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Obduktionsbericht des toten Eisbären Knut: Möglicherweise Tod durch Stress (Update)

Mittlerweile steht fest, Knut ist an einer Hirnerkrankung gestorben (ShortNews berichtete). Der Obduktionsbericht bestätigt, dass Veränderungen am Gehirn stattgefunden haben. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz vergewisserte, Knut litt an keinem Tumor.

Der Geschäftsführer des Wal-und Delfinschutz-Forums, Jürgen Ortmüller vermutet, dass Knut verhaltensgestört war. "Mit ihm wurde ein leidender Psychopath herangezüchtet". Dass Knut täglich von bis zu 25.000 Besuchern umzingelt war und Menschen sogar nachahmte, könnte eine Verhaltensstörung auslösen.

Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte sagte, der Hirnschaden führte schließlich zum epileptischen Anfall. Der Tierarzt kann jedoch nicht sicher ausschließen, ob dies genetisch bedingt sei, oder ob Knut zu hohem Stress im Zoo ausgesetzt war.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Stress, Eisbär, Knut, Obduktion
Quelle: www.bild.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 18:37 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -1
 
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Aaaalsoooo Nicht´s genaues weiß man nicht, ausser das sein Gehirn deutliche Veränderungen aufwies.

Warten wir mal ab, was die obduzierenden Tierärzte zu sagen haben, wenn sie mit ihren Untersuchungen fertig sind.
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23.03.2011 19:12 Uhr von -canibal-
 
+3 | -0
 
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Degeneration des Gehirns: wundert mich eigentlich nicht. Wenn Eisbär - Eisbär sein darf, wo er aufrgund seiner Entwicklung hingehört, in die arktischen Regionen, dann lebt eine Eisbär eben so, wie ein Eisbär eben seit zehntausenden oder hunderttausenden von Jahren so lebt und in seiner Umgebung optimal angepasst ist. Ein Eisbär ist ein "Bewegungstier" und wenn er sich nicht begwegen kann, verkümmer irgendwas in ihm. Ist übrigens bei Menschen genau dasselbe. Man hat herausgefunden, wenn man Kindern im Alter von 2 - 7 Jahren das Spielen und sich bewegen einschränkt oder sogar verbietet, entwickeln sich mentale und emotionale Fähigkeiten nur schlecht oder verkümmern ganz. Und einen Eisbären, dessen Möglichkeit sich zu bewegen ein Grossteil seines Lebens ist in einen Lebensraum zu sperren, der kaum grösser als ein Tennisplatz ist, ist im Grunde genommen Barbarei.
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23.03.2011 19:46 Uhr von astarixe
 
+3 | -3
 
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Alles Lüge! Kurt ist ertrunken. In seiner Lunge wurde Wasser gefunden.
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24.03.2011 06:39 Uhr von KamalaKurt
 
+2 | -0
 
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@astarixe ich lebe noch und habe kein Wasser in der Lunge.

Wir reden hier von Knut, dem armen Kerl der nur 4 Jahre alt wurde. Ich denke auch, dass die täglichen Menschenmengen dazu beigetrgen haben, dass sich sein fehlentwickelt hat und dass das der Grund für seinen Tod war.
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24.03.2011 10:19 Uhr von Unrealmirakulix
 
+2 | -0
 
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Ja Stress ist wohl sehr wahrscheinlich: furchtbar diese Quälerei im Zoo...
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24.03.2011 13:04 Uhr von sooma
 
+2 | -0
 
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Weil es ja so schön ist im Zoo:
http://www.youtube.com/...

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