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Zinswett-Skandal: WestLB bringt NRW-Kommunen offenbar um Millionen

Nicht nur die Deutsche Bank, sondern auch die staatliche WestLB scheint in Zinswetten verstrickt zu sein. Laut dem Rechtsanwalt Jochen Weck hat die WestLB allein im Jahr 2005 Zinswetten in Wert von 4,1 Milliarden Euro an NRW-Kommunen verkauft. Geschädigte Städte wie Hagen und Remscheid verloren Millionen.

Über eine genau Zahl der sogenannten Swap-Verträge mit nordrhein-westfälischen Gemeinden schweigt die Bank. Ein Sprecher erklärte jedoch, dass momentan eine dreistellige Zahl von NRW-Kommunen unter Vertrag steht. Auch über Angaben von Rückstellungen für die Geschädigten schweigt die WestLB.

Nach dem Urteil gegen die Deutsche Bank wegen Zinswetten schließen Fachleute nicht aus, dass jetzt auch Gemeinden Schadensersatz fordern. Der Städte- und Gemeindebund warnt schon lange vor den Swap-Verträgen. Langsam scheint die Warnung bei den Kommunen anzukommen.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Bank, Skandal, Deutsche Bank, NRW, WestLB
Quelle: www.rp-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 18:00 Uhr von Klassenfeind
 
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Wie blöd waren die Städte und Kommunen: eigentlich bzw. deren Verantwortliche !!!????

Erst derart viel Geld ( das sie sicher auch nur über Kredite bekommen konnten) zum" Fenster raus werfen" und dann jammern, das man kein Geld hat...
Aber das gab es nicht nur in NRW, in vielen anderen Städten hat man ähnlich Geld verschwendet !

[ nachträglich editiert von Klassenfeind ]
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24.03.2011 06:54 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -0
 
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Die Verantwortlichen der Komunen gehören alle fristlos entlassen, die sich auf solche Machenschaften eingelassen haben.

Wie kann ich einen solchen Vertrag mit einer Bank abschließen, wo ich im voraus schon wissen sollte, dass ich das Geld auch verlieren kann. Die Banken sind natürlich die größeren Halunken, wenn sie nur aus Profitgier Komunen zu solche Wetten verführt, nicht richtig aufklärt um bewusst die Gelder der Bürger zu vereinnahmen.

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