23.03.11 16:04 Uhr
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Libyen-Einsatz der NATO: Die Türkei ist wahrscheinlich dabei

Bei einem Einsatz der NATO in Libyen würde die Türkei jetzt doch mitmachen. Das berichten türkische Medien.

Die Türkei werde fünf Schiffe und ein U-Boot bereit stellen. Die NATO möchte mit ihrem Einsatz in Libyen das Waffenembargo durchsetzen.

Stimmen die Berichte der Medien, hätte die Türkei damit ihre Anti-Haltung aufgegeben und wäre offiziell dabei. Noch am Dienstag hieß es vom türkischen Premier Recep Tayyip Erdogan, man werde nicht am Einsatz teilnehmen.


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WebReporter: syndikatM
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Einsatz, Libyen, NATO, Recep Tayyip Erdogan
Quelle: de.rian.ru

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 16:18 Uhr von hartz2011
 
+4 | -3
 
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ich habe eine frage: was macht sarkozy wen in Syrien das gleiche passiert wie in Libyen.


für eine frage ein minus Punkt.

[ nachträglich editiert von hartz2011 ]
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23.03.2011 16:47 Uhr von Kaan71
 
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Wortwörtlich hiess es, Türkei: Türkei werde NIEMALS eine Waffe gegen Lybier richten.

Daran werden sie sich auch halten.
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23.03.2011 16:47 Uhr von Jolly.Roger
 
+7 | -5
 
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Erdogan trickst sich aus der Libyen-Falle: http://www.spiegel.de/...

Das dürfte so einiges erklären... ;-)



"Damit ist Erdogan in seiner Lieblingsrolle: Weltweit kann er nun verkünden, er sei für eine friedliche Lösung gewesen, weil er Gewalt prinzipiell ablehne. Da westliche Kampfflugzeuge wohl in letzter Minute ein Massaker in Bengasi verhinderten, muss er auch nicht mehr erklären, was er denn getan hätte, um Gaddafi davon abzuhalten, an den Aufständischen in Libyen blutige Rache zu nehmen."

"Sarkozy hat Erdogan aus dem Dilemma befreit. Frankreich, Großbritannien und die USA haben mit ihren Flugzeugen den undankbaren Part übernommen, Erdogan kann nun großspurig erklären, dass die Türkei sich an vorderster Front bei zukünftigen humanitären Einsätzen in Libyen engagieren wird."

"Die Mehrheit der türkischen Bevölkerung applaudiert Erdogan, weil ein Einsatz westlicher Streitkräfte in einem muslimischen Land geradezu reflexartig als "Kreuzzug" oder "Öl - Imperialismus" wahrgenommen wird. Doch Experten weisen auf die Widersprüche und Defizite der türkischen Nahost-Politik hin. So stellte Soli Özel von der renommierten Kadir-Has-Universität fest: "Die türkische Regierung befindet sich in einem großen Dilemma. Sie will bei den Massen punkten, aber gleichzeitig diejenigen Despoten, mit denen sie gut zusammenarbeitet, nicht vor den Kopf stoßen.""

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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23.03.2011 17:36 Uhr von Jolly.Roger
 
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@arschgeweih "Das was du da schreibst gilt genau so auch für Deutschland ;)"

1. Hier geht es nicht um Deutschland

2. schreibe nicht ich das, sondern der Spiegel auf Basis von Aussagen von türkischen Experten, z.B. Prof. Soli Özel.

"Erdogan ist stets für eine friedliche Lösung und das nicht nur in Lybien. "

:-))

Sicher auch in Libyen...
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23.03.2011 17:55 Uhr von Jolly.Roger
 
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arschgeweih: "Es gibt sehr viele Experten mit vielen Meinungen.."

Ach ich vergaß, du akzeptierst natürlich nur Aussagen von Experten, die deiner Meinung nahekommen....

Ich finde, der Spiegel hat die Situation sehr schon anschaulich und auch nachvollziehbar dargestellt. Erdogan markiert zuerst den starken Mann, dann gibt er hintenrum wieder mal klein bei, wenn es kaum noch jemand merkt.

"Oder sind die beiden Aussagen identisch ? "

Wenn der Einsatz ein militärisches Vorgehen bedingt, dann ist es "die Waffen gegen Libyen richten"....Ein U-Boot stellt für mich z.B. eine Waffe dar.


"Ja, auch in Libyen. Nicht umsonst hat er Wochen lang versucht Gaddafi zu einer friedlichen Machtübergabe zu überreden. "

Mit großem Erfolg....

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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23.03.2011 18:30 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -3
 
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Ich finde ja diese Aussage hier ganz interessant:

"Da westliche Kampfflugzeuge wohl in letzter Minute ein Massaker in Bengasi verhinderten, muss er auch nicht mehr erklären, was er denn getan hätte, um Gaddafi davon abzuhalten, an den Aufständischen in Libyen blutige Rache zu nehmen."

"Noch als in Paris die Kriegskoalition tagte, war Erdogan in Saudi-Arabien, um auf einer Wirtschaftskonferenz zu sprechen und einen Ehrendoktor entgegenzunehmen. Dass saudische Truppen just in Bahrain einmarschiert waren, um den dortigen Protest niederzuschlagen, war ihm keine Silbe wert. Einige Wochen zuvor hatte der türkische Präsident Abdullah Gül just an dem Tag Iran besucht, als die Regierung in Teheran eine Demonstration der Opposition niederknüppeln ließ - und ebenfalls kein Wort darüber verloren."
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23.03.2011 18:47 Uhr von Jolly.Roger
 
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arschgeweih: "Halte dich lieber mehr an Gegebenheiten anstatt an Vermutungen oder einzelne Meinungen von selbsternannten Experten"

Gegebenheiten: Erdogan war lautstark strikt dagegen, jetzt ist er leise dafür.

