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Dachau sucht Partnerstadt in Israel und stellt sich der Vergangenheit

Oberbürgermeister Peter Bürgel (CSU) will das Image der bayerischen Stadt Dachau, trotz der durch das gleichnamige nationalsozialistische Vernichtungslager schwer belasteten Vergangenheit, bei den Israelis aufbessern und sucht eine israelische Partnergemeinde.

Bürgel verfolgt sein Vorhaben vorsichtig in kleinen Schritten und geht mit "Demut" an die heikle Aufgabe. 2009 war er damit bereits einmal gescheitert. Diesmal ließ er u.a. die Dachauer Hip Hop-Band "Lupin" sprechen, die offenbar mit ihrem Auftritt in einem Kibbuz viel Eis brechen konnte.

Einer der stärksten Gegner des deutsch-israelischen Partnerschaftsprojekts, der Vorsitzende des Freundeskreises der Aktion Sühnezeichen in Israel Jakob Hirsch (86), reichte Bürgel nach dem Auftritt der Band spontan die Hand und sagte nun Unterstützung zu.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Partner, Vergangenheit, Dachau
Quelle: www.sueddeutsche.de

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23.03.2011 11:37 Uhr von Babelfisch
 
+6 | -14
 
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Israelbashing ist leider wieder "in" bei uns. Es wäre schon, wenn sich all die Krakeeler, die Israel regelmäßig in Grund und Boden schimpfen, gelegentlich mal wieder besinnen und zurücknehmen. Diese Vergangenheit kann man nicht zurücknehmen. Mord verjährt nicht. Es ist beispielsweise nicht die Frage, ob man Israel kritisieren "darf". Es ist mehr die Frage des "wie". Und an vorderster Front hat deutsche Kritik schon mal gar nichts verloren. Das betrifft auch Unterstützung für Palästinenser.
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23.03.2011 11:46 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -10
 
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Bürgel: muss Widerstände in Israel und auch zu Hause überwinden. Dabei ist ihm viel Glück zu wünschen. Bei bestimmten Leuten wird ihm das viel "Minus" einbringen, genauso wie diese Nachricht hier dem Autor.
Wenn es um Israel geht sind Linke und Rechte vereint. Aber wer will schon Zuspruch von solchen Leuten?
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23.03.2011 12:10 Uhr von sesh
 
+10 | -7
 
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Was hat Dachau denn getan? Israelische Partnerschaften schön und gut, aber Vergangenheit ist halt auch irgendwann mal vergangen und sollte nicht ständig im Mittelpunkt stehen.
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23.03.2011 12:21 Uhr von Mixuga
 
+5 | -6
 
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Babelfisch? /Blödelmodus on

Der Babelfisch ist doch daran schuld, dass Gott sich in ein Logikwölkchen aufgelöst hat, nachzulesen in "Per Anhalter durch die Galaxis". Also erst mal vor der eigenen Tür kehren, bevor man sich mit der Schuld anderer beschäftigt

/Blödelmodus off

sry..., mehr fällt mir zu diesem schwachsinnigen Kommentar des Autors nicht mehr ein.

[ nachträglich editiert von Mixuga ]
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23.03.2011 12:35 Uhr von Babelfisch
 
+4 | -7
 
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Mixuga: zu Deinem Kommentar fällt mir dafür ein Zitat von Marvin aus "Per Anhalter durch die Galaxis" ein:
"Was einen so richtig runterzieht, sind die Leute, denen man begegnet. Sie sind so langweilig. Die interessanteste Unterhaltung, die ich geführt habe, fand vor über vierunddreißig Millionen Jahren statt. Und zwar mit einer Kaffeemaschine."
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23.03.2011 12:37 Uhr von Manpower
 
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So so, Deutschland schafft sich ab ...
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23.03.2011 12:43 Uhr von Koppeldorn
 
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Manpower: Sarrazin ist kein Antisemitist und hat in diesem Zusammenhang nichts zu suchen.
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23.03.2011 12:59 Uhr von Babelfisch
 
+5 | -3
 
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H311dr1v0r: Ich würde mich persönlich auch als unschuldig bezeichnen. Die heutigen Dachauer haben auch keine Schuld auf sich geladen.
Das ist nicht der Punkt.
Entscheidend ist zu seiner Vergangenheit zu stehen. Unsere (die Geschichte Deutschlands und der Deutschen) Geschichte beginnt nicht 1945 oder 1989 sondern es zählen eine ganze Menge mehr Daten dazu. Es waren herausragend positive Ereignisse darunter und leider auch abgrundtief böse.

