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Fukushima: Arbeiten an Reaktor 2 wegen zu starker Strahlung momentan eingestellt

Wieder schlechte Nachrichten vom Unglückskraftwerk Fukushima. Wegen zu hoher Strahlenbelastung mussten am Mittwoch vorübergehend alle Arbeiten an Reaktor Nummer 2 eingestellt werden.

Man befürchtet, dass bei einer der mehreren Explosionen letzte Woche der innere Behälter des Reaktors teilweise zerstört worden ist. Genau könne man dies aber noch nicht sagen, da die Instrumente im zuständigen Messraum noch immer nicht mit Strom versorgt sind und deshalb nicht arbeiten.

Zwei Arbeiter sind bei dem Versuch, die Stromversorgung wieder herzustellen, verletzt worden. Wie es von offizieller Seite heißt, jedoch nicht durch Radioaktivität.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fukushima, Atomkraftwerk, Strahlung, Einstellung, Reaktor, Arbeiten
Quelle: www.haschcon.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 09:22 Uhr von spencinator78
 
+1 | -0
 
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Die schlechten Nachrichten vom Kraftwerk nehmen kein Ende. Wann wird dieser Altraum endlich einigermaßen unter Kontrolle sein?
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23.03.2011 09:28 Uhr von Rechthaberei
 
+5 | -1
 
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Eigentlich ist Atomstrom teurer wie Ökostrom: Atomkraftwerke sind für Haftpflichtfälle nur sehr ungenügend versichert. Das Risiko bei Unfällen von Atomkraftwerken trägt der Staat und nicht der Betreiber des AKW´s. Müssten die Betreiber der AKW´s ihre Anlagen entsprechend den tatsächlichen Risiken versichern, würde Atomstrom mindestens doppelt so teuer.

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

http://www.youtube.com/...

http://www.wendezeit.ch/...

http://www.atomhaftpflicht.de/...




[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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23.03.2011 10:10 Uhr von Mario1985
 
+3 | -1
 
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Autor: In tschernobyl brauchten die BEtreiber ca. 3 Monate bis sie das Ding einigermaßen geschaukelt hatten. dann kann man jetzt nicht von den Japanern verlangen, ein außer kontrolle geratenes Kraftwerk binnen 2 Wochen wieder unter Kontrolle gerät.... Es ist nun einmal so, Atomkraftwerk ausser Kontrolle, im Regelfall no chance....


Rechthaberei
merkst du was???? Der deutsche Staat ansich subventioniert den Atomstrom wie es nur geht. Kosten für die Endlagerung trägt der Staat(jedes Jahr einige Millionen) Castor Transporte trägt der Staat, Risiken für einen Unfall trägt hauptsächlich der Staat(wirtschaftlicher Schaden und Gesundheitsschäden), wenn ich als AKW Betreiber dafür geringfügig höhere Steuern bezahlen muss, ist mir das doch relativ egal, da ich kaum Risiken tragen muss, das schlimmste Risiko wäre der Imageschaden.... Aber Finanziell kann mir doch nichts besseres als ein AKW passieren. Nicht umsonst werden die Dinger als Goldgrube beschimpft..... Zum einen für den Betreiber und zum anderen für die Städte, die aus dem AKW die Gewerbesteuer beziehen.
"Brokdorf heute ist Idylle pur, Schafsblöken inklusive. Das Dorf im Windschatten des Deichs hat sich herausgeputzt, als solle die blühende Kraft seiner Vorgärten den Meiler am Ortseingang überstrahlen. Die Sandstreifen sind geharkt, kein Halm spitzt aus den Reetdächern hervor. Brokdorf hat Geld. Die Gewerbesteuer des Kraftwerks, das seine Betreiber lieber KKW (Kernkraftwerk) statt AKW nennen, betrug im Rekordjahr 2006 19,1 Millionen Euro, machte aus dem Bauerndorf eine der reichsten Gemeinden Schleswig-Holsteins. Und wie bei vielen, die nach langer Durststrecke unerwartet zu Geld kommen, leistete sich Brokdorf nicht nur das Nötigste, sondern das maximal Mögliche. Es galt, den Begriff Brokdorf mit neuem Inhalt zu füllen – weniger Atom, mehr Lebensfreude."
Angsichts dieser Zahlen, ist doch dann auch die Gemeindekasse an sich daran interessiert das das Kraftwerk weiterläuft, ist das doch die Lizenz zum Gelddrucken. Berechnet man dabei den Gewinn vor Steuern, kommt man in etwa auf 100Mio Gewinn nur für das eine AKW..... davon gehen ca. 35Mio an den Staat/Gemeinde und den Rest behält der Betreiber...
Ja auch die Kohlekraftwerksbetreiber müssen Gewerbesteuer usw bezahlen, diese verursachen aber längst noch nicht solch einen hohen Gewinn, da hier der Materialeinsatz viel höher ist und damit der Gewinn geschmälert wird.im Schnitt bringt ein Kohlekraftwerk nur 3-5Mio Gewerbesteuer ein..... was im Gegensatz zu 20Mio beim Kernkraftwerk natürlich ein riesen Nachteil ist. Während Dem Unternehmer natürlich "nur" ca. 25 Mio Gewinn vor Steuern bleiben und davon dann ca. 15Mio abzudrücken sind, während "nur" 10 MIo bei dem Unternehmer bleiben....
In diesem Sinne kann man die Macht des Geldes erkennen und verstehen........
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23.03.2011 10:39 Uhr von Mixuga
 
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Was ich immer noch nicht kapiere warum nehmen die Japaner internationale Hilfe nicht an. Der deutsche kerntechnische Hilfsdienst steht schon lange in den Startlöchern mit mit vielen Spezialgeräten für solche Notfälle; alle ferngesteuert...

http://www.khgmbh.de/...
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23.03.2011 17:18 Uhr von Getirnhumor
 
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@Mixuga: Will der deutsche kerntechnische Hilfsdienst kein japanisch spricht? :)

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