23.03.11 07:28 Uhr
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Gifhorn: Wütender Bauer errichtet Selbstschussanlage auf seinem Grundstück

Seit nun mehreren Jahren zanken sich der 54-jährige Bauer Torsten Friese und die Stadt Gifhorn um einen Rad- und Wanderweg, genauer gesagt um 60 Meter davon. Denn genau diese 60 Meter führen über eine Weide, die dem Bauern gehört.

Da seine Klagen diesbezüglich keinerlei Erfolg hatten, griff er schon in der Vergangenheit zu verschiedensten Mitteln, um Fremde vom Weg fernzuhalten: Er baggerte den Weg auf, stellte Hindernisse auf, doch nichts half. Nun greift der Bauer zu drastischen Mitteln: Er installierte eine sogenannte Selbstschussanlage.

Diese Konstruktion aus Drähten, an deren Ende vier Kaliber neun Geschütze montiert sind, schießt mit Platzpatronen, wenn sie ausgelöst wird. So will er Spaziergänger und Radfahrer von seinem Grundstück fernhalten.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Streit, Bauer, Grundstück, Wanderweg, Gifhorn
Quelle: www.bild.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.03.2011 07:28 Uhr von spencinator78
 
+5 | -7
 
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Bitte auch die Quelle lesen, hier war leider nicht mehr Platz für eine ausführlichere Darstellung der Sache.
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23.03.2011 07:40 Uhr von nohbgub
 
+9 | -3
 
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Grundstück <+> Naturschutzg. !? "Friese klagt: „Immer wieder wurde mein Zaun heimlich zerstört. Damit ist jetzt Schluss! Ich schlafe nun in einem Wohnmobil auf der Wiese, habe so alles im Auge. Niemand hat etwas auf meinem Grundstück zu suchen!“ Heute will er eine Rinderherde auf die Weide treiben.

Rüdiger Heine, Justiziar der Stadt Gifhorn, sieht das anders: „Herr Friese verstößt gegen ein Gerichtsurteil.“ Das Verwaltungsgericht Braunschweig hatte im vergangenen September festgestellt: „Die Bürger dürfen den Weg weiterhin auf seiner gesamten Länge benutzten.“

Was ist wichtiger ???

[ nachträglich editiert von nohbgub ]
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23.03.2011 07:59 Uhr von ownage77
 
+11 | -20
 
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Langweilig? Ich glaub dem Kerl ist langweilig...
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23.03.2011 08:00 Uhr von Tierras
 
+10 | -37
 
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23.03.2011 08:19 Uhr von Jlaebbischer
 
+20 | -4
 
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Was ist denn nun der genaue Grund für das Problem? Irgendeinen Grund muss es ja geben, warum der Weg über das Grundstück des Landwirtes geht.

Meine Vermutung ist die, dass der neben dem Grundstück laufende Fluss sich so weit in Richtung des Grundstückes gegraben hat, dass ein ursprünglich Grundstück und Fluss laufender Weg einfach weggespült wurde.

Am kritischsten wirds natürlich, wenn der seine Rinder da drauf hat und dann die Selbstschussanlage auslöst. Schon mal ne panische Rinderherde gesehen?
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23.03.2011 08:20 Uhr von shadow#
 
+8 | -29
 
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23.03.2011 08:21 Uhr von sesh
 
+24 | -13
 
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verstehe ich jetzt nicht. Sollen sie den Typen doch einfach enteignen und ausbezahlen. Das wäre legal, und alles wäre unter Dach und Fach.

Artikel 14 Absatz 3 Grundgesetz:
"(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig.(...)"

Ein Rad- und Wanderweg ist definitiv zum Wohle der Allgemeinheit.
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23.03.2011 08:29 Uhr von PeterLustig2009
 
+19 | -2
 
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@sesh: Das ist wohl passiert nur hat er das nicht akzeptiert. Darum dreht sich der Streit.
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23.03.2011 08:32 Uhr von sesh
 
+14 | -11
 
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@PeterLustig2009: Ach soooooo LOL :D

Aber dann ist der Titel ja falsch! Er errichtet die Selbstschussanlage ja gar nicht auf SEINEM Grund, sondern auf seinem _ehemaligen_ Grund und Boden.

Aber gut. Wenn jemand _so_ große Probleme mit dem Grundgesetz hat, dann sollte er vielleicht mal tief in sich gehen und über eine Auswanderung nachdenken.
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23.03.2011 08:52 Uhr von E10-Gegner.de
 
+20 | -4
 
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Wegerecht und Selbstschussanlage Grundsätzlich finde ich hier zwei Fehler. Einen in der News und einen in den Kommentaren.

Irgendwie ist der Begriff "Selbstschussanlage" mMn hier unpassend, da ja nur mit Platzpatronen geschossen wird. Da fände ich Schreckschussanlage oder so schon passender.

Weist der Herr die Passanten denn wenigstens darauf hin? Denn sonst wär das mMn etwas sinnlos - viele werden dort nur ein einziges Mal langgehen und denen wird egal sein, wenn sie kurz erschrecken.

Dann noch zum Thema Enteignung: Der Herr wird nicht enteignet sein - das Grundstück ist sein Eigentum und nur wegen ein paar Meter Weg kann man einen Eigentümer nicht enteignen. Eine Grundstücksteilung ist in dem Fall auch nicht möglich, so dass man ihn auf den Teil des Weges enteignen könnte...

Kurzum: Es gibt ein so genanntes Wegerecht, welches hier greift. Auch, wenn der Weg (oder ein Teil davon) auf seinem Grundstück liegt und damit zu seinem Eigentum gehört, muss er des öffentlichen Interesses wegen das Passieren gewähren, auch wenn es ihm nicht gefällt.