Ich bin gar nicht dafür, deutsche Geschichte auf die 12 Jahre Nazi-Diktatur zu begrenzen. Es ist vielmehr wichtig, sich die gesamte Geschichte zu vergegenwärtigen. Ich bin auch keineswegs der Meinung die deutsche Geschichte musste zwangsläufig in den Holocaust münden. ICh glaube auch nicht, dass alle Deutschen Täter waren.

Es stört mich aber ganz gewaltig, dass man in Deutschland wieder so tun will, als hätte es das Grauen nicht gegeben. Oder man könne es relativieren.

Das lässt sich sehr gut am Isreal-Bashing festmachen. Wer so vehement gegen den Staat Israel wettert wie die Deutschen neuerdings, scheint sich irgendwie frei von Verantwortung zu fühlen. Wie kann das sein?

Die heutigen Dachauer tun mir durchaus Leid. Aber der Name Dachau weckt bei JEDEM SOFORT die Assoziation KZ. Das ist nun mal so. Da hilft kein Verschweigen. Der Dachauer OB hat das erkannt, und sucht nach Wegen, den Namen Dachau zu anderer Berühmtheit kommen zu lassen. Er bekennt sich öffentlich und offensiv. Das ist glaubwürdig und es ist sympathisch.
Und das strahlt wieder auf Dachau zurück. SYMPATHIE!!!!!
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23.03.2011 13:02 Uhr von daguckstdu
 
+2 | -4
 
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@sesh: >Israelische Partnerschaften schön und gut, aber Vergangenheit ist halt auch irgendwann mal vergangen und sollte nicht ständig im Mittelpunkt stehen.<

Es ist wirklich Komisch mit euch, denn auf einmal soll man da die Vergangenheit vergessen! Ist doch schon 66 Jahre her! Aber wenn es um Israel geht, wird bis zu den Tod Jesus noch zurückgegriffen um einen Volk eine Kollektivschuld zu sprechen zu können!
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23.03.2011 13:28 Uhr von sesh
 
+2 | -3
 
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@daguckstdu: 1. Ich habe nichts von vergessen gesagt. Lerne lesen, Analphabet.

2. Mit dem Jesus-Märchen habe ich nicht das geringste am Hut.



Was zur Hölle ist dein verdammtes Problem?
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23.03.2011 14:01 Uhr von daguckstdu
 
+0 | -4
 
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@sesh: >1. Ich habe nichts von vergessen gesagt. Lerne lesen, Analphabet.<

Nein hast du nicht, denn diese direkte Formulierung wird in gewissen Kreisen eben gemieden! Es soll ja nicht offensichtlich, gell!

>2. Mit dem Jesus-Märchen habe ich nicht das geringste am Hut.<

Alles was nicht passt ist eben ein Märchen! Aber dir geistiger Tiefflieger würde ich mal dass Nachdenken empfehlen, aber bekanntlich seid ihr sehr Resistenz dem gegenüber! Das lesen solltest du auch noch mal üben, den ich schrieb: „ wird bis zu den Tod Jesus noch zurückgegriffen….“! Verstehst du das? Die Betonung liegt hier auf „bis zu“!!!

