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PS3-Prozess: Hacker GeoHot flieht offenbar nach Südamerika

Verrückte Wende im PlayStation 3-Prozess: Der in den USA angeklagte "GeoHot" ist offenbar nach Südamerika geflohen.

Wie ein Dokument von Kläger Sony bestätigt, habe GeoHot zwar seine PlayStation 3-Konsole ausgehändigt, die dazugehörige Festplatte allerdings an einen Dritten weitergegeben. Dann sei der Hacker nach Südamerika gereist.

Auch bei der Angabe, er besäße keinen Account für das "PlayStation Network", hat der beklagte GeoHot vor Gericht gelogen. Sony konnte ihm nun Kaufdatum sowie Ort der Account-Erstellung nachweisen.


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WebReporter: Ganondorf
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Prozess, Hacker, PS3, Südamerika, GeoHot
Quelle: www.videogameszone.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 15:35 Uhr von DeepForcer
 
+42 | -1
 
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"Sony konnte ihm Ort der Account Erstellung nachweisen" gibt es in USA auch Vorratsdatenspeicherung? Ich meine wenn die damals die IP gelogged haben, ok. Aber das im Nachhinein abzugleichen bedingt doch eine dauerhafte Speicherung der I-Net Verbindungen seitens der Provider oder?

[ nachträglich editiert von DeepForcer ]
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23.03.2011 15:49 Uhr von Power-Fox
 
+24 | -0
 
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das heißt nicht Vorratsdatenspeicherung sondern Patriot Act in den US & A werden eigentliche alle Verkehrs Daten unter dem Deckmantel von Anti-Terrorismus Gespeichert das DOD / FBI kann jederzeit eindeutig Bestimmen welche IP zu welcher zeit wem gehört hat zumal haben die Größten Anbieter (z.b. Comcast) Statische ip´s außerdem Gibts für US-ips Geo informationen auf Strassen level..!!
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23.03.2011 15:53 Uhr von MacTop
 
+16 | -18
 
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Was fürn dummer Hund: Die größten Fehler eines Hackers:
- Angaben über Art und Weise eines Hacks
- Preisgabe seiner Identität
- Geltungssucht(was anderes ist es nicht)
Ich persönlich bin schon länger Nutznießer der GeoHot Ergüsse und Ihm sehr dankbar, aber angeschissen hat er sich trotzdem mit seinen Aktionen.

[ nachträglich editiert von MacTop ]
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23.03.2011 16:16 Uhr von SN_Spitfire
 
+5 | -12
 
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@DeepForcer: Allein durch die ersten 2 Blöcke (mit einem Teil des 3. Blocks) deiner IP-Adresse kann man schon in etwa dein Wohnort eingrenzen. Alles weitere erübrigt sich dann.
Hinzu kommen Anmeldungen bei der Behörde und man kann mit ziemlich genauer Wahrscheinlichkeit sagen, dass du zu dem Zeitpunkt an dem Ort das und das durchgeführt hast.
Mit Vorratsdatenspeicherung hat das eigentlich nur ansatzweise etwas zu tun. Lediglich die IP-Adresse mit Zeitpunkt reicht schon aus, um den Wohnort in grobem Maße einzugrenzen. Alles Weitere kommt dann wie schon gesagt vom Einwohnermeldeamt.

Beobachte mal an deinem Router die dir zugewiesenen IP-Adressen nach einer einwahl. du wirst feststellen, dass sich meistens immer nur der 4.Block deiner IP-Adresse ändert.

Für einen Laien mag das unverständlich klingen, aber wer sich damit auskennt lächelt über sowas.
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23.03.2011 16:31 Uhr von Xanoskar
 
+13 | -4
 
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GeoHot: Er hats halt tierisch verbockt muss man sagen, ja wie oben geschrieben ist es pure dummheit seine Identität preiszugeben, jedoch ist die vorgehensweise von Sony mehr als fraglich.
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23.03.2011 16:31 Uhr von DeepForcer
 
+1 | -2
 
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@SN_Spitfire: danke für die detaillierten Infos. Aber wenn ich Bedenke das ich nahe eines Ballungsraumes wohne und die Stadt die bei meiner IP angezeigt wird 35 KM entfernt ist dann ist der geografische Raum und somit der Kreis der möglichen Verdächtigen doch schon sehr Groß. Wobei das es zu US-Ips Geio infos auf Straßenlevel geben soll finde ich doch sehr erschreckend....
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23.03.2011 16:48 Uhr von danim1980
 
+5 | -2
 
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Sony sollte dem Typen einen Job geben !!!
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23.03.2011 17:04 Uhr von Power-Fox
 
+0 | -2
 
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@DeepForcer: nimm dir doch nur mal die ip von Google oder ebay(com)

oder comcast webseite und tipp die in einer geo-ip db ein dann kiegst du direkt angezeigt wem die gehört welche strasse etc

und genau das gleiche ist bei privatleuten auch der fall nur sieht man das als otto-normalo nicht aber die infos kriegen DOD / Fbi Sofort und dann auch Sony
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23.03.2011 17:21 Uhr von SN_Spitfire
 
+10 | -1
 
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@DeepForcer: Im Prinzip hast du schon Recht mit dem geografischen Raum, allerdings ist sowas verglichen mit Amerika doch eine deutliche geografische Einschränkung.
Hierzulande kann man es vergleichen mit Großraum München, Stuttgart, Fankfurt, Berlin etc.
Je mehr Haushalte im Umkreis vorhanden sind umso genauer geht die Analyse.
Stell es dir im Grunde wie eine deutschlandweite IP-Karte vor.
Jedes Gebiet erhält einen bestimmten IP-Bereich zugesprochen. Innerhalb dieses Gebiets erhältst du aus dem IP-Pool irgendeine Adresse zugeteilt. Anders könnten es die Provider gar nicht bewerkstelligen, weil sonst immenser Routingaufwand betrieben werden müsste, was bis dato so gut wie gar nicht machbar ist. Mit IPv6 wird diese Situation noch deutlich genauer, da man dann pro Haushalt theoretisch eine oder mehrere feste Adressen erhalten kann.

