihre neuen Arbeiterkonkurrenten anlernen sollen.

Grohe hat in Iserlohn einfach Leute nach Thailand abkommandiert, die die Leute dort dann anlernen sollten.
Als diese die Arbeit dann ausführen konnten, hat man den Iserlohnern gekündigt.

Ein faires Leben und Leben lassen ist das leider schon lang nicht mehr.
Kommentar ansehen
24.03.2011 22:07 Uhr von CoffeMaker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Die Vergütung wird damit begründet, dass ein Manager höhere Verantwortung zu tragen hätte."

Yoar, wenns danach gehen würde müsste unsere Regierung mit 100 Millionen pro Jahr vergütet werden, weil die mehr Verantwortung tragen als ein Konzernchef.

Davon mal abgesehen, selbst wenn der Chef keine repräsentative Rolle hätte hätte er nicht mehr Verantwortung.
Man kann nicht von Verantwortung reden wenn man Gehälter kassiert wo man selbst nachdem die Firma gegen den Baum gefahren wurde noch üppig leben kann.
Verantwortung zieht auch eine gewisse Abhängigkeit mit sich nach, die ist aber nicht gegeben. Während beim Bankrott die Arbeiter auf der Strasse sitzen und es fraglich ist ob sie jemals wieder Arbeit bekommen kann der Chef sich auf seiner Jacht in der Südsee sich von 100 nackten Weibern bedienen lassen. Ich glaube da kommt nichtmal eine Spur Verantwortungsgefühl auf.

Die Tarifverhandlungen mit Erhöhungen im %Bereich sind ebenfalls ungerecht. 3% von nichts sind auch nichts während 3% von viel immer noch viel ist, heißt es profitieren auch nur wieder die die vorher schon viel hatten.

Naja Kapitalismus. Solange es die Möglichkeit besteht werden sich immer irgendwelche Subjekte die Taschen vollhauen. Und den Kapitalismus regeln will ja auch keiner.

Refresh |<-- <-   1-12/12   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Uli Hoeneß: "Ex-VW-Chef Martin Winterkorn soll Bleiben"
Ermittlungen gegen Ex-VW-Chef Martin Winterkorn wegen Marktmanipulation
TELE 5: Oliver Kalkofe gibt einen Jahresrückblick


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?