>Was zur Hölle ist dein verdammtes Problem?<

Keine Probleme, bin wunschlos Glücklich! ;-)
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23.03.2011 14:05 Uhr von jodta
 
+3 | -1
 
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Das Dumme ist nur: jedes Mal wenn irgend einer etwas gegen Israel sagt, fühlen sich alle DE-Pro-Israelis auf den Schlips getreten.
Ich spreche jetzt einfach mal für mich.
Wenn ich Israel kritisiere meine ich jene die den Zustand den ich kritisiere zu verantworten haben. Also meist die israelische oder amerikanische oder englische oder russische...Regierung. egal. Für mich ist nie ein ganzes Volk an irgend etwas Schuld. Die können nämlich meist nix für die hirnverbrannten Ideen Ihrer "Vertreter".
Ich verbitte mir daher, ich würde Israel hassen. Ich war noch nie da und höre nur von den Nachrichten her, was Ihre Regierung verzapft hat.
Ich denke, dass das für die meisten von uns gilt.
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23.03.2011 14:38 Uhr von Babelfisch
 
+0 | -2
 
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jodta: wenn ich israeli wäre, würde ich mich sehr freuen, dass du mich nicht hasst. ich würde dich allerdings auch fragen, warum der beschuss israelischer zivilisten nicht den gleichen aufschrei und die gleiche moralische empörung bei dir und vielen anderen hervorruft.ich würde dich fragen, warum niemand empört ist, dass die palästinenser das existenzrecht israels nicht enerkennen. ich würde dich fragen, warum die jetzt aufgedeckten waffenlieferungen an die hamas keine lautstarke empörung hervorgerufen haben, noch dazu unter deutscher beteiligung.
ich würde dich fragen, warum jeder "jawoll" schreit, wenn es um einen eigenen (oder zwei) Staat(en) für die Palästinenser geht, aber niemand zu hören ist, dem etwas zu gleichzeitigen sicherheitsgarantien für die bewohner israels einfällt.
und es müsste die frage erlaubt sein, warum keine lautstarke empörung/kritik zu hören ist, wenn ahmadinedschad den holocaust negiert und davon träumt israel zu vernichten.

ich würde dir also glauben, dass du israel nicht hasst, ich würde mich allerdings fragen, warum das so schwer zu erkennen ist.

[ nachträglich editiert von Babelfisch ]
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23.03.2011 15:07 Uhr von sesh
 
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@jodta: 100% Übereinstimmung.

Und ich muss ganz ehrlich sagen: wenn ich mir die Geschichte der Juden anschaue, dann ist es für mich absolut unverständlich, dass der Staat Israel eine so extremistische, menschenrechtsfeindliche Politik fährt.

_Deswegen_ die Kritik an Israel und seinen Regierungen.
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23.03.2011 15:09 Uhr von sesh
 
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@Babelfisch: Du kommst immer mit den selben Lügen, und irgendwie ist das traurig anzunehmen, Leute würden das noch als ´Argumente´ akzeptieren.
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23.03.2011 15:27 Uhr von Babelfisch
 
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sesh: 1. welche "lügen" meinst du?

2. welche konkreten ereignisse waren es, die dir beim studium der "geschichte der juden" so aufgefallen sind?
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23.03.2011 15:46 Uhr von sesh
 
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@Babelfisch: Erstens:
Wenn Juden sich mit der Geschichte der Juden beschäftigen, sollten sie wie alle anderen Menschen auch zu dem Schluss kommen, dass Menschenrechte über alles gelten.

Leider handelt Israels Regierung nicht danach. Sie schicken Eroberer in "Ostgebiete", um "Lebensraum im Osten" für sich zu vereinnahmen.
Die Politik Israels scheint zu lauten: das jüdische Volk muss auf jeden Fall überleben, koste es, was es wolle. Wer aus dem Holocaust diesen Schluss zieht, der hat bereits verloren. Sorry.


Zweitens:
Es werden viele Legenden und sogar Lügen erzählt, wenn es um die Israelis und die Palästinenser geht. Halten wir erst einmal das fest, was zuletzt passierte.

Dank Wikileaks wissen wir, dass den Israelis bei den letzten Friedensgesprächen von palästinensischer Seite komplett Ostjerusalem im Gegenzug für einen Frieden angeboten wurde. Die Israelis haben abgelehnt.

Wir wissen, dass diese "Ahmadinedschad will Israel vernichten"-Nummer ein Propagandaschachzug ist. Hat er gar nicht gesagt.

Wir wissen, dass Israel droht den Iran anzugreifen für den Fall dass... ja was eigentlich? Für den Fall dass der Iran mit dem Stand der Militärtechnik gleichzuziehen droht.