Warum ich für eine reine Information deswegen Minus erhalte in meinem Vorpost versteh ich zwar nicht so ganz, aber seis drum ;)
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23.03.2011 18:23 Uhr von Power-Fox
 
+7 | -1
 
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@SN_Spitfire: hier auf SN ist das nichts neues es gibt hier ein paar Notorische Minus Geber ist nichts neues...

ich finde es Prima das du es erklärst und auch noch sachlich und verständlich =) besser hätte ich es auch nicht gemacht
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23.03.2011 19:14 Uhr von alicologne
 
+12 | -2
 
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Egal wie das ausgeht, von SONY kommt mir nichts mehr ins Haus.
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23.03.2011 22:20 Uhr von Lunandro
 
+0 | -5
 
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Also jemand der Wutanfälle bekommt wenn er Sony sieht.. sollte sich mal darüber Gedanken machen ob es wirklich an Sony liegt :D
Bei dem ganzen Leid und unrechtes auf der Welt sind ja Sony die übelsten, ne ?

Jetzt mal im ernst, irgendwie wird viel hetze gegen Sony betrieben..
kommt mir fast vor als wären sie die neuen Moslems :D
Also zumindestens hier bei SN wenn man sieht wie der Bildleser hier sein Spaß am mitschimpfen hat..

und jetzt her mit den minuse ;D
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23.03.2011 22:42 Uhr von JesusSchmidt
 
+1 | -0
 
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lokalisierung über ip-adresse: http://code.google.com/...


hab es von 3 quer über deutschland verteilten standorten ausprobiert. vor wenigen jahren noch war das tatsächlich mit abweichungen von bis zu 50 kilomtern genau. jetzt ist die abweichung gerademal so 100 meter. O_o

mir fehlt jegliches verständnis dafür, wie das so genau sein kann. man könnte meinen, die provider geben kundendaten an hinz und kunz weiter...
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23.03.2011 22:45 Uhr von JesusSchmidt
 
+0 | -0
 
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@SN_Spitfire: das einwohnermeldeamt hat damit gar nichts zu tun. die standortermittlung funktioniert in sekundenbruchteilen und zu jeder zeit an jedem ort in deutschland.
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23.03.2011 23:41 Uhr von can1971
 
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bei mir nicht! @ JesusSchmidt

also wenn ich es mit dem IE9 aufrufe, sagt er mir, das mein Browser eine Standortbestimmung nicht zulässt und frägt, ob ich in Sibirien wohne (Googles Humor) *LOL*
wenn ich es mit google chrome aufrufe, zeigt er mir nach Zustimmung zur Standortbestimmung, einen Ort bei Potsdam an ... ich wohne in der nähe von Stuttgart!!!!!!!!!!!!!!!

soviel zur Standortbestimmung durch die ip
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24.03.2011 01:08 Uhr von ElChefo
 
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Jesus: Dein Link ist ja echt mal interessant...

...trotzdem zeigts mir einen 30km entfernten Ort an...

...nach Routerneustart waren es 25km...
...mit einer weiteren neuen IP waren es dann wieder 27km...
...also doch recht beliebig bishin zu ungenau.
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24.03.2011 07:44 Uhr von PeterLustig2009
 
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Die "Vorratsdatenspeicherung" wird in den USA: zwar anders genannt aber gibt es dort schon seit Ewigkeiten. Allerdings haben die Amerikaner auch ein ganz anderes Grundverständnis und nicht irgendwelche panikmachenden "Experten" die durch Halbwahrheiten die Angst der Bürger schüren.

Dass GeHoot jetzt nach Südamerika geflohen ist kann ja nur ein Scherz sein. Was droht ihm denn dass er "flieht". Wahrscheinlich amcht der Bengel nur Urlaub
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24.03.2011 11:00 Uhr von SN_Spitfire
 
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@JesusSchmidt: Die Kombination der Daten wie IP-Adresse, Einwohnermeldeamt, vllt. auch zugelassenes Auto über das Landratsamt usw. lassen einen sehr deutlich lokalisieren bzw. bestimmen, ob jemand zu dem Zeitpunkt an einem bestimmten Ort das Eine oder andere ins Netz gestellt hat.
Dazu muss man den Traffic, der über die Leitung geht nichtmal mit aufzeichnen.
Mir geht es im Prinzip nicht über die Ortung via Browser.
Wenn man die IP-Adresse des Routers bzw. deines Hausanschlusses hat, kann man hierüber schauen, in welchem geografischen Bereich sich dein Anschluss befindet.
Allein schon aus dem Grund, weil deine Datenpakete über den am nächsten liegenden Internetrouter läuft und allein der schon innerhalb eines Radius von max. 30 km liegt.
Das mag zwar hier in Deutschland als "grob" eingeschätzt werden, jedoch ist sowas in Amerika aufgrund der Größe des Landes deutlich besser zu handhaben, da alles viel weiter verteilt ist.
Was auch noch wichtig ist. Wenn IHR über das Internet schaut, wo genau ihr euch geografisch befindet, werdet Ihr kaum auf halbwegs brauchbares Ergebnis stossen. Bspw. die Telekom weiss aber, wie deren IPs geografisch geordnet werden und diese Daten geben sie problemlos heraus an Behörden, da dahinter nichts wirklich geheimes steckt.

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