23.03.11 17:12 Uhr
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Deutsche in Japan sprechen von Panikmache

Es melden sich mehr und mehr Deutsche aus Japan zu Wort und beschweren sich über die Medien aus Deutschland. Sie würden Hysterie und Unwahrheiten verbreiten. Von Panikmache, Märchen und Panikkäufern, die Lebensmittelläden stürmen, ist die Rede.

Nur wenige Japaner besitzen überhaupt einen Keller oder gar eine Gefriertruhe. Japans Infrastruktur sei zerstört, doch trifft das nur auf wenige Gebiete zu. 80 Prozent der Straßen sind komplett unversehrt. Weiterhin werden Bilder von Menschen mit Atemschutzmasken gezeigt.

Diese gibt es in Japan aber jedes Jahr im Winter, zum Schutz vor allgemeinen Viren. Auch gehen etliche Japaner krank zur Arbeit und wollen mit so einer Maske ihre Kollegen schützen. Weder gäbe es Panik, noch Gewaltausbrüche oder gar Plünderungen.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Deutsche, Hysterie, Medienbericht, Panikmache
Quelle: www.welt.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 17:25 Uhr von artefaktum
 
+26 | -14
 
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Dass das nur Panikmache ist glaube ich erst, wenn die Arbeiter das sagen, die da vor Ort unter Einsatz von Gesundheit und Leben ihren A***** hinhalten.
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23.03.2011 17:27 Uhr von DP79
 
+20 | -6
 
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Wüsste: nicht, dass hier irgendein TV-Sender von Gewalt und Plünderungen berichtet hat - und sorry, ab Mitternacht läuft bei nur derzeit noch n-tv, wo es nur noch um Japan geht. Und was die Hamsterkäufe angeht: Warum sind denn die Regale in den Supermärkten leer? Wobei man hier schon zugeben muss, dass manche Bilder schon die ganze Woche gezeigt werden...
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23.03.2011 17:32 Uhr von artefaktum
 
+30 | -4
 
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Komisch: "Weiterhin werden Bilder von Menschen mit Atemschutzmasken gezeigt. Diese gibt es in Japan aber jedes Jahr im Winter, zum Schutz vor allgemeinen Viren."

Irgendwas wird da ordentlich durcheinandergeworfen: Atemschutzmasken sind Teil einer ABC-Ausrüstung. Das ist etwas völlig anderes als dieser dünne Mundschutz, den Asiaten bekanntlich häufig in engen Städten gegen Grippe tragen.

Soll man jetzt keine Japaner mit Mundschutz zeigen oder keine Notfallleute die richtige ABC-Masken tragen? Ich versteh die Kritik nicht.

"80 Prozent der Straßen sind komplett unversehrt."

Wer behauptet denn was anderes? Dass in den Medien bei einer Katastrophe die Teile des Landes gezeigt in der die Katastrophe stattgefunden hat ist doch wohl logisch?
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23.03.2011 17:35 Uhr von artefaktum
 
+24 | -25
 
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@H311dr1v0r: "Atomkraft ist sicher."

Und im Sozialismus waren alle Menschen glücklich. ;-)
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23.03.2011 18:14 Uhr von kirgie
 
+21 | -3
 
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NEEIIINN: NEIN das glaube ich einfach nicht, das unsere sensationsgeilen Medien da übertreiben würden um bessere Einschaltquoten zu erzielen.
Oder das manche damit Wahlkampf machen würden und dafür etwas übertreiben.
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23.03.2011 18:35 Uhr von Hartz IV
 
+19 | -4
 
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Vom ersten Tag an haben deutsche Medien Panik, Angst und Halbwahrheiten verbreitet. Am schlimmsten ist N-TV. Ich kann mich an eine Reportage erinnern, als in einem Beitrag gezeigt wurde, wie einige Kinder sich mit einem Karton vor Regen schützten (Im Hintergrund waren Leute mit einem Regenschirm deutlich zu sehen). Auf N-TV wurde gesagt, dass sich die Kinder vor der Radioaktivität schützen, aber das würde ihnen nicht viel nützen, so der O-Ton. In einem anderen Beitrag hat ein Reporter davon berichtet, dass Japan eigentlich schon verloren ist und japanische Meiden total inkompetent wären. Na ja, das kann man sagen, das ist auch freie Meinung, aber der hämische Ton, mit dem der Mann davon berichtet hat, das einfach unerträglich.
Was mich auch noch stört ist das Wort Verseuchung. In einigen Bezirken Tokios enthält Frischwasser nicht Spuren von Radioaktivität, sondern ist komplett verseucht. für mich besteht ein enormer Unterschied zwischen Spuren von Radioaktivität enthalten, erhöhte Werte oder Verseuchung. Für N-TV gibt es diesen Unterschied nicht.
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23.03.2011 18:57 Uhr von Baran
 