Wir wissen außerdem, dass Israel auf fremdem Staatsgebiet Siedlungen errichten lässt. Im Prinzip eine Invasion, die sich über Jahrzehnte hinzieht. Für die Palästinenser ein Feind auf ihrem Grund und Boden.

Warum gibt es keinen Rückbebauungsplan für die israelischen Siedlungen auf nichtisraelischem Boden?

Das sind alles Fragen, die man sich stellen muss. Und nach 60 Jahren Krieg muss jedem klar sein: Es ist nicht möglich 60 Jahre Krieg zu haben, wenn nicht beide Seiten das imbrünstig wollen.

Das kann man sowohl den Palästinensern vorwerfen als auch den Israelis. Letzteren noch eher, denn sie sind personell, wirtschaftlich und militärisch überlegen.

Wie man sieht reicht es für Israel nicht aus, Ostjerusalem zu bekommen. Offenbar ist es für die israelische Regierung erst dann eine Genugtuung, wenn sie einen Völkermord an den Palästinensern begangen haben, und Alle ausradiert sind.

Und wenn man DIESE Politik der Ermordung und Vertreibung in den Kontext der jüdischen Geschichte der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts stellt... man bekommt das kalte Kotzen.

Und ich stelle mich als Deutscher vor die Israelis und sage:
"Liebe Israelis: Habt ihr eigentlich NICHTS aus dem Holocaust gelernt?!"
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23.03.2011 16:03 Uhr von Babelfisch
 
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sesh: was ist so ungewöhnlich daran, dass das israelische volk überleben möchte?

"Eroberung von Lebensraum im Osten" ? du weißt schon, welche dimensionen dieser begriff in der ursprünglichen DEUTSCHEN vereinnahmung hat.?!

du relativierst gerne deutsche schuld, ja? bei der gelegenheit relativierst du auch gleich die bedrohungen durch den iran, ja?

zudem begehen die israelis keinen "völkermord" und sie "radieren" auch niemanden aus, außer in der iranisch/arabischen propaganda.

tja, und was hätten die "lieben israelis" denn deiner meinung nach aus dem holocaust lernen sollen?
und was müssen eigentlich die deutschen aus dem holocaust lernen?
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23.03.2011 16:19 Uhr von daguckstdu
 
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@sesh: >Und ich stelle mich als Deutscher vor die Israelis und sage:
"Liebe Israelis: Habt ihr eigentlich NICHTS aus dem Holocaust gelernt?!"<

„Und ich kann dir antworten doch, wir haben aus dem Holocaust gelernt, nämlich daß so was in einem Land, in einem Land wo man sagt es sei das Land der Denker und Dichter, in einem zivilisierten Land Europas, solch bestialische Verbrechen geschehen konnten, und das andere Nationen davon wussten, hat uns gezeigt wie wir zukünftigen Leben müssen um zu Überleben!“

So könnte die Antwort eines Israelis aussehen!
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23.03.2011 21:58 Uhr von jodta
 
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@Babelfisch@daguckstdu@Digitalkaese: das Traurige ist, Ihr schwätzt immer von der Vergangenheit.
Ja, da kommen wir her und wir müssen daraus lernen. Aber wenn man immer und immer wieder nach hinten schaut, läuft man automatisch rückwärts uns stößt alles um was scheinbar "im Weg" steht.
Dabei müsste man sich nur einmal umdrehen und nach vorn sehen. Man kann auf Gegebenheiten reagieren, Gefahren ausweichen und doch mit Verstand agieren.
Wie wäre es, wenn nicht nur israelitisches sondern jedes Leben wertvoll ist. Ich glaube um das zu erreichen haben wir noch genügend zu tun. Wir haben gar keine Zeit uns ständig um zudrehen.
Schauen wir nach vorn und machen gemeinsam mehr aus der Welt. Ich meine dabei nicht mehr Leichen!

Ich bin dabei. Wenn Ihr nicht nur hetzen wollt sondern auch mit dabei seit mehr aus der Welt zu machen, sagt Bescheid.
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23.03.2011 23:23 Uhr von Dusta
 
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sesh: "sollten sie wie alle anderen Menschen auch zu dem Schluss kommen, dass Menschenrechte über alles gelten."

