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Rapper Eminem erklagt Millionenbetrag von Musikindustrie

Der bekannte Rapper Eminem hat nun vor dem Obersten Gerichtshof der USA eine Klage gegen die Universal Music Group gewonnen. Schätzungen gehen davon aus, dass 40 bis 50 Millionen US-Dollar dem Rapper zustehen, die genaue Summe muss ein Gericht oder eine Jury jetzt ermitteln.

Geklagt worden war bereits 2007, weil Eminem von UMG keinerlei Geld aus den Online-Verkäufen seiner Titel, sowie anderen ähnlichen Lizensierungsformen (Klingeltöne bspw.) erhielt. Schuld daran ist ein Streit unter den Verantwortlichen.

UMG will 18 Prozent des Verkaufspreises der Werke zahlen, wie bei konventionellen Tonträgern üblich, Eminems Seite hält dies für unangemessen, weil es sich hier nur um Lizensierung handelt und kaum weitere Kosten anfallen.


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WebReporter: who_cares
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Klage, Rapper, Eminem, Musikindustrie, Universal Music Group
Quelle: www.freep.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 10:34 Uhr von who_cares
 
+74 | -3
 
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Endlich schlägt mal ein Musiker gegen die korrupte, sich die Taschen vollsteckende, Musikindustrie zurück. Es ist davon auszugehen, dass sich viele Musiker anschließen werden, weil die wohl ähnliche Verträge wie Eminem haben.

Man darf gespannt sein...
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23.03.2011 10:47 Uhr von saber_
 
+56 | -1
 
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ich hoff das macht die runde und die musiker stopfen sich die taschen voll.... einfach damit die label mal auf den boden der tatsachen runterkommen...

vorbei sind die zeiten wo cds gepresst werden mussten ...jetzt mietet man sich nen server und das wars... aber man will immernoch die selben bzw hoehere preise als damals.... ist klar!
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23.03.2011 11:03 Uhr von Perisecor
 
+13 | -19
 
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Lizenzierung nicht Lizensierung.

Ich nörgel ja ungerne beim Thema Rechtschreibung, aber dieser Fehler fällt mir hier auf SN oft auf.
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23.03.2011 11:51 Uhr von Alice_undergrounD
 
+21 | -1
 
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jawoll! plattenfirmen abzocken ist immer gut, und wnens dnan auch noch die UMG krattler sind die youtube-vids sperren find ich das doppelt schön :) mögen sie pleite gehn!
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23.03.2011 11:54 Uhr von Leeson
 
+5 | -1
 
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Da sieht man mal: wer die wirklichen Verbrecher sind!!!
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23.03.2011 11:55 Uhr von Plott-Profi
 
+3 | -4
 
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Jeder soll verdienen aber nicht übertreiben. Denn die Zeche bezahlt letzlich doch der Kunde....
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23.03.2011 11:58 Uhr von Didatus
 
+2 | -2
 
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Das wird teuer für den Kunden. Die Musikindustrie wird das doch alles weitergeben.
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23.03.2011 13:20 Uhr von SheMale
 
+1 | -2
 
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jawollo: Eminem ist nämlich kein braver Bube, der sagt was los ist und das gefällt mir :)

Nur weiter so!
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23.03.2011 13:30 Uhr von dommen
 
+1 | -3
 
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Das Üble ist ja, dass die "Musikindustrie" gar nicht so viel an einer CD verdienen würde, wie man immer denkt, nämlich nur um die 7%. Den fettesten Anteil (ca. 60%) streicht der Landen ein, der die CD verkauft!
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23.03.2011 14:51 Uhr von crzg
 
+0 | -0
 
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er soll seinen vertrag dort einfach kündigen und independent bleiben, glaube nicht dass ER so ein behindertes major label nötig hat um pr zu kriegen..
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23.03.2011 17:55 Uhr von Killher
 
+3 | -0
 
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Die reichen Plattenläden? "Den fettesten Anteil (ca. 60%) streicht der Landen ein, der die CD verkauft!"

@ dommen: Wie kommst du denn darauf? Ich habe selbst einen Laden und mache demnach wohl alles falsch ;-)

Spaß beiseite: Wir haben 5 bis 15 % an jedem Album, bei den so genannten Angeboten bieten die großen GIG-Ketten unter EK an. Ohne meine Kanäle bei Amazon und ebay wären wir längst dicht. Überlege mal: Nicht mal WOM hat überlebt - inkl. eines guten Magazins, alles weg.

Also bitte nicht die MI mit den kleinen Läden verwechseln.

Und noch etwas: An Live-Konzerten von Marek Lieberberg (MLK) verdient vor allen Dingen einer: Marek Lieberberg. Dieser wiederum steckt viel Geld in den Aufbau des unbekannten Nachwuchses, Beispiel 30 STM.
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23.03.2011 18:01 Uhr von Markus487
 
+1 | -0
 
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uiui, richter werden dann ja gesucht :-): ich denke, dass NEUE Musiker gar nicht zu einer Plattenfirma gehen. Ich wär doch schön blöd :-))))) zu hohes RISIKO
Bis dato wurde halt unterm tisch Geld gegeben^^ nun wollten die nicht nachgeben und einer hat geklagt... weiter so

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