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Geologen wollen erstmals Erdmantel anbohren und Gesteinsproben nehmen

Der britische Wissenschaftler Damon Teagle und sein französischer Kollege Benoît Ildefonse wollen erstmals in der Geschichte den Erdmantel anbohren und dort Gesteinsproben entnehmen. Der Erdmantel ist etwa 300 Kilometer dick und beginnt in einer Tiefe von sechs bis 60 Kilometern unterhalb der Erdkruste.

Die beiden Geologen haben ihr Vorhaben "Project Mohole" genannt. Wenn sie genug Geldmittel zusammen haben, wollen sie die Bohrungen vor der Küste von Costa Rica ansetzen. Bereits im April sollen dort Probebohrungen stattfinden.

Seit 1957 wurde mehrfach versucht, dem Erdmantel Gesteinsproben zu entnehmen, aber die Bohrungen scheiterten immer an den hohen Temperaturen tief im Erdinnern. Man hofft nun, mit neuen Technologien endlich bis zum Erdmantel vordringen zu können.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Erde, Bohrung, Geologie
Quelle: www.ouramazingplanet.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 20:00 Uhr von Klassenfeind
 
+5 | -23
 
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23.03.2011 20:06 Uhr von Hanno63
 
+3 | -8
 
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toll, was soll das werden.?? immer 1 mtr. weiter , dann Kilometer , dann -zig Kilometer, dann ..???? oh , Entschuldigung ,. jetzt geht die Luft aus dem Ballon..????
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23.03.2011 23:51 Uhr von Forti42
 
+3 | -1
 
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Quelle nicht gelesen?! Das "Project Mohole" ist rund 50 Jahre her. Im Artikel wird darauf Bezug genommen. Im letzten Satz wird zwar "new Project Mohole" erwähnt - das bedeutet aber keineswegs, dass die Wissenschaftler ihr Vorhaben so nennen. Dann hätten sie es bewusst "New Project Mohole" genannt (mit großem N bei New).

Falls es jemanden interessiert:
http://de.wikipedia.org/...
Es gibt aber massig weitere Quellen zu diesem interessanten Thema.
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24.03.2011 00:15 Uhr von SuGoSu
 
+2 | -2
 
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@ Hanno63: "Der Erdmantel ist etwa 300 Kilometer dick"
Ich glaub nicht das die ganz unten ankommen.
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24.03.2011 01:41 Uhr von Nubis
 
+3 | -1
 
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@ SuGoSu: Sie wollen den Erdmantel "anbohren" und nicht "durchbohren". Es reicht ja, wenn sie eine Probe der Oberfläche des Erdmantels bekommen.
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24.03.2011 02:20 Uhr von jayjay2222
 
+4 | -1
 
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Für die Wissenschaftsgegner hier die zu Faul waren um zu rechcherchieren bzw. zu googlen warum diese Vorhaben so wichtig ist.

Warum wird dieses Vorhaben runtergeredet? Vegißt Ihr das wir auf diesem Planeten leben? Natürlich sollte diese Planet so gut wie möglich erforscht werden. Wie leben schließlich auf diesem Planeten. Hier eine Zitat aus einem deutschen Link zu warum, wieso, weshalb..

"Gelänge es, den Mantel anzubohren und Proben direkt von dort zu entnehmen, brächte dies der Wissenschaft wertvolle neue Informationen – vergleichbar mit der Apollo-Mission für die Raumfahrt: Die Geologen erhielten einen Einblick in den Ursprung und die Entwicklung unseres Planeten."

http://www.wissenschaft-online.de/...
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24.03.2011 08:53 Uhr von Jaecko
 
+5 | -1
 
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Was das bringen soll? Einfach mal vorstellen, wo die Menschheit heute wäre, wenn sie niemals einfach mal was probiert/gemacht hätte.
Wer kommt auf die Idee, mit einem rotierenden Magneten Strom zu erzeugen?
Wer kommt auf die Idee, einen Elektronenstrahl auf eine Phosphorschicht zu richten?
Wer kommt auf die Idee, mal Dampf als Energieträger zu verwenden?
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24.03.2011 10:34 Uhr von Hanno63
 
+1 | -4
 
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@ SuGoSu ...es geht nicht umMeter oder Kilometer: Auch tausende Km wären ja kein Hinderungsgrund, nur einen Kanal zu bohren , allerdings bei einem kaum berechenbaren Druck von innen?
Was wir hier oben erleben sind nur "kleine Verschiebungen" und "winzige Magma-Röhrchen , welche hier un da mal "etwas" durch kommen.
Also müsste man eine ganz , ganz feste Schicht durchbohren um eine geringe Sicherheit zu haben, dass da nichts platzt oder bricht ...um ein Chaos von diesem Aspekt her , möglichst auszuschliessen.
Denn die laufenden Magmaströme sind ja nun schon reichlich als "ehemals Erdinneres" erforscht .
Wenn man dazu noch die Segmente (und Sedimente) aus den Eis- und Erd-Bohrungen der Antarktis und auch Arktis in den Zusammenhang mit einbezieht , so ist da schon reichlich Material vorhanden , was echte Rückschlüsse auf unsere Erde zulässt.
Da sollte man erstmal gemeinsam "das" alles auswerten bevor man uns in die Luft jagt.

Was wissenschaftliche Sicherheit darstellt, ist ja in Japan gerade zu erfahren.
Wie sicher sind wir , wenn wir nichtmal sowas wie dort "sicher" beherrschen "können".??

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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02.04.2011 20:53 Uhr von LLCoolJay
 
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Hanno63: du schmarrst doch albern

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