In welcher Welt lebst du? Ist da noch Platz?

"Es werden viele Legenden und sogar Lügen erzählt"

Na zum Glück gibt es Typen wie dich mit hammer Durchblick und dem berechtigten Anspruch die Wahrheit zu kennen.

"Sie schicken Eroberer in "Ostgebiete", um "Lebensraum im Osten" für sich zu vereinnahmen."

Warum verbreitest du hier solche unhaltbaren Lügen?

Israel hat seit 1967 erobertes Land abgegeben, dessen Fläche größer als das heutige Staatsgebiet ist.

Und jetzt hat Israel nach über 60 Jahren Eroberungsfeldzug schön die gigantische größe von Hessen. Ich bin beeindruckt.

Diese beiden Tatsachen passen nicht so zu deiner Aussage, oder?

"Dank Wikileaks wissen wir, dass den Israelis bei den letzten Friedensgesprächen von palästinensischer Seite komplett Ostjerusalem im Gegenzug für einen Frieden angeboten wurde. Die Israelis haben abgelehnt. "

Schon lange vorher wusste man auch von Olmerts Angebot an die Palästinenser.

http://www.jpost.com/...

War das so schlecht?

Abbas und Olmert bestätigen, dass man einer Lösung wohl recht nah war. Wer weiß, was die Sache letztendlich scheitern ließ.

http://www.nytimes.com/...

"Wir wissen, dass diese "Ahmadinedschad will Israel vernichten"-Nummer ein Propagandaschachzug ist. Hat er gar nicht gesagt. "

Du weißt anscheinend nicht viel. Denkst du die Ängste der Israelis begründen sich auf diesen einen vermeintlich falsch übersetzten Satz (darauf spielst du an, oder)?

Was denkst du will Achmadenijad uns wohl mitteilen, wenn er mal wieder "Tod für Israel" schreit?

"Wir wissen, dass Israel droht den Iran anzugreifen für den Fall dass... ja was eigentlich? Für den Fall dass der Iran mit dem Stand der Militärtechnik gleichzuziehen droht."

Der einizige Fall in dem Israel angreifen wird, ist wenn der Iran zu einer unkalkulierbaren Bedrohung wird, also vermutlich unmittelbar vor der atomaren Bewaffnung der Mullahs.

"Wir wissen außerdem, dass Israel auf fremdem Staatsgebiet Siedlungen errichten lässt. Im Prinzip eine Invasion, die sich über Jahrzehnte hinzieht. Für die Palästinenser ein Feind auf ihrem Grund und Boden."

Du weißt anscheinend nicht mal, dass die Westbank kein "fremdes Staatsgebiet" sondern eigentlich eines von weltweit unzähligen "umstrittenen Gebieten" ist.

http://en.wikipedia.org/...

"Warum gibt es keinen Rückbebauungsplan für die israelischen Siedlungen auf nichtisraelischem Boden?"

Warum sollte man Rückbauen? Räumen reicht doch. Die Siedlungen werden einmal Lebensraum der Palästinenser sein können.

"Und ich stelle mich als Deutscher vor die Israelis und sage:
"Liebe Israelis: Habt ihr eigentlich NICHTS aus dem Holocaust gelernt?!""

Genau, schließlich war der Holocaust ein pädagogisches Projekt und Auschwitz dazu gedacht aus den Juden bessere Menschen zu machen.

Dummdreist, was du hier ablieferst

[ nachträglich editiert von Dusta ]
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24.03.2011 09:26 Uhr von daguckstdu
 
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@jodta: >das Traurige ist, Ihr schwätzt immer von der Vergangenheit.<

Wer keine Vergangenheit hat auch keine Zukunft! Und schwätzen tun wir nicht, das machen andere, nur passt es eben diesen nicht, wenn man ihren Vorurteilen mit Kritik begegnet! Stammen nicht eben diese Parolen mitunter aus der Vergangenheit?