Was ich mich jedoch frage: WIESO gefällt es ihm nicht, dass da Leute langlaufen? Das hätte ggf. noch in die News gehört! Grundlos wird es ja nicht sein. Wenn da nur ein paar Leute langlaufen, entsteht ihm ja noch kein Nachteil oder gar ein Schaden - also wird da wohl etwas geschehen sein, weshalb er so reagiert?
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23.03.2011 08:52 Uhr von Seridur
 
+6 | -12
 
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kein wunder: dass da so viele leute "wandern", es scheint ja auch wirklich ein mordsspass zu sein den irren zu aergern.
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23.03.2011 08:54 Uhr von sesh
 
+5 | -17
 
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23.03.2011 09:05 Uhr von Serverhorst32
 
+7 | -19
 
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23.03.2011 09:26 Uhr von Nordwindx3
 
+13 | -3
 
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Ein bißchen: kann ich ihn verstehen. Ich wohne hier in der Gegend und es ist ja nicht so das jetzt das ein täglich viel genutzter Weg ist. Er ist halt ein Wanderweg für ältere allerdings machen sich immer mehr Jugendliche daraus einen Witz da seine Zäune zu zerstören.

Was mich auch wurmen würde ist das der Weg zum Schloßsee führt. Das ist nicht weiter schlimm allerdings wird dieser Weg am Vatertag oder zu den Schulabschluss häufig von volltrunkenden Jugendlichen verdreckt und sonstwas.

Und wer darf dafür aufkommen?? Könnt ihr euch ja denken.

Allerdings finde ich das bißchen übertrieben mit der "Selbstschussanlage". Und der Typ ist auch nicht ganz normal sage ich jetzt mal.

Am besten wäre es einfach das Grundstück zu teilen bis zum Weg allerdings stellt er sich schon seit Jahren quer. Seitdem ich in der Gifhorner Gegend wohne (13 Jahre) geht dieser Streit schon und ich glaube nicht das es sich in nächster Zeit besser wird.
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23.03.2011 09:31 Uhr von SheMale
 
+2 | -9
 
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Es gibt immer noch total behinderte Leute XD
Und ja, Quelle, war ja klar :D
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23.03.2011 09:34 Uhr von Mario1985
 
+3 | -11
 
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Da gibt es doch soetwas wie das: Gewohnheitsrecht, wenn die LEute das Jahrelang durften, über das Grundstück gehen, so kann mn denen das jetzt nicht mehr verbieten, daher wird der Verrückte damit wohl kaum Erfolg haben.
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23.03.2011 09:43 Uhr von Seridur
 
+1 | -7
 
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sesh: ich auch ;)
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23.03.2011 09:57 Uhr von sesh
 
+4 | -12
 
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@Serverhorst32 "Eigentum verpflichtet": Schonmal was von "Eigentum verpflichtet" gehört? Steht im Grundgesetz, Artikel 14.

"(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

Das ist NICHTS, was man sich aussuchen könnte. Eigentum ist kein egoistisches Besitzstandswahrungsrecht, sondern wer Eigentümer einer Sache ist, soll auch gleichzeitig verpflichtet dazu sein, dem Wohl der Allgemeinheit zu dienen.

Leider ein Faktum, das in Deutschland allzu gerne vergessen wird.
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23.03.2011 09:58 Uhr von pantherchen1
 
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Warum errichtet der Typ: auf seinem Grundstück nicht eine Schranke und verlangt von jedem, der da durchwill z.B. 5 Euro...sozusagen Wegbenutzungsgebühr ? Neben dem Weg nen Graben ausheben und Fluten dürfte kein Problem sein, da es ja sein Grundstück ist.
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23.03.2011 10:02 Uhr von shadow#
 
+5 | -5
 
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@Zeus35: Laut aller Quellen gibt es den Weg schon 100 Jahre.
Das Problem ist wohl einzig und allein dass der Bauer nicht an einem irgendwie gearteten Kompromiss interessiert ist - sonst hätten sie sich ja irgendwie einigen können.
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23.03.2011 10:20 Uhr von sesh
 
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23.03.2011 10:30 Uhr von JagdSieAlle
 
+8 | -5
 
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Ich möchte mal: den Richter und den Bürgermeister des Ortes erleben, wenn täglich Fremde über IHR Grundstück latschen würden.

Dazu kommt sicherlich einiges an Müll sowie eventuelle Haftung des Eigentümers wenn dort einer auf die Fresse fällt.

Meine Lösung wäre, Weidezaun und Bullenherde. Oder der örtliche Rocker Club.
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23.03.2011 10:31 Uhr von sesh
 
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23.03.2011 10:35 Uhr von affenfreund
 
+11 | -2
 
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Kann denn Bauern gut verstehen Stimme da Schlottentieftaucher und Lamor200 voll zu. Aus eigender Erfahrung. Wie würde es dir gefallen Sesh wenn jemand auf deinen Privatgrund rumläuft, Müll verteilt... Das finde ich schlimm in Deutschland nicht mal dein Eigentum gehört dir. Die Sache mit der schreckschussanlage ist schon etwas übertrieben und das er mit einer Armbrust nacht´s auf Randalierer lauert. Alles in alles kann ich ihn aber verstehen. Nach dem Motto " Mein Grundstück gehört mir und da hat keiner was drauf zu suchen!"
LG
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23.03.2011 10:48 Uhr von GroundHound
 
+4 | -6
 
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Dummkopf: Statt so einen Terror zu machen, sollte er da lieber eine Imbissbude eröffnen.

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