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Hugo Chávez: "Kapitalismus hat das Leben auf dem Mars ausgerottet"

Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat eine interessante wissenschaftliche Theorie aufgestellt. Demnach soll das Leben auf dem Planeten Mars vom Kapitalismus ausgerottet worden sein.

Diese These war der Bestandteil seiner Rede zum Welttag des Wassers am Dienstag. "Ich habe immer gesagt,es wäre nicht verwunderlich, wenn das Leben dort bereits existiert hätte. Dann aber sind dort der Kapitalismus und der Imperialismus angekommen, und haben den Planeten vernichtet", so Chávez.

Chávez, der für seine kritische Einstellung zum Imperialismus bekannt ist, warnte außerdem davor, dass die Wasserreserven auf der Erde schnell versiegen.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Leben, Mars, Hugo Chávez, Kapitalismus, These
Quelle: news.yahoo.com

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 09:47 Uhr von sesh
 
+26 | -6
 
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abendteuerliche These ;): Aber bezogen auf die Erde hat er natürlich nicht Unrecht. Die Wasserreserven auf der Erde versiegen schnell, und bereits heute werden Kämpfe um Wasser geführt.

Und was passiert, wenn man den Zugang zu solch lebensnotwendigen Dingen wie Wasser dem Kapitalismus überlässt, kann man sogar in Deutschland sehen. Dort waren ja Wasserwerke vereinzelt komplett privatisiert worden. Ein Albtraum.
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23.03.2011 09:49 Uhr von Götterspötter
 
+14 | -19
 
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Au-weiha :D :D :D: Schieben wir das mal auf die heftige Sonneneinstrahlung in Equator-nähe .....

Warum in diesen Ländern immer "die Durchgeknallten" zum Boss gewählt werden .... ???

Man weiss es nicht :D


Obwohl .... Europäer sind auch nicht dafür bekannt immer den Besten an die Spitze zu setzten ....

****

Vieleicht ist es DAS doch eher ....... Die Marsianer haben einfach immer den Dümmsten zum Häuptling gemacht

:D

[ nachträglich editiert von Götterspötter ]
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23.03.2011 10:01 Uhr von shadow#
 
+17 | -6
 
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Rieche ich Desinformation? Zweifelhaft, ob er das ernst gemeint hat.
Der Satz klingt eher so als wäre eine komische Randbemerkung bewusst misinterpretiert worden.

Aber wenn man den Mars in den Titel schreibt, braucht sich wenigstens niemand mehr Gedanken machen über das was er über die Wasserreserven der Erde gesagt hat.
Aber die gehören ja sowieso bereits zu großen Teilen Nestle und Coca Cola...
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23.03.2011 10:06 Uhr von stoniiii
 
+18 | -6
 
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Uns wird dieser Kapitalismus auch noch den Kopf kosten!
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23.03.2011 10:06 Uhr von Finalfreak
 
+15 | -3
 
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Das Wasser wird nie versiegen Über 60% der Erdoberfläche sind Ozeane und Seen und desweiteren "verbraucht" kein Organismus das Wasser, sondern es ist nur Bestandteil des Kreislaufs.
Wenn man 2 Liter Wasser trinkt, scheidet man die auch wieder aus.
Das einzige Problem könnte die Verschmutzung werden, siehe Japan.
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23.03.2011 10:13 Uhr von sesh
 
+10 | -8
 
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@Finalfreak: Wenn wir über "Wasserreserven" reden, dann über _sauberes_, _trinkbares_ Wasser. Und das wird (pro Kopf gerechnet) immer weniger.

Immer mehr Flüsse versiegen, immer mehr Seen trocknen aus.
Es gibt immer mehr verseuchte Wasserquellen.

Aber interessant, dass diese berechtigte Warnung von Hugo Chavez so ins Lächerliche gezogen wird.
Klar haben viele westliche Regierungschefs ein Problem mit ihm: weil er in vielen Dingen Recht hat, und weil es den Menschen in Venezuela besser geht, seit er dran ist.