>Ja, da kommen wir her und wir müssen daraus lernen. Aber wenn man immer und immer wieder nach hinten schaut, läuft man automatisch rückwärts uns stößt alles um was scheinbar "im Weg" steht.
Dabei müsste man sich nur einmal umdrehen und nach vorn sehen. Man kann auf Gegebenheiten reagieren, Gefahren ausweichen und doch mit Verstand agieren.<

Das ist doch eine vernünftige Aussage!

>Wie wäre es, wenn nicht nur israelitisches sondern jedes Leben wertvoll ist. Ich glaube um das zu erreichen haben wir noch genügend zu tun. Wir haben gar keine Zeit uns ständig um zudrehen.
Schauen wir nach vorn und machen gemeinsam mehr aus der Welt. Ich meine dabei nicht mehr Leichen!<

Du hast vollkommen Recht, alles Leben ist Wertvoll und muss geschützt werden! Nur sollte man dann auch drauf achten das alle Menschen das gleiche Recht haben! Das Problem ist doch daß auch hier bei SN absolute Hardliner sind! Diese Hardliner würden Israel lieber Heute als Morgen alle Rechte absprechen, dabei gehen die Stimmen der Vernunft unter!

>Ich bin dabei. Wenn Ihr nicht nur hetzen wollt sondern auch mit dabei seit mehr aus der Welt zu machen, sagt Bescheid.<

Das ist doch jetzt ziemlich weit hergeholt! Man kann uns nicht Hetzen unterstellen nur weil wir uns auf Hetzparolen hin wehren!

Schau zum Beispiel dieses Aussage von sesh: „Dank Wikileaks wissen wir, dass den Israelis bei den letzten Friedensgesprächen von palästinensischer Seite komplett Ostjerusalem im Gegenzug für einen Frieden angeboten wurde. Die Israelis haben abgelehnt.“

Was suggeriert dir diese Aussage von sesh?

Jetzt mal zu den Fakten! Im Grunde sollte Jerusalem unter UNO Leitung stehen und somit Neutrales Gebiet sein! Eigentlich sollte der UNO Teilungsplan hier gelten! 1949 wurden der Ostteil und das jüdische Viertel im Unabhängigkeitskrieg Israels von Jordanien erobert. Darauf hin wurde 1950 der Westteil als Hauptstadt Israels erklärt, was ja ihr gutes Recht war, denn der Westteil befand sich ja innerhalb der grünen Linie die international anerkannt war! Es wurde eben doch nicht gemacht, „das warum“ muss man so im Raum stehen lassen! Darauf hin wurde das Westjordanland und Ostjerusalem annektiert von Jordanien! Im Übrigen kam da keine UNO Resolution zustande, die dies verurteilte! Die Frage erübrigt sich von selbst, daß kein Jude mehr zur Klagemauer durfte! Völkerrechtlich gesehen war somit der Ostteil Jerusalems besetzten Land von den Jordaniern! Bis 1967 blieb diese Situation. Im 6 Tage Krieg eroberte Israel den Ostteil Jerusalem zurück, was annektiertes Land von Jordanien war!! Hier haben wir doch schon das Problem! Denn bis Dato haben sich die Palästinenser nicht darum geschert, erst nach dem 6 Tage Krieg riefen diese dann Jerusalem auch zu ihre Hauptstadt aus! Was für eine Überraschung! Jetzt berufen sich die Palästinenser auf einmal auch auf die UNO Resolution und damit verbunden Rückkehrrecht, nur haben diese dabei es auch unterlassen das Internationale Recht der Verwaltung durch die UNO in ihren Forderungen zu berücksichtigen! Komisch! Israel befreite Ostjerusalem von der widerrechtliche Besetzung Jordaniens, wobei die Palästinenser nie Forderungen gegen Jordanien stellten, auch die UNO tat auch nichts! Genau diese Rechte die sie damals nicht einforderten forderten sie dann von Israel!

Sie wollen etwas anbieten, was ihnen im Grunde genommen nicht gehört und da soll Israel darauf eingehen? Würdest du dein Haus nochmals kaufen nur weil jemand behauptet ihm gehöre ein Teil davon?

