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Integration: Abschlüsse von Migranten werden demnächst leichter anerkannt

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) möchte ein neues Gesetz für eine angenehmere Willkommenskultur. Es betrifft 500 Berufe und 50 Berufsgesetze die dadurch geändert werden müssen.

Bei dem neuen Gesetz soll es Migranten schneller möglich sein, ihre Qualifikation, die sie im Ausland erwarben, in Deutschland anerkennt zu bekommen. Die Ämter hätten dann nur noch drei Monate Zeit zur Prüfung und Genehmigung des Abschlusses. Dadurch soll es ihnen möglich sein, ihren erlernten Beruf auszuüben.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) verspricht sich durch das neue Gesetz besser qualifizierte Zuwanderer, weil Deutschland für Migranten damit attraktiver wäre. Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (CDU) sieht durch das neue Gesetz eine besondere Wertschätzung für Zuwanderer.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Qualifikation, Integration, Zuwanderung, Annette Schavan
Quelle: www.abendblatt.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 16:35 Uhr von Afkpu
 
+2 | -0
 
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Ich weiß zwar nicht ob das dazu gehört aber ich kenne durchaus einige studienfächer im ausland bei denen es ausländischen studenten schwer oder garnicht möglich ist ein auslandssemester in deutschland zu absolvieren, da die studiengänge zu unterschiedlich strukturiert sind, und das trotz bachelor. Teilweise wie beim Bsp von Mexiko werden aber auch garkeine Abschlüsse die die Hochschulreife garantieren in Dtl. anerkannt, weil Mexiko irgendwelche Verträge nicht abgeschlossen hat... naja die Bildungslandschaft ist eben nicht nur in Deutschland überarbeitungswürdig..
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23.03.2011 17:00 Uhr von quade34
 
+7 | -6
 
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das mag für manche: Berufsgruppen ein Vorteil sein. Es ist aber aus deutscher Sicht und Erfahrung bekannt, dass es gravierende Unterschiede in Ausbildung und Studium gibt. Wenn man das auf einen Vergleichslevel heben könnte, der den hiesigen Ansprüchen gerecht würde, wäre es zu begrüßen. Noch aber sind Fachkräfte , die im Ausland eine gute Qualifikation haben, in Deutschland nur Mittelmass oder garnicht vergleichbar. Allerdings gibt es Menschen aus dem ehemaligen Ostblock mit überragenden Fähigkeiten.
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23.03.2011 17:30 Uhr von TheBearez
 
+3 | -13
 
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23.03.2011 18:05 Uhr von shadow#
 
+2 | -7
 
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Wie wäre es mit ein paar Ärzten? Auf der einen Seite wird sich beschwert dass die Versorgung abnimmt und niemand auf dem Land die Praxen weiterführen möchte, auf der anderen Seite sitzen wir auf tausenden Ärzten und Ärztinnen, teilweise Spezialisten, beispielsweise aus Osteuropa die hier als Taxifahrer oder bestenfalls als Altenpfleger arbeiten.
Mit dem Schnupfen irgendwelcher Dorfbewohner würden die genauso wenn nicht besser klar kommen als der über 60-jährige Landarzt. Dürfen sie aber bislang nicht...

Was wir bestimmt nicht brauchen ist der 5. Zahnarzt in der selben Straße der Niederlassungen in 3 Ländern hat. Wie ich das planlose Herumgefuhrwerke der Union aus der Vergangenheit kenne, wird aber genau das dabei rauskommen, während der Rest immer noch Taxi fährt...
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23.03.2011 19:16 Uhr von hotspott
 
+3 | -1
 
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ganz toll: ich bin begeistert..
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23.03.2011 20:30 Uhr von TheBearez
 
+1 | -3
 
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Edit: Doppelpost...
sry

[ nachträglich editiert von TheBearez ]
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23.03.2011 23:23 Uhr von CroNeo
 
+3 | -1
 
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Gut so! Ich persönliche kenne paar osteuropäische (bzw. Spätaussiedler) Doktorranden die in Deutschland gar nicht bzw. nur sehr schwer ihren eigentlichen Beruf ausüben konnten.
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27.03.2011 21:12 Uhr von schorchimuck
 
+2 | -1
 
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Das dient doch in erster Linie nur um billigere: Arbeitskräfte leichter ins Land zu ziehen.

Denn wir haben ja angeblich zuwenig Fachkräfte(die für einen Hungerlohn arbeiten wollen).

Man sollte sich mal so langsam der Tragweite bewusst werden was solche Entscheidungen nach sich ziehen.

Der hiesige Arbeitsmarkt wird nach und nach plattgemacht.

Gleichzeitig explodieren die Lebenshaltungskosten.

Und dann werden irgendwelche billigen(angeblichen)Fachkräfte aus dem Ausland reingeholt(obwohl hierzulande genug Fachkräfte auf der Strasse stehen).

So etwas führt nicht nur zur Unzufriedenheit bei der Arbeitenden Bevölkerung,mit solch einer Vorgehensweise begünstigt/fördert man Rassimus und Fremdenfeindlichkeit.

Und was das auf Dauer mit sich bringen kann wird uns ja seit Jahrzehnten von der ganzen Welt unter die Nase gerieben(obwohl fast jedes Land mehr oder weniger ähnliche Aktionen durchgeführt hat,aber wenn man zur Siegerpartei gehört ist das scheinbar nicht ganz so schlimm !!)
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28.03.2011 13:31 Uhr von sabun
 
+1 | -2
 
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ich finde es toll: gerade bei türkischen abschlüssen in der türkei.
die können gerade in esel vom pferd unterscheiden und wollen in deutschland rumbasteln.

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