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Cassini gibt neue Einblicke in die rätselhaften Radioemissionen des Saturns

Ebenso wie Jupiter emittiert auch Saturn große Mengen Radiostrahlung. Die Emissionen sind periodisch und wurden früher dafür benutzt, um die Rotationszeit der Planeten zu bestimmen. Das funktionierte bei Jupiter recht gut, bei Saturn jedoch nicht. Er besitzt rätselhafte Variationen in seiner Radiostrahlung.

Jetzt liefern gleich drei neue Studien eine mögliche Erklärung für das Phänomen. Sie basieren unter anderem auf Langzeitbeobachtungen der Cassini-Sonde. Demnach tauschen die Radioemissionen am Nord- und Südpol in regelmäßigen Abständen - nach der Tagundnachtgleiche - in relativ kurzer Zeit ihre Perioden aus.

Die Messdaten belegen, dass die Periode der nördlichen Radioemissionen während der letzten zwei Jahre von 10,58 Stunden auf 10,71 Stunden anstieg. Im Gegenzug fiel die Periode der südlichen Radioemissionen von 10,8 Stunden auf 10,54 Stunden ab. Verantwortlich dafür ist offenbar der saisonale Einfluss der Sonne.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Saturn, Cassini, Radioemission
Quelle: www.astropage.eu

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23.03.2011 21:06 Uhr von alphanova
 
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Die Studien zeigen, dass die Interaktionen zwischen der Sonne und der ausgeprägten Magnetosphäre des Gasriesen längst noch nicht vollständig verstanden werden. Aber die langfristige Untersuchung des Saturnsystems mit Raumsonden und auch mit erdgebundenen Teleskopen und Weltraumteleskopen hilft enorm bei der Aufschlüsselung der komplexen Prozesse.

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