[ nachträglich editiert von daguckstdu ]
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24.03.2011 10:22 Uhr von jodta
 
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@daguckstdu: im Allgemeinen hat jeder seine Gründe und Erfahrungen um anderen zu begegnen.
Die Frage dabei ist. Wie reagiert die Gegenseite.
Mir stösst immer diese Unverhälnis auf. Israel wird mit kleinen, selbst gebastelten Raketen beschossen und macht, als Antwort, ein paar Häuser nieder incl. Insassen. (Öffentliche Nachrichten kurz zusamen gefasst, ohne "dubiose" Quellen).
Aber mal auf mich übertragen wäre das so, als wenn mein Nachbar mir nen Hasen klaut und ich ihm desswegen seinen kompletten Hof platt mache. Nur, den Hasen hätte ich dann noch lange nicht zurück.
--Ich weiß, stark vereinfacht.--
Und zu dem Abschnitt--
>Sie wollen etwas anbieten, was ihnen im Grunde genommen nicht gehört und da soll Israel darauf eingehen? Würdest du dein Haus nochmals kaufen nur weil jemand behauptet ihm gehöre ein Teil davon?<

Ja, so ging es vielen hier bei uns. Das war hier, eine Zeit lang, alltäglich. Viele haben sich zu DDR Zeiten ein Haus gegkauft. Mit Eintrag, rechtlicher Kaufvertrag und allem, haben mit Nichts etwas daraus gemacht und dann kommt irgend Jemand, der vor 30 Jahren alles stehen und liegen lies daher und meint. Das Haus da, das ist meine, bekommt Recht und der Andere muss ausziehen. Ohne Ersatz.
Ja, diesen teil der Geschichte kennen wir nur zu gut!
Nur haben wir nicht mkit Raketen und Brandsätzen reagiert.

Wir haben alle unsere Geschichte und Hintergründe dazu.

[ nachträglich editiert von jodta ]
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24.03.2011 11:44 Uhr von daguckstdu
 
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@jodta: >im Allgemeinen hat jeder seine Gründe und Erfahrungen um anderen zu begegnen.
Die Frage dabei ist. Wie reagiert die Gegenseite.<

All das was du heute bist, ist die Summe deiner Erfahrungen!!!

>Mir stösst immer diese Unverhälnis auf. Israel wird mit kleinen, selbst gebastelten Raketen beschossen und macht, als Antwort, ein paar Häuser nieder incl. Insassen. (Öffentliche Nachrichten kurz zusamen gefasst, ohne "dubiose" Quellen).<

Auf den ersten Blick mag das stimmen, aber überlege doch mal selber! Sollen die Israelis damit ein ausgewogenes Verhältnis besteht auch mit selbst gebastelten Raketen zurück schießen? Auch darfst du dabei nicht vergessen daß weit über 10 000 dieser Dinge in Israel detonierten und daß diese Dinger auch Töten können und daß sie eben auch mit dieser Absicht abgeschossen wurden! Wie soll man sich da Verhalten?

>Aber mal auf mich übertragen wäre das so, als wenn mein Nachbar mir nen Hasen klaut und ich ihm desswegen seinen kompletten Hof platt mache. Nur, den Hasen hätte ich dann noch lange nicht zurück.
--Ich weiß, stark vereinfacht.--<

Schon gelesen, Bombenattentat in Jerusalem! Eine Tote Frau und über 40 Verletzte! Das war eben kein Hase!
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24.03.2011 16:42 Uhr von jodta
 
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@daguckstdu: wir hatten über Raketen gesprochen, nicht über Bombenattentate. Die sind nämlich eine ganz andere Sache und eine die ich ablehne. Weil mit menschl. Bomben man nur die trifft, die nix dafür können.. aber, wie gesagt. anderes Thema.
Von 10000den Raketen hab ich aber selbst hier in den Nachrichten nichts gehört und die sind nun wirklich pro Israel.
Allerdings habe ich in den Nachrichten gesehen, dass Israelis sich das Kampfgeschehen, bei einem Angriiff, mal eben so als Abendunterhaltung angesehen haben und gefeiert haben wenn es richtig krachte. --Nachrichtenbilder über den Konflikt öffentlich Rechtlicher Sender!!--

Und da frag ich mich dann schon, was das soll.
Im übrigen bedanke ich mich für die Unterhaltung, werd aber jetzt beenden.

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