Obduktionsbericht des toten Eisbären Knut: Möglicherweise Tod durch Stress (Update)
Mittlerweile steht fest, Knut ist an einer Hirnerkrankung gestorben (ShortNews berichtete). Der Obduktionsbericht bestätigt, dass Veränderungen am Gehirn stattgefunden haben. Zoo-Chef Bernhard Blaszkiewitz vergewisserte, Knut litt an keinem Tumor.
Der Geschäftsführer des Wal-und Delfinschutz-Forums, Jürgen Ortmüller vermutet, dass Knut verhaltensgestört war. "Mit ihm wurde ein leidender Psychopath herangezüchtet". Dass Knut täglich von bis zu 25.000 Besuchern umzingelt war und Menschen sogar nachahmte, könnte eine Verhaltensstörung auslösen.
Dr. Hans-Joachim Götz, Präsident des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte sagte, der Hirnschaden führte schließlich zum epileptischen Anfall. Der Tierarzt kann jedoch nicht sicher ausschließen, ob dies genetisch bedingt sei, oder ob Knut zu hohem Stress im Zoo ausgesetzt war.