+7 | -6
 
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Medien in: deutschland lügen gedruckt^^

Alles nur lügen!
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23.03.2011 19:28 Uhr von anderschd
 
+13 | -3
 
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Bin ich der: Einzige, der sich wundert über diese Meldung aus dem Springerimperium?
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23.03.2011 19:42 Uhr von Aggronaut
 
+1 | -5
 
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ein freien: nahen osten kann ja auch niemand gebrauchen.
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23.03.2011 19:51 Uhr von sv3nni
 
+5 | -0
 
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ich kenne einige die dort sind: und in tokyo is alles relativ ruhig und es ist nichts zerstoert. allerdings gibt es in den supermaerkten im moment nur wenig. dann kommt dazu dass der strom jeden tag aus sparmassnamen fuer einige stunden abgestellt wird und auch die zuege nicht regelmaessig fahren. also es ist noch lange nicht wieder alles beim alten.

die leute natuerlich schon gedanken und rufen regelmassig seiten auf in denen die strahlenbelastung gezeigt wird. also auch wenn jetzt in tokyo nichts kaputt ist, so sind die meisten doch beunruhigt und haben noch keinen normalen alltag.

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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23.03.2011 20:18 Uhr von lebraska
 
+5 | -0
 
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Das was ich den Medien vorwerfe, ist dass sie den Anschein erwecken es hätte in Japan "nur" eine Atomkatastrophe stattgefunden...
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23.03.2011 20:29 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -5
 
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@sosoaha: So´n Quatsch: Die Leute hierzulande wissen, was sie von der Atomkraft zu halten haben. Die Meldungen über die Castortransporte samt zig Tausend erläuternden Wissenschaftsvideos wurden jedem einzelnen Bundesbürger schon mehrfach um die Ohren gehauen. Und auch in der Schule lernt man genauestens die Funktionsweise und die Risiken von Kernreaktoren kennen.

Wat soll denn da die Presse runterspielen??
Und wozu?

Wenn sich aber Deutsche aus Japan melden, die von der teils falschen und übertriebenen Berichterstattung genervt sind, dann sehe ich erstmal keinen Grund, denen nicht zu glauben.
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23.03.2011 20:32 Uhr von Hartz IV
 
+10 | -1
 
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Beispiel II: Eben in der Welt gelesen:

"Wird von der in Japan freigesetzten Radioaktivität hierzulande eine Gesundheitsgefahr ausgehen?

Es ist nicht auszuschließen, dass mit den Luftströmungen geringe Mengen an radioaktiven Substanzen auch Deutschland erreichen werden...möglicherweise... Anstieg an Radioaktivität sehr gering..."

Was sagt das Bundesamt für Strahlenschutz?

"Die Radioaktivität wird keine gesundheitliche Gefährdung für die Menschen in Deutschland darstellen."

Aus dem Bericht in der WELT geht nicht hervor, obwohl man über die Informationen des Bundesamtes verfügt, dass keine Gefährdung durch den GAU hervorgeht, sondern spekuliert, dass möglicherweise ein Anstieg der Radioaktivität zu verzeichnen sein wird. Das ist blanke Panikmache, weil man die Leute im Unklaren belässt.
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23.03.2011 20:47 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -2
 
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Unsere lieben Medien wissen schon um ihre Macht und gehen leider nicht immer sehr verantwortungsvoll damit um. In den seltensten Fällen ist es uns aus der Distanz möglich, ein Geschehen wirklich neutral zu beurteilen - insbesondere inwieweit beispielsweise eine Nachricht oder Bilder die Regel oder die Ausnahme darstellen.