"selbsternannten Experte" sind alle, die dir nicht passen?


Hier geht es weder um Türkisch als Erstsprache, Integration oder Deutschland.
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23.03.2011 19:10 Uhr von Jolly.Roger
 
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Arschgeweih: "Polizisten ausbilden usw.. weswegen die Türken in Afghanistan beliebt und die anderen unbeliebt sind."

:-))

"Deshalb fahren so manche Deutsche in Afghanistan auch mit türkischer Fahne Patrouille."

Du meinst jetzt aber nicht den roten Halbmond ;-)
Ich nehme nicht an, dass dich die tatsächlichen Gründe interessieren, warum Soldaten eines Landes unter der Flagge eines anderen patroulieren? Bei einer INTERNATIONALEN Eingreiftruppe?

"Die Türkei wird in Lybien nicht an Kamfhandlungen teilnehmen. Das ist Fakt."

Oh, davon gehe ich aus.
Er kann ja schlecht einem alten Kumpel in den Rücken fallen. Das war bisher schon ein Drahtseilakt....

"Falsch."

Ach ja, nur dir sind ja die genauen Wort sowie die genaue Bedeutung der Aussagen bekannt. Selbst Professoren aus seinem eigenen Land (die "selbsternannten Experten") haben davon keine Ahnung...

"Hier geht es darum dass der Erdogan oft und gern verläumdet wird. Nicht mehr, nicht weniger. "

Jetzt hast du mich soweit. Erdogan tut mir jetzt richtig leid, keiner versteht ihn, bzw. dass was er eigentlich meint wenn er irgendwas anderes sagt.
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23.03.2011 19:18 Uhr von Jolly.Roger
 
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Haha "Alles andere was du noch schreibst ist unnötige Verdrehung.. "


Du hälst dir aber nicht gerade die Ohren zu und schreist "LaLaLaLaLaichhördichnicht!"

;-))

Ach ja, wieso kommst du jetzt wieder mit dem Thema Integration an? Hier gehts doch um ganz was anderes....Es fällt dir ja sehr schwer beim Thema zu bleiben..

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23.03.2011 19:24 Uhr von Jolly.Roger
 
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und die böse Presse fällt geradzu über ihn her: "Die Türkei spielt im anderen Extrem eine ebenso unrühmliche Rolle. Premier Recep Tayyip Erdogan treibt seit Wochen durch die Brandung - einmal triumphierend auf der Welle, dann wieder als Ertrinkender. Seine nationalistische Politik hat ihn zum Verbündeten jener Potentaten gemacht, deren letztes Stündchen gerade schlägt. Mit ihnen will er Geschäfte machen - und gleichzeitig das demokratische Vorbild für die aufbegehrenden Massen sein. Dabei fährt er einen stramm anti-europäischen Kurs und pflegt in Nicolas Sarkozy ein Feindbild, das den türkischen Europa-Zorn nur zu gerne anstachelt."
http://www.sueddeutsche.de/...

"Erdogan in der Zwickmühle"
http://www.fr-online.de/...


Ach ja: Erdogan forderte, dass die vereinten Nationen die Oberhand über die Aktion haben, jetzt beteiligt er sich doch am NATO-Einsatz....


Liebes Arschgeweih: Weil Erdogan deiner Meinung bei einem anderen Thema missverstanden wurde, heisst das nicht pauschal, dass er IMMER missverstanden wurde.
Man kann seine Position und seine Aussagen außenpolitisch schon sehr gut einordnen...

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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23.03.2011 20:17 Uhr von Jolly.Roger
 
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Ohhh "wenn es nach dir geht ist die Türkei oder erdogan immer schlecht oder der Böse."


Ja, nach mir, nach dem Spiegel, nach der Süddeutschen, nach der Frankfurter Rundschau usw. usf.

Aber ich habe angeblich Paranoia.... ;-)
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23.03.2011 20:59 Uhr von Jolly.Roger
 
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"Anscheinend verstehst du alles wie du willst bzw.. verdrehst hier mal wieder einiges. "

So, was denn?

"Ich schreibe hier davon dass du ständig über Türken und die Türkei hetzt. Willst du mir andeuten dass Spiegel, Süddeutsche usw.. das auch immer machen ?"

Ich habe hier nichts anderes gemacht, als aus den genannten Blättern zu zitieren. Wenn DU mir also Hetze vorwirfst, dann wirfst DU auch diesen Blättern Hetze vor.

"Du willst also damit sagen, dass die Türkei ein böses Land ist ?"

Nein. Die Türkei als solches ist ein gutes Land. Die Leute sind nett und freundlich. Leider haben sie ein paar Leute an vorderster Front, die das nicht sind. Und noch einige, die diesen nachrennen und ihnen mit steifen Arm zujubeln, aber andere als Nazis beschimpfen.... ;-)

"Spiegel oder die Süddeutsche schreiben oft genug negatives über Deutschland.. also ist Deutschland auch immer der Böse ?"

Wer redet denn von immer?
Das zeigt nur, dass Spiegel und SZ unvoreingenommen sind. Umso mehr sollte man diese Texte durchlesen....und nicht als Hetze abtun...


Oh, ich sehe, dass mit dem Wein geht dir immer noch sehr nahe...;-)
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25.03.2011 01:07 Uhr von ElChefo
 
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hartz2011: "was macht sarkozy wen in Syrien das gleiche passiert wie in Libyen."

Möglicherweise dasselbe. Wer weiss?

Gegenfrage: Was macht Erdogan, wenn in Syrien dasselbe passiert und er damit mit einem Schlag gleich zwei Verbündete gegen die PKK verliert?

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