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Loveparade: Ein Mahnmal für die Opfer

In Duisburg steht der Platz für das Mahnmal für die Opfer der Loveparade fest. Die acht Tonnen schwere Gedenktafel wird auf der Karl-Lehr-Straße auf die Grünfläche gebaut.

Die Auswahl des Platzes war eine lange Prozedur. Die Rampe, an der das Unglück damals passierte, gehört einem Möbelhaus und nicht der Stadt. Der Platz der provisorisch errichteten Gedenkstelle wird von den Anwohnern abgelehnt.

Daher sei die Grünfläche bestens geeignet: Keine Nachbarn, die sich belästigt fühlen und der Platz liegt in städtischer Hand, nachdem letztes Jahr dort ein Supermarkt abgebrannt ist. Auf der Gedenktafel wird das Datum und die Namen der Opfer stehen. Sie ist drei mal drei Meter groß mit 21 Stützen: Eins für jedes Opfer.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Opfer, Loveparade, Mahnmal
Quelle: www.derwesten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 08:28 Uhr von stoniiii
 
+3 | -2
 
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Ein Mahnmal macht das Geschehene auch nicht rückgängig...Wird nur ein neuer Punkt im Reiseführer von Duisburg...
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24.03.2011 08:45 Uhr von Yammay
 
+2 | -3
 
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Mahnmal: Ich war letztes Jahr dort. Der tunnel war komplett leer und ich habe mich schon unwohl und bedrückt gefühlt. Viele Duisburger halten auch heute noch an, um der Toten der Tragödie zu gedenken, keine Touristen wohlgemerkt! Daher versteh ich nicht, warum sich die Anwohner dort gegen die Gedenkstätte dort wehren.
Ich denke nicht, dass die Gedenkstätte nur zum Gaffen misbraucht wir, zumindest nicht in nächster Zeit, sondern wirklich zum Gedenken.
Ich finde es wichtig Mahnmale aufzustellen. Schließlich sollen diese auch zum Nachdenken anregen.

[ nachträglich editiert von Yammay ]
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24.03.2011 09:22 Uhr von EvilMoe523
 
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@ Yammay: Ja,

ein Mahnmal ist natürlich immer "schick" und versucht Pietät darzustellen. Nur nicht vergessen, was da Schlimmes passiert ist...

... aber das ist wohl der Punkt. Man sollte versuchen es irgendwie zu vergessen bzw. zu verarbeiten. Wenn ich eine geliebte Person verlieren würde, würde ich auch nicht jeden Tag an einem großen Poster mit dem Gesicht der Person drauf, vorbei fahren wollen mal übertrieben dargestellt.
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24.03.2011 09:46 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -1
 
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Mahnmal recht und schön. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn dieses Mahnmal eine Stiftung ist.

Aber viel lieber würde ich lesen; " Schuldige sind mit empindlichen Straen bedacht worden". Aber immer noch großes Schweigen.
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24.03.2011 13:49 Uhr von Herkoo
 
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da sind noch genug Ungereimtheiten offen...zum Beispiel den Schreckenberg,der angeblich nicht wusste wie sowas passieren kann.Dann findet man einen Spiegelartikel von 2008,wo er ganz genau beschreibt,wie eine geordnete Massenpanik funktioniert.Und ganz unten im Artikel steht:"Und selbst wenn dies nicht mehr der Fall sei, sollten die Lautsprecher nicht schweigen. "Dann ist es immer noch besser, Musik zu spielen."


http://www.spiegel.de/...
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24.03.2011 22:22 Uhr von Yammay
 
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@EvilMoe523: Dann bist du wohl jemand, der keinen Grabstein benötigt um um jemanden zu trauern? Oder bist du auch gegen die sogenannten Stolpersteine? Diese und Grabsteine sind schließlich auch Mahnmale.
Sicher gibt es noch viele Fragen, Unsicherheiten, Anfeindungen etc. Aber haben sie es nicht auch "verdient", dass man an sie denkt? Das sie eine "Erinnerungshilfe" bekommen? Ich denke schon.

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