Mein Lieblingsbeispiel: Ich erinnere mich nur zu gut an die Zeit, als diverse Medien versuchten, die amerikanische Bevölkerung anhand einiger Beispiele als generell feindlich gegenüber Deutschen darzustellen. Dummerweise habe ich dort 6 Jahre gelebt, und weder ich noch die mir bekannten Landsleute haben irgendwelche Feindseligkeiten von Seiten der Amerikaner erfahren. Schon merkwürdig, oder?
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23.03.2011 22:19 Uhr von Newswatcher
 
+2 | -2
 
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Die Deutschen Medien lügen? Also damit hätte ich jetzt nicht gerechnet.Ich dachte die Bild,RTL und Co. sagen immer die Wahrheit.:)
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23.03.2011 22:39 Uhr von Schwertträger
 
+4 | -1
 
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@sosoaha: Um die wesentlichen beiden zu nennen: - die Anfälligkeit des Kühlsystems, die sich aus den Nachteilen der großen notwendigen Kühlmenge, der schlechten Austauschbarkeit von Bestandteilen der aktiven Kühlungsanlage, der Notwendigkeit der ununterbrochenen Kühlung, und der Unfähigkeit einer sofortigen Abschaltung ableitet. Zu dem Themenkomplex gehört auch die Gefahr des Austretens kontaminierten Wassers/wasserdampfs.
(Wie man ja jetzt in Japan auch sehen kann)
- die Anfälligkeit gegen Terrorismus, da ein solches Kraftwerk mittels absichtlich herbeigeführtem Gau hervorragend als Waffe taugt. Zumindest wenn man es auf Flächenschaden ohne Nutzungsabsicht abgesehen hat.

Ferner lernt man die generellen Nachteile.
Neben den oben genannten ist das im Wesentlichen die Abfallproblematik, für die es bislang keine Lösung gibt.
Aber auch der vergleichsweise teure Rohstoff, und die Notwendigkeit des Abklinges von verbrauchten Brennstäben gehören dazu.

Für weiteres müsste ich in den Unterlagen nachschauen und dann recherchieren, was davon heute noch aktuell ist. Manche Probleme wurden seit der Zeit bereits gelst oder Verfahren verfeinert.
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23.03.2011 23:25 Uhr von Dracultepes
 
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@sosoaha: Dann tust du mir aber leid. Denn wir haben das auch gelernt und waren auch im AKW Propagandazentrum ^^
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23.03.2011 23:26 Uhr von JesusSchmidt
 
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propaganda wo wurde denn etwas von panik, gewaltausbrüchen oder plünderungen berichtet? muss ich wohl verpasst haben. ich habe nur berichte über unglaublich diszipliniertes verhalten der japaner gesehen.

wie konsumiert man in japan überhaupt deutsche medien? geht doch ansich nur über internet. wenn diese spinner da nur bild.de lesen, brauchen sie sich nicht zu wundern.

wenn von panikmache gesprochen wird, obwohl diese gar nicht stattfindet, kann man eher glauben, dass etwas vertuscht werden soll. sowas nennt man auch FUD.
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23.03.2011 23:35 Uhr von Hartz IV
 
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1984: die Atomkraft wird es auch ohne Deutschland weiter geben. Das Problem sind weniger die Atomkraftwerke, als vielmehr das Problem der Endlagerung. Ich bin aber sicher, dass man die Probleme der Endlagerung in 50-100 Jahren lösen wird. Es ist doch Irrsinn, zu behaupten, dass man das Problem der verbrauchten Brennstäbe nie lösen wird. Es gibt bereits heute vielversprechende Konzepte, wie z.B. die Transmutation.

Ein interessanter Bericht: http://www.welt.de/...

[ nachträglich editiert von Hartz IV ]
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24.03.2011 01:14 Uhr von Aussenstehender
 
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Umdenken: Bis vor einigen Tagen war ich auch ein Befürworter der Atomkraft. "Tschernobyl" war nur eine Ausnahme....
Dabei daf man nicht vergessen, dass in einigen Regionen innerhalb Deutschlands, der Boden so stark belastet ist, dass Pilze futtern bedenklich ist.
Hoffentlich gibt es einen schnellen Weg hinaus aus der Abhängigkeit der Atomkraft!
Ich habe meine Meinung auf jeden Fall revidiert und angesichts dessen, dass Europa total zugepflastert ist mit AKW`s .....
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24.03.2011 01:22 Uhr von fruchteis
 
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@1984: Ach so, der Zerfallsprozess von Thorium 232 ist also weniger problematisch und die dabei entstehende Radioaktivität weniger gefährlich? Merkst du nicht, was du für Blödsinn schreibst? Weg mit dem ganzen Atomkraftmüll, sowohl "friedlich" als auch militärisch! Es ist ein Irrweg, das müssen die Menschen endlich begreifen!
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24.03.2011 01:37 Uhr von Schwertträger
 
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