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Russland: Abkommen über Visafreiheit mit Südossetien und Abchasien abgesegnet

Das russische Parlament ratifizierte am heutigen Mittwoch ein Abkommen über Visafreiheit mit Südossetien und Abchasien.

Bereits vor mehr als einem Jahr hat Russland mit beiden Ländern eine die Reisefreiheit von Bürgern betreffende Übereinkunft getroffen: demnach durfte man sich bis zu 90 Tagen in der anderen Republik aufhalten, ohne ein Visum beantragen zu müssen.

Russland hat Südossetien und Abchasien nach dem August-Krieg von 2008 als unabhängige Staaten anerkannt und seitdem diplomatische Beziehungen zu den beiden Ländern aufgebaut.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Abkommen, Südossetien, Abchasien, Visapflicht
Quelle: de.rian.ru

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.03.2011 08:45 Uhr von Koppeldorn
 
+5 | -1
 
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falsche Bezeichnung: Die Regionen Abchasien und Zchinwali sind seit altersher georgisch und gehören auch heute noch zu Georgien. Es sind keine "Länder".
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24.03.2011 08:55 Uhr von Theo_B
 
+5 | -1
 
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Russe? Russland hält 20 Prozent Georgiens völkerrechtswidrig besetzt und versucht das mit einer "Anerkennung" der Gebiete nachträglich zu legitimieren.
Der Autor dieser News unterstützt mit seiner falschen Formulierung die russische Unrechtshaltung.
International sind sowohl das Gebiet Abchasien als auch das Gebiet Zchinwali ("Südossetien") georgisch.
Es sind von Georgien abtrünnige Gebiete, die russisch besetzt sind.
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24.03.2011 08:56 Uhr von irving
 
+0 | -5
 
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@Koppeldorn: Zchinwali ist die Hautpstadt von Südossetien - wenn man schon korrigiert, dann wenigstens richtig. Und aus der Sicht von Russland sind es unabhängige Republiken.
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24.03.2011 09:17 Uhr von Koppeldorn
 
+4 | -1
 
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irving: du hast keine ahnung über die verhältnisse dort.
das ganze gebiet heißt shida kartli und die region zchinwali ist ein teil dessen. die russen haben den begriff "südossetien" eingeführt. das gebiet ist aber georgisches königs- und stammland. noch ende des 19. jahrhunderts gab es in der so genannten hauptstadt des so geannten "südossetiens" noch keine einzige ossetische familie.
das gebiet wurde von russland, also zar und später zk, als hebel benutzt, das unbeugsame georgien zu "knacken".

zu all dem kommen die "säuberungs"-verbrechen der jüngsten vergangenheit. zehntausende missliebige einwohner der region zchinwali wurden vertrieben und müssen nun in kerngeorgien unterkommen.

[ nachträglich editiert von Koppeldorn ]
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24.03.2011 16:02 Uhr von HugCH
 
+2 | -1
 
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Doppelmoral: Wann wird endlich Tschetschenien als unabhängiger Staat anerkannt ? Rußland betreibt im Kaukasus ein heuchlerisches Spiel mit der Anerkennung von Marionettenregierungen, Tschetschenien ist wesentlich unabhängiger von Moskau als die beiden Satellitenregime.

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