[ nachträglich editiert von sesh ]
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23.03.2011 10:16 Uhr von shadow#
 
+5 | -2
 
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@Finalfreak: Salzwasser kannst du nicht trinken.
Du könntest das ganze Kraftwerk ins Meer kippen und würdest wahrscheinlich weniger Wasser verschmutzen, als jährlich durch Ölsandtagebau, Hydraulic Fracturing, Metall-Bergbau etc. verunreinigt werden.
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23.03.2011 10:27 Uhr von fUkAr
 
+2 | -0
 
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nette these: vielleicht gabs da auch schonmal irgendwann atomare "problemchen" ^^
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23.03.2011 10:38 Uhr von Rechthaberei
 
+3 | -4
 
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Anderes geschwafel: "Ich habe immer gesagt,es wäre nicht verwunderlich, wenn das Leben dort bereits existiert hätte. Dann aber sind dort der Kommunismus und der Militarismus angekommen, und haben den Planeten vernichtet", so Kim il Jong.
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23.03.2011 10:43 Uhr von Koppeldorn
 
+6 | -4
 
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Dass Wasser-Problem: ist nun wirklich nicht neu. Das wird schon seit Jahrzehnten erörtert. Der Nahe Osten hat das Problem schon lange. Schon vor 20 Jahren warnte man vor Wasserkriegen.

Das ist auch kein Problem des Kapitalismus (was meint ihr damit überhaupt, was ist das Gegenmodell ?)

Das Kaspische Meer ist übrigens im Sozialismus versiegt. Die unglaublichen Umweltschmutzungen in China hat dortige KOMMUNISTISCHE Partei verursacht.

Der Mensch verbraucht nun mal Ressourcen. Er muss aber dringend Nachhaltigkeit lernen. Ich würde sagen, eine freie Gesellschaft kann sich am ehesten auf die anstehenden Veränderungen einstellen und sie umsetzen. Die westliche Gesellschaftsform ist die freieste, die es gibt. Sie ist sozial und marktwirschaftlich und zunehmend ökologisch. Sie passt sich immer wieder an. Wenn man das Kapitalismus nennt, meinetwegen.
Der Sozialismus ist jedenfalls eine Sackgasse, der "dritte Weg" ist ein Irrweg, die Linke in Deutschland sucht ihn gerade.

[ nachträglich editiert von Koppeldorn ]
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23.03.2011 10:49 Uhr von Gingerkid
 
+11 | -5
 
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@götterspötter: "Warum in diesen Ländern immer "die Durchgeknallten" zum Boss gewählt werden .... ??? "

also durchgeknallt ist herr chavez ganz sicher nicht.
er hat z.b. die privatisierung vieler bereiche in seinem land gestoppt und wieder verstaatlicht damit das geld nicht an konzerne geht.
in meinen augen ein staatspräsident der großen respekt verdient.
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23.03.2011 11:12 Uhr von Götterspötter
 
+1 | -2
 
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@Gingerkid: Ich hab ja auch "Durchgeknallt" gesagt und nicht "unfähig" :)
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23.03.2011 11:14 Uhr von Finalfreak
 
+1 | -1
 
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@ seesh: Also da gebe ich dir Recht, aber es bleibt halt noch "Wasser", ob man es trinken kann oder nicht, der Hugo spricht ja nicht über Trinkwasser :P
Desweiteren gibt es viele Möglichkeiten der Filterung um daraus wieder Trinkwasser zu machen.

@shadow#
Du hast Recht, Salzwasser ist an sich nicht trinkbar, aber man kann es ja auch filtern.
Gibt ja auch schon ein paar Entsalzungsanlagen.

Fazit:
Immer optimistisch bleiben, wird schon.
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23.03.2011 11:33 Uhr von K.T.M.
 
+6 | -1
 
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@Koppeldorn: "Die westliche Gesellschaftsform ist die freieste, die es gibt. Sie ist sozial und marktwirschaftlich und zunehmend ökologisch."

Marktwirtschaftlich und Ökologisch geht nicht. Ökologisch wäre wenn z.B. China und die USA ihre Energie aus erneuerbaren Energie gewinnen würde. Genug geeignete Fläche ist in beiden Ländern vorhanden. Nur wäre es wirtschaftlich gesehen teurer, darum wird es nicht gemacht. Damit hätte man ja dann einen Nachteil gegenüber anderen Ländern. Kapitalismus ist alles nur nicht ökologisch und wirklich ökologisch gehts nicht, weil es das System gar nicht zuläßt. Im Kapitalismus strebt man immer ein Wachstum an. Dummerweise können die Ressourcen der Erde nicht mitwachsen, darum kann das System auch auf Dauer nicht funktionieren. So verbrauchen die 310 Mio US-Amerikaner genauso viele Ressourcen wie die 2,5 Mrd. Chinesen und Inder zusammen. Auch wir Europäer verbrauchen mehr Ressourcen als wir selber zur Verfügung haben.

Meiner Meinung nach wäre das "beste System" wenn die Ressourcen der Erde, unabhängig von den Ländern in dem sie liegen, durch eine weltweite non-profit Organisation verwaltet und gerecht aufgeteilt werden und diese Organisation auch die Grundbedürfnisse (Nahrung,Energie,Gesundheit,Bildung) weltweit befriedigt. Daneben sollte es noch einen freien Markt für "Luxusartikel" geben.
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23.03.2011 11:37 Uhr von Oberhenne1980
 
+1 | -0
 
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wissenschaftlich? Wo ist diese Theorie denn "wissenschaftlich" im Sinne dessen, was man sonst so unter "wissenschaftlich" versteht?
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23.03.2011 11:40 Uhr von kingoftf
 
+3 | -6
 
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@gingerkid: Dann frag mal die Opposition oder die Mitarbeiter der verbliebenen privaten TV/Radio-Sender, ob dieser Irre wirklich Respekt verdient hat.
Der kann doch mit seinen Sonderrechten, die er sich selbst genehmigt hat, machen was er will und wem das nicht passt, der verschwindet.....

Juan Carlos hatte schon recht:

Porque no te callas?
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23.03.2011 11:49 Uhr von Gingerkid
 
+5 | -2
 
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ist doch klar: das die medien in den usa versuchen ihn wie durchgeknallt aussehen zu lassen
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23.03.2011 11:53 Uhr von Alice_undergrounD
 
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naja wahr halt n sehr bildhafter vergleich: aber dass er das wirklich glaubt wage ich mal zu bezweifeln xD
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23.03.2011 11:56 Uhr von Gingerkid
 
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@kingoftf: meinst du die privaten sender die versucht haben ihn 2002 durch lügen zu stürzen?
oder meinst du die opposition die es zugelassen hat das bürger durch amerikanische gehimdienste erschossen wurden auch 2002?


Quelle: http://www.youtube.com/...
sind 7 teile

"Porque no te callas? "
wärst du dann bitte auch mal freundlich und übersetzt das ganze? damit kann ich nix anfangen


[ nachträglich editiert von Gingerkid ]
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23.03.2011 12:10 Uhr von JesusSchmidt
 
+6 | -0
 
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kurze anmerkung: eine diktatur, die sich kommunismus nennt, IST kein kommunismus.

kommunismus = räterepublik. sowas gab es noch nirgendwo. so tun als ob zählt nicht.
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23.03.2011 12:47 Uhr von Nebelfrost
 
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der mars ist rot, also wirds wohl eher der kommunismus gewesen sein ;-)
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23.03.2011 13:34 Uhr von Horndreher
 
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Seht ihr? Das kommt dabei raus wenn der klügere immer nach gibt.

[ nachträglich editiert von Horndreher ]
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23.03.2011 14:56 Uhr von kingoftf
 
+2 | -2
 
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Die Schwiegereltern: meiner Tochter haben Familie in Venezuela (in den 70ern sind viele Canarios nach VE ausgewandert) , die berichten aber was ganz anderes, als das, was Chavez schwafelt, ok, einigen geht es besser, aber die Mehrheit der Bevölkerung merkt nix von dem Messias, der ihnen das Paradies auf Erden versprochen hat.
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23.03.2011 15:32 Uhr von opportunity
 
+1 | -0
 
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BastB: Soso... Jetzt nenn mir mal ein einziges Land, welches die "echte" kommunistische Idee umgesetzt hat. Russland und China gehören nicht dazu, so viel sei gesagt.

Edit: Danke an Jesus Schmidt, habe ich wohl überlesen.

[ nachträglich editiert von opportunity ]
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28.03.2011 17:36 Uhr von LocNar
 
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Ehm ja